fantastische orte.! bereisen: Mit Leidenschaft, Herz & G´spür im Museum Gugging Es sind vier Künstler aus Gugging, die uns an ihre persönlichen fantastischen Orte entführen – akribisch, romantisch, gevift, multimedial, detailreich, bunt, mystisch, gekonnt und mitreißend. Und stets mit Leidenschaft: Ich weiß nicht warum, aber allein die Anfahrt durch Klosterneuburg und Kierling hindurch hinauf gen Gugging erdet und beruhigt mich erst und lässt dann die Vorfreude steigen: Auf die aktuelle Ausstellung von vier Gugginger Künstlern, die uns mit nehmen zu ihren fantastischen Orten in ihren Werken – ob zu Harry Potter nach Hogwarts, nach Italien und Hawaii, zu verlassenen Wirtshäusern im obgenannten Weinviertel oder in ihr geliebtes Klosterneuburg. Zur Ausstellung: Unter ihnen ist der Weinviertler Leopold Strobl (geb. 1960 in Mistelbach). Er ist der erste Gugginger Künstler, der es mit seinen Werken auf die Biennale in Venedig geschafft hat. Seine fantastischen Orte schafft er, indem er Zeitungsfotografien mit schwarz und grün übermalt und ihnen damit einen mystischen Schimmer gibt. Auch Fotos der Weinviertler Kellergassen überarbeitet er so, verschafft ihnen damit ganz eigenen Lichtstimmungen – und macht sie damit direkt geheimnisvoll zu ganz neuen Landschaften. Dabei bleibt er immer kleinformatig. Am meisten beeindruckt haben mich die Bleistiftzeichnungen von Leonhard Fink (geb. 1982 in Wien) – bei ihm kann von kleinformatig keine Rede sein: Sein Vater war Geograf und den Hang zum akkuraten, akribischen Aufzeichnen erkennt man auf seinen Werken sofort. Seine großflächigen Landkarten – ob von Hogwarts, Wien, St. Pölten, Österreich oder dem Tiergarten Schönbrunn – sind durchzogen von Netzen an Verkehrswegen, Viadukten und Flüssen und unwillkürlich bleibt man davor viel länger stehen, um darauf Bekanntes zu suchen und zu finden. Bei ihm nimmt es auch nicht Wunder, wenn die U5 längst fertig ist. August Walla (1936-2001) ist der bekannteste der Gugginger Künstler, von ihm werden bislang noch nicht gezeigte Objekte präsentiert. Mutter und Großmutter prägten seine Kindheit und später auch seine Werke, die in seiner Klosterneuburger Umgebung immer wieder auf Widerstand und Unverständnis stießen. Im Haus der Künstler in Gugging schließlich – wo er sogar mit seiner Mutter wohnen konnte – fand er dann auch künstlerische Heimat und Akzeptanz, deswegen: „Klosterneuburg liebe ich“ – so schreibt er auf einem seiner Bilder. Seine Farbe war das ROT – das berühmte „Walla-Rot“, das auch seine Mütze hatte. Sein besonderes Verhältnis zur Donau spiegelt sich auch in einem Film über ihn von Heinz Bütler aus 1985 wider – ein Foto daraus fungiert heute als Ausstellungsplakat. Er ist der Mann der großen Formate und der vielen Farben – ganz anders als etwa Strobl. Er spielt auch mit Symbolen wie dem umgedrehten Hakenkreuz und Hammer und Sichel – in diesem Fall Symbole für Mann und Frau, die sich durch seine Werke und besonders die Objekte zieht. Ganz besonders wirkt in der Ausstellung das nachgebaute Zimmer mit originalen Möbeln auf mich. Für Karl Vondal (1953 – Mai 2024) sind fantastische Orte immer auch mit Erotik verbunden, die sich durch all seine Werke zieht. der im Mai 2024 überraschend verstorbene Art Brut Künstler wirkt in der Ausstellung auf einer Vielzahl von Fotos, auf denen er „in action“ zu sehen ist – wie er leibte und lebte. Seine Welt ist die des schönen Lebens, der Kulinarik, der Palmen, Inseln, üppigen Frauen, Schiffe und Flugzeuge – großformatige Collagen, die mit schwachen Farben auskommen. Das Objekt mit den Hochhäusern und dem Schiff (nicht fertiggestellt) wurde eigens für die Ausstellung restauriert. ps: im Cafehaus habe ich noch den tollen Gugginger Künstler max...
Read moreSi le musée Gugging, consacré à l'art brut, est plutôt confidentiel, il n'en revêt pas moins un grand intérêt, avec une riche collection de toiles d'art brut réalisées par des artistes autrichiens tels que Johann Hauser, Rudolf Horacek, August Walla sans oublier, bien sûr, les oeuvres de Johann Garber, arrangées sur les murs d'une salle qui lui est entièrement consacrée. Les séries répétitives d'Henrich Reisenbauer (voir photos) sont un composant clé de la visite. La seule artiste féminine à y être exposée est Laila Bachtiar, avec son clivage entre l'obscur et les couleurs. D'avril à fin août 2025, on peut aussi profiter d'une expo temporaire dédiée à Magalí Herrera (des oeuvres prêtées par le musée de Lausanne ?). Curieusement (ou pas tant que cela), on en oublie l'historique de psychothérapie et handicap : malgré un coup de crayon/pinceau enfantin chez certains, ces artistes en sont à part entière, et quelle que soit leur (a)typicalité sur un plan clinique, leur talent et marque distinctive sont évidents. (Infos pratiques : 9€ l'entrée est un prix honnête, la boutique est très bien achalandée avec des catalogues de qualité sur le thème de l'art brut, et certaines oeuvres peuvent être acquises en visitant la...
Read moreMuseum is full of interesting works of modern artists. The building is located in the picturesque place surrounded by the trees and forest.
The village is historically well-known and there is a university campus near-by.
Very much recommended...
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