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Burg Meistersel — Attraction in Annweiler am Trifels

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Burg Meistersel
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Burg Meistersel things to do, attractions, restaurants, events info and trip planning
Burg Meistersel
GermanyRhineland-PalatinateAnnweiler am TrifelsBurg Meistersel

Basic Info

Burg Meistersel

76857 Ramberg, Germany
4.7(219)
Open until 12:00 AM
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Ratings & Description

Info

Cultural
Outdoor
Adventure
Scenic
Off the beaten path
attractions: , restaurants: , local businesses:
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+49 160 97531766
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burg-meistersel.de
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Sat, Feb 14 • 12:00 PM
Schillerplatz 6 67655 Kaiserslautern
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Sat, Feb 14 • 1:00 PM
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Winterspielplatz (indoor) 14.02.2026 15-18 Uhr
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Reviews of Burg Meistersel

4.7
(219)
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5.0
51w

Die Burg steht in 492 Meter Höhe auf einem Sandsteinfelsenriff hoch über dem Modenbachtal. Ihr Name "Meistersel" (Meister des Saals) verweist auf Ministerialen der Reichsburg Trifels, die hier ansässig waren. Die Bezeichnungen "Modeneck" und "Modenbacher Schloss" sind dagegen vom nahe gelegenen Modenbachtal abgeleitet.

Es handelt sich bei Meistersel um eine der ältesten Burganlagen der Pfalz. Ihr Ursprung liegt im Dunkeln, erst 1100 wird sie erwähnt, in einer Schenkungsurkunde des Bischofs von Speyer, als dieser die Burg dem Bistum übergab. Ende des 12. Jahrhunderts wurde Meistersel dann zur Reichsburg erhoben. Sie diente damals vermutlich dem Schutz der nahe gelegenen Burg Trifels. Während dieser staufischen Zeit nannte sich ein Rittergeschlecht nach der Burg: Bekannt sind der Reichsministeriale Heinrich von Meistersele, ein Siegfried von Meistersel sowie Ulrich und Jakob von Meistersel. Als die Familie 1277 ausstarb, fiel die Burg zurück an König Rudolf von Habsburg, der um 1300 die elsässischen Herren von Ochsenstein mit ihr belehnte. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde der Besitz dann geteilt und die Anlage zur Ganerbenburg: Bis zu acht Adelsfamilien hatten Anteile an ihr, darunter Kurfürst Ruprecht II. von der Pfalz und Raban von Helmstatt, Bischof von Speyer. Meistersel wurde im Bauernkrieg niedergebrannt, bald darauf jedoch wieder aufgebaut. Erst im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage endgültig zerstört.

1935 kam die Burg in den Privatbesitz eines Ludwigshafener Fabrikanten, von dessen Erben sie bis 1995 verwaltet wurde. Der nächste Eigentümer sorgte für Schlagzeilen, als er die Burg Anfang 2006 über ein Internet-Auktionshaus verkaufen wollte. Nachdem bekannt wurde, dass der Meistbietende enge Kontakte zur NPD hatte, übte die Landesregierung Rheinland-Pfalz ihr Vorkaufsrecht aus. Derzeit wird die Anlage aufwändig renoviert.

Die Burg besteht aus einem von einer Umfassungsmauer umgebenen Vorwerk und einer Kernburg, von der es durch einen aus dem Felsen herausgeschlagenen Halsgraben getrennt ist. Die Kernburg gliedert sich wiederum in eine Unter- und eine Oberburg. Die Unterburg besaß einst eine aufwändige doppelte Toranlage, von der das innere Spitzbogentor erhalten ist. Die meisten anderen Gebäude der Unterburg sind heute aber nahezu verschwunden. Nur der Gewölbekeller und einige Mauerreste sind noch zu sehen.

Die Oberburg steht auf dem 15 Meter hohen, nur wenige Meter breiten Sandsteinfelsen. Sie war von der Unterburg aus durch eine in den Fels geschlagene Treppe erreichbar. Auch die Bauten der Oberburg sind nur noch in Resten erhalten. Kunsthistorisch bedeutsam ist dabei eine gotische Fensternische des Palas, ein vierteiliges Fenster mit Spitzbögen. Interessant ist auch der Burgbrunnen, dessen Brunnenkammer durch eine Felsentreppe von der Oberburg erreichbar ist. Der Schacht ist von dort aus durch den Felsen getrieben und auch von der Unterburg...

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5.0
3y

Was für eine wunderschöne Ruine mit traumhaftem Ausblick. Ich liebe alte Burgruinen, möglichst originalgetreu, mit möglichst wenige Um- oder Anbauten. Man kann so schön seine Gedanken schweifen lassen und sich vorstellen, wie es wohl hier vor einigen hundert Jahren ausgesehen haben mag. Die Ruine ist gut mit Geländern gesichert. Die sind zwar nicht originalgetreu, aber wichtig und hilfreich, um nicht bange vor den alten Treppen und Abhängen sein zu müssen. Wir sind eine knapp 11 km Runde von Ramberg, über Meistersel bis zur Ramburg gelaufen und das war absolut fantastisch 🤩 Gut, ich habe teilweise ordentlich geschwitzt, aber wer weniger gut zu Fuß ist, kann sich auch eine näher gelegene Parkmöglichkeit suchen (Google Maps hilft da 😉). Wer in der Nähe ist - bewegt euch auf die Ruine und genießt den Ausblick! Wie so viele Ruinen und Burgen in der Nähe bietet sich hier ein wunderschöner Ausblick in die Natur. Aber tatsächlich mochte ich es hier besonders gern. Keine Ahnung warum....

