Fast wären wir gar nicht hineingegangen in die Herrgottskirche. Ein Schild am Eingang verkündete dass das Fotografieren verboten sei. Eine freundliche Dame teilte uns mit, dass Fotografieren als solches sei nicht verboten, sondern nur die Verwendung eine Blitzlichts (wie es mit Stativ aussieht weis ich nicht, ich hatte keines bei mir) Meine Eindrücke der Kirche: Das bedeutendste Werk ist der mitten in der Kirche befindliche Marienaltar, kunstvoll geschnitzt von Tilman Riemenschneider. Mit 9,20 m Höhe dominiert er die Kirche. Rechter und linker Seitenaltar sowie der Hauptaltar sind wunderschön farbig gefasst. Mich persönlich beeindruckte das wandfüllende Christophorus...
Read moreDie Legende besagt, das angeblich ein Bauer, beim pflügen seines Feldes, eine Hostie fand. 1389, wurde diese Kapelle von Bishof Gerhard von Würzburg geweiht. 1530 wurde dieses Gebiet evangelisch, da 1448 Markgraf von Brandenburg/Ansbach dieses Gebiet aufkaufte. Tilman Riemenschneider war ein begnadeteter Künstler den er erweckte starres Holz zum Leben ( 1460-1531 )
Auf der angeblichen Stelle des Hostienfundes steht ein Altar aus Stein der ca. 1490-1510 erbaut wurde. Die spät gotische Grundform auf dem dieser handgeschnitzte Altar steht ,besteht aus Föhrenholz und Lindenholz.
Schöne Kapelle...es lohnt sich mal hin zu...
Read moreIn Zeiten von Corona sollte man wenigstens noch Kirchen besuchen dürfen... nicht so die Herrgottskirche in Creglingen, die sich zwar Kirche nennt, aber eigentlich ein Museum ist, da man Eintritt zahlen soll, um den Riemenschneider-Altar anzusehen... Deshalb ist die Kirche bzw besser das Herrgotts-"Museum" geschlossen, weil es wichtiger ist, mit Altären Geld zu verdienen, als eine Kirche in Corona-Zeiten zu öffnen. Aber: Zum Glück ist ein paar Kilometer entfernt die Rothenburger Jakobs-Kirche, die auch einen Riemenschneider-Altar beheimatet, den man ganz kostenlos in einem geöffneten Gotteshaus...
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