Lage: Die Rensinger Seen liegen am Ortsausgang von Kellinghusen in Richtung Rosdorf zwischen der L 123 und dem Flusslauf der Stör. Sie trennt auch die Auenlandschaft der Stör vom waldreichen Liethang, einer Endmoräne, die sich mit vielen Spazierwegen bis weit in die Stadt hineinzieht. Entstehung: Beide Seen sind durch den Tonabbau für die Kellinghusener Fayence-Fabriken, der örtlichen Ziegelei und der Zementfabrik Alsen entstanden. Sie werden durch Quell- und Oberflächenwasser gespeist, haben keinen natürlichen Abfluss und keine Verbindung untereinander. Großer Rensinger See: Der Tonabbau fand ab 1950 statt und dauerte bis 1960. Bis 1966 füllte sich dann die ehemalige Tonkuhle mit Wasser. Die gefüllte Fläche umfasst ca. 8 ha und hat einen Umfang von 1,23 km. Die größte Wassertiefe beträgt ca. 25 m. Die Ufer sind steil abfallend bis auf einen kleinen Abschnitt an der sogenannten Badestelle. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass die Rensinger Seen keine öffentlichen Badestellen sind. Das Baden ist wegen der sehr steilen Böschungen der großen Wassertiefe und der unter Wasser befindlichen Hindernisse lebensgefährlich. Ein Rundwanderweg von ca. 1,5 km führt um den See. Er ist auch für Rollstuhlfahrer oder Nutzer von Rollatoren geeignet. Im Verlauf des Rundwanderweges findet man einige Parkbänke (jeweils in Einzelaufstellung) nicht alle sind für den gemeinsamen Aufenthalt von Rollstuhlfahrern und Begleitpersonen geeignet. Hier befinden sich meistens auch Abfallbehälter. Auf der westlichen Seite des Sees befinden sich 3 im Umfeld der sogenannten Badestelle an der Südspitze 5 Parkbänke und 1 Ganzkörper- und Beintrainer, 1 Wippe, 2 Reckstangen und 2 multifunktionale Rückentrainer. Die Geräte sind für Menschen ab 14 Jahren geeignet. Die Gebrauchsanweisung ist jeweils daneben von kleinen Schildern abzulesen. An der Ost- und Nordseite befindet sich jeweils 1 weitere Parkbank. Von der Ostseite führt ein Pfad (nicht gekennzeichnet) über diverse Treppenstufen zum Pegel Rensing an der Stör. Die Stör ist bis hierher Bundeswasserstraße und das Befahren mit Motor betriebenen Wasserfahrzeugen zulässig. Auf Grund von Wassertiefen und Sandbänken aber kaum nutzbar. Bis zu diesem Punkt ist die Stör tiedenabhängig. Auch hier befindet sich 1 Parkbank (Zustand beklagenswert). An der Nordostseite führt ein Pfad zum kleinen Rensinger See. Der Pfad beginnt an einem Rohrpfosten für Hinweisschilder. Für Rollstuhlfahrer, Nutzer von Rollatoren und stark gebehinderten Menschen ist auch dieser Pfad nicht geeignet. Parkplatz: Der Parkplatz (Brauerstraße Richtung Rosdorf, kurz nach dem Ortsausgang auf der rechten Seite ist groß und mit einer Teerdecke überzogen. Auf Grund des Alters der Teerdecke sind allerdings Schlaglöcher obligatorisch. Abfallbehälter oder Sitzgelegenheiten sucht man hier vergeblich. Auch ist der Parkplatz nicht beleuchtet. Direkt am Parkplatz findet man mehrere Informationstafeln. 1 große Info-Tafel des Vereins der Sportangler, 1 weitere des Museums Kellinghusen zum Rensinger See und 1 DIN A 4 große Karte zu mehreren Wanderwegen (Nicht hilfreich). Meine persönliche Meinung: Für mich und meinem Schweizer Sennehund zählen die Rensinger Seen und die angrenzende Lieth zu den drei schönsten Gebieten im direkten Umfeld Kellinghusens. Der Wechsel der Jahreszeiten verändert jedes Mal den Blick. Hier ist es nicht nur das Laub der Bäume, sondern auch das Wasser der Stör, wenn sie über die Ufer tritt und die Niederung in eine riesige Wasserfläche verwandelt. Hinzu kommt die Tierwelt. Viele Wasservögel nutzen in der Zeit des Vogelzugs die Rensinger Seen bzw. die Stör als Rastplatz. Alles Faszination pur. Am großen Rensinger See ist man eigentlich nie wirklich allein unterwegs. Der See ist bei Spaziergängern, Joggern und Nordic Walkern eben beliebt. Selbst in der Dunkelheit trifft man vereinzelt auf Spaziergänger oder Nachtangler auf den Stegen. Der See an sich strahlt aber immer...
Read moreEin schöner See mit klarem Wasser. Es gibt einen ruhigen Rundweg, auf welchem man Sportgeräte antrifft die mit Blick auf den See ausgerichtet sind. Das Baden und Befahren ist auf eigene Gefahr möglich. Der Rensingersee ist sehr tief. Nach etwa 10 Metern vom Ufer entfernt sind tiefen von mehr als 7 Metern nicht ungewöhnlich. Der See ist ein wunderbarer Ort zum entspannen und ausruhen. Bitte helfen Sie, dass diese Ruheoase erhalten bleibt in dem sie ihren Müll...
Read moreRuhige Lage, schöner Rundweg , Parkplatz müsste mal neu asphaltiert werden. Spielplatz vorhanden. Ist eine ehemalige Tongrube . Beim Baden aufpassen es geht sehr schnell ins tiefe Wasser und es liegen noch Reste des Betriebes unter Wasser. Schöne Aussicht auf die Stör...
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