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5.0
1y

Die Burg liegt auf 491 hm und bietet eine fantastische Weitsicht in die Rheinebene, sowie die Nahe liegende Ramburg und die in der Ferne liegende Trifelsgruppe. Ein Traum!

Die Gründungszeit liegt vermutlich im 11. Jahrhundert. Als erster Burgmann lässt sich ein Heinrich von Meistersel im Jahr 1186 nachweisen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört. Die Burg besteht aus einer älteren, zweigeteilten Hauptburg, an die sich eine jüngere Vorburg anschließt. Die Kernanlage wurde auf einer 15 m langen Felsbarre errichtet. Auf der Felsplattform findet man noch die Reste zweier Wohnbauten sowie einen recht gut erhaltenen Aborterker. Im südlichen Wohnbau befindet sich ein schönes gotisches Spitzbogenfenster. An der westlichen Längsseite des Felsens befindet sich ein Brunnenschacht. Eine Brücke über den Halsgraben führt zur Unterburg. Hier sind noch Reste eines gotischen Tores sowie eines Wohnbaus erhalten. Eine der ältesten Burgen in der Pfalz mit sehr viel...

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Die Burg steht in 492 Meter Höhe auf einem Sandsteinfelsenriff hoch über dem Modenbachtal. Ihr Name "Meistersel" (Meister des Saals) verweist auf Ministerialen der Reichsburg Trifels, die hier ansässig waren. Die Bezeichnungen "Modeneck" und "Modenbacher Schloss" sind dagegen vom nahe gelegenen Modenbachtal abgeleitet. Es handelt sich bei Meistersel um eine der ältesten Burganlagen der Pfalz. Ihr Ursprung liegt im Dunkeln, erst 1100 wird sie erwähnt, in einer Schenkungsurkunde des Bischofs von Speyer, als dieser die Burg dem Bistum übergab. Ende des 12. Jahrhunderts wurde Meistersel dann zur Reichsburg erhoben. Sie diente damals vermutlich dem Schutz der nahe gelegenen Burg Trifels. Während dieser staufischen Zeit nannte sich ein Rittergeschlecht nach der Burg: Bekannt sind der Reichsministeriale Heinrich von Meistersele, ein Siegfried von Meistersel sowie Ulrich und Jakob von Meistersel. Als die Familie 1277 ausstarb, fiel die Burg zurück an König Rudolf von Habsburg, der um 1300 die elsässischen Herren von Ochsenstein mit ihr belehnte. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde der Besitz dann geteilt und die Anlage zur Ganerbenburg: Bis zu acht Adelsfamilien hatten Anteile an ihr, darunter Kurfürst Ruprecht II. von der Pfalz und Raban von Helmstatt, Bischof von Speyer. Meistersel wurde im Bauernkrieg niedergebrannt, bald darauf jedoch wieder aufgebaut. Erst im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage endgültig zerstört. 1935 kam die Burg in den Privatbesitz eines Ludwigshafener Fabrikanten, von dessen Erben sie bis 1995 verwaltet wurde. Der nächste Eigentümer sorgte für Schlagzeilen, als er die Burg Anfang 2006 über ein Internet-Auktionshaus verkaufen wollte. Nachdem bekannt wurde, dass der Meistbietende enge Kontakte zur NPD hatte, übte die Landesregierung Rheinland-Pfalz ihr Vorkaufsrecht aus. Derzeit wird die Anlage aufwändig renoviert. Die Burg besteht aus einem von einer Umfassungsmauer umgebenen Vorwerk und einer Kernburg, von der es durch einen aus dem Felsen herausgeschlagenen Halsgraben getrennt ist. Die Kernburg gliedert sich wiederum in eine Unter- und eine Oberburg. Die Unterburg besaß einst eine aufwändige doppelte Toranlage, von der das innere Spitzbogentor erhalten ist. Die meisten anderen Gebäude der Unterburg sind heute aber nahezu verschwunden. Nur der Gewölbekeller und einige Mauerreste sind noch zu sehen. Die Oberburg steht auf dem 15 Meter hohen, nur wenige Meter breiten Sandsteinfelsen. Sie war von der Unterburg aus durch eine in den Fels geschlagene Treppe erreichbar. Auch die Bauten der Oberburg sind nur noch in Resten erhalten. Kunsthistorisch bedeutsam ist dabei eine gotische Fensternische des Palas, ein vierteiliges Fenster mit Spitzbögen. Interessant ist auch der Burgbrunnen, dessen Brunnenkammer durch eine Felsentreppe von der Oberburg erreichbar ist. Der Schacht ist von dort aus durch den Felsen getrieben und auch von der Unterburg aus zugänglich.
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22:2222:22
