Geschichte zum Anfassen und Verstehen – mitten in Hatten
Das Abri de Hatten ist mehr als nur ein Museum – es ist ein vielschichtiger Ort der Erinnerung, der Geschichte greifbar macht – im wahrsten Sinne. Mehrere Ausstellungsbereiche, eine beeindruckende Außenanlage und ein Stück Zeitreise in Beton.
Das Herzstück des Museums ist ganz klar der Großunterstand – ein massives Bauwerk aus der Maginot-Linie, in dem einst über 200 Soldaten Schutz fanden. Heute ist er vollständig begehbar, sorgfältig restauriert und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Ein Gang durch die Räume ist ein Gang durch die Geschichte.
In einer großen Halle widmet sich die Ausstellung dem Unternehmen Nordwind, das im Januar 1945 in dieser Region stattfand. Hier werden Szenerien des Alltags nachgestellt, begleitet von Fundstücken, Fahrzeugen und sogar Teilen abgestürzter Flugzeuge. Plötzlich ist man mittendrin – zwischen Uniform, Ration und Realität.
In einer weiteren Halle finden sich Modelle von Bauten der Maginot-Linie, die technische wie strategische Details zeigen – klein, aber aufschlussreich.
Die Außenanlage ist eine kleine Zeitmaschine für sich: Panzer, Fahrzeuge und überraschend – eine MiG-21 und ein Mi-8-Helikopter. Man merkt: Das Museum ist noch jung, vieles wächst noch – aber genau das verleiht dem Ort Authentizität und Entwicklungspotenzial.
Es gibt einen großen Parkplatz, der Eintritt ist angemessen, allerdings: Nur Barzahlung möglich – also nicht das Portemonnaie vergessen!
Und natürlich war Glorya mit dabei – meine 11 cm große Stoffgiraffe mit Glitzeraugen, historischem Interesse und einem ausgeprägten Sinn für ungewöhnliche Kombinationen. Als sie zwischen Panzer, Helikopter und Modellbunker stand, meinte sie leise: „Ich hab keine Ahnung, wie ich das in mein Reisetagebuch zeichnen soll – aber ich versuch’s.“
Fazit: Das Abri de Hatten ist ein Ort zum Staunen, Lernen, Erinnern. Gut gemacht, klar strukturiert und mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Technik, Mensch und Zeitgeschichte. Ein Besuch, der bleibt –...
Read moreLarge museum with lots and lots to see. Not all of it very interesting, but a lot of it is. The large vehicles are impressive, as well as the large hall with period pieces. The bunker is OK, but not as impressive as some others in the area. Most signs are in French, German and English, so tourists really get their money's worth in info. Would recommend if you're in the area and are interested in war paraphernalia and/or the history...
Read moreLiebevoll hergerichtetes Museum. Im Außenbereich gibt es viele Panzer, zwei Kampfjets und einen russischen Hubschrauber. In der Großen Halle ist ein riesengroßes Camp aus dem zweiten Weltkrieg aufgebaut. Uberweltigende Stücke, die die Zeitgeschichte erzählen. Dort sind auch Wrackteile zerstörter Flugzeuge und ausgebrannter Panzer zu sehen. Viele Waffen, Flaggen und Funkgeräte.
Im Bunker erlebt man, wie dieser genutzt wurde. Die Zimmer wurden mit viel Zeit und Liebe zu echten Szenen aufgebaut. Man fühlt sich richtig in den Krieg zurückversetzt.
In den weiteren Gebäuden und Außenbereich gibt es noch sehr viele Dinge zu entdecken.
Einige Exponate, vor allem die außen stehenden, sind natürlich von der Witterung angegriffen. Dies ist aber, und das kommuniziert das Museum auch schriftlich mit den Besuchern, dem geschuldet, dass es zu wenige ehrenamtliche Helfer und zu wenig Finanzielle Mittel gibt.
Ich habe 8€ Eintritt pro Personen bezahlt und wurde hierfür auch problemlos 15€ oder mehr bezahlen, denn die...
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