Atemberaubender Sonnenuntergang auf der Meistersel Burg.
Pfalz MomentePfalz Momente
Die Burg liegt auf 491 hm und bietet eine fantastische Weitsicht in die Rheinebene, sowie die Nahe liegende Ramburg und die in der Ferne liegende Trifelsgruppe. Ein Traum! Die Gründungszeit liegt vermutlich im 11. Jahrhundert. Als erster Burgmann lässt sich ein Heinrich von Meistersel im Jahr 1186 nachweisen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört. Die Burg besteht aus einer älteren, zweigeteilten Hauptburg, an die sich eine jüngere Vorburg anschließt. Die Kernanlage wurde auf einer 15 m langen Felsbarre errichtet. Auf der Felsplattform findet man noch die Reste zweier Wohnbauten sowie einen recht gut erhaltenen Aborterker. Im südlichen Wohnbau befindet sich ein schönes gotisches Spitzbogenfenster. An der westlichen Längsseite des Felsens befindet sich ein Brunnenschacht. Eine Brücke über den Halsgraben führt zur Unterburg. Hier sind noch Reste eines gotischen Tores sowie eines Wohnbaus erhalten. Eine der ältesten Burgen in der Pfalz mit sehr viel Geschichte, top!
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Die Burg steht in 492 Meter Höhe auf einem Sandsteinfelsenriff hoch über dem Modenbachtal. Ihr Name "Meistersel" (Meister des Saals) verweist auf Ministerialen der Reichsburg Trifels, die hier ansässig waren. Die Bezeichnungen "Modeneck" und "Modenbacher Schloss" sind dagegen vom nahe gelegenen Modenbachtal abgeleitet. Es handelt sich bei Meistersel um eine der ältesten Burganlagen der Pfalz. Ihr Ursprung liegt im Dunkeln, erst 1100 wird sie erwähnt, in einer Schenkungsurkunde des Bischofs von Speyer, als dieser die Burg dem Bistum übergab. Ende des 12. Jahrhunderts wurde Meistersel dann zur Reichsburg erhoben. Sie diente damals vermutlich dem Schutz der nahe gelegenen Burg Trifels. Während dieser staufischen Zeit nannte sich ein Rittergeschlecht nach der Burg: Bekannt sind der Reichsministeriale Heinrich von Meistersele, ein Siegfried von Meistersel sowie Ulrich und Jakob von Meistersel. Als die Familie 1277 ausstarb, fiel die Burg zurück an König Rudolf von Habsburg, der um 1300 die elsässischen Herren von Ochsenstein mit ihr belehnte. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde der Besitz dann geteilt und die Anlage zur Ganerbenburg: Bis zu acht Adelsfamilien hatten Anteile an ihr, darunter Kurfürst Ruprecht II. von der Pfalz und Raban von Helmstatt, Bischof von Speyer. Meistersel wurde im Bauernkrieg niedergebrannt, bald darauf jedoch wieder aufgebaut. Erst im Dreißigjährigen Krieg wurde die Anlage endgültig zerstört. 1935 kam die Burg in den Privatbesitz eines Ludwigshafener Fabrikanten, von dessen Erben sie bis 1995 verwaltet wurde. Der nächste Eigentümer sorgte für Schlagzeilen, als er die Burg Anfang 2006 über ein Internet-Auktionshaus verkaufen wollte. Nachdem bekannt wurde, dass der Meistbietende enge Kontakte zur NPD hatte, übte die Landesregierung Rheinland-Pfalz ihr Vorkaufsrecht aus. Derzeit wird die Anlage aufwändig renoviert. Die Burg besteht aus einem von einer Umfassungsmauer umgebenen Vorwerk und einer Kernburg, von der es durch einen aus dem Felsen herausgeschlagenen Halsgraben getrennt ist. Die Kernburg gliedert sich wiederum in eine Unter- und eine Oberburg. Die Unterburg besaß einst eine aufwändige doppelte Toranlage, von der das innere Spitzbogentor erhalten ist. Die meisten anderen Gebäude der Unterburg sind heute aber nahezu verschwunden. Nur der Gewölbekeller und einige Mauerreste sind noch zu sehen. Die Oberburg steht auf dem 15 Meter hohen, nur wenige Meter breiten Sandsteinfelsen. Sie war von der Unterburg aus durch eine in den Fels geschlagene Treppe erreichbar. Auch die Bauten der Oberburg sind nur noch in Resten erhalten. Kunsthistorisch bedeutsam ist dabei eine gotische Fensternische des Palas, ein vierteiliges Fenster mit Spitzbögen. Interessant ist auch der Burgbrunnen, dessen Brunnenkammer durch eine Felsentreppe von der Oberburg erreichbar ist. Der Schacht ist von dort aus durch den Felsen getrieben und auch von der Unterburg aus zugänglich.
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