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Rauheneck Castle — Attraction in Ebern (VGem)

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Rauheneck Castle
Description
Rauheneck Castle is a ruined castle in Lower Austria, Austria. It is 348 metres above sea level.
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Rauheneck Castle
GermanyBavariaEbern (VGem)Rauheneck Castle

Basic Info

Rauheneck Castle

96106 Ebern, Germany
4.6(125)
Open until 12:00 AM
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Ratings & Description

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Rauheneck Castle is a ruined castle in Lower Austria, Austria. It is 348 metres above sea level.

Cultural
Scenic
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attractions: , restaurants: , local businesses:
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Reviews of Rauheneck Castle

4.6
(125)
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5.0
1y

Die Burg Raueneck ist eine Amtsburg des Bistums Würzburg gewesen. Die stark sanierungsbedürfte Anlage war bis 2006 wegen Einsturzgefahr gesperrt, kann aber seit dem Beginn einer Notsicherung wieder betreten werden

Der Sage nach soll die Burg um 1180 nach der Zerstörung der Nachbarburg Bramberg von den vertriebenen Brambergern errichtet worden sein. Die Familie von Raueneck soll dann bereits kurze Zeit später (um 1250) erloschen sein. Danach erlebte die Burg eine wechselvolle Geschichte. Lange Zeit gehörte sie der Familie Marschalk, nach 1550 fiel sie dann endgültig an das Bistum Würzburg zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges diente das Amt als Werbungsplatz für Fußvolk, die Würzburger nutzten die Anlage danach noch bis ins ausgehende 17. Jahrhundert. Erst 1720 wurde Raueneck endgültig verlassen. Seit 1829 sind die Freiherren von Rotenhan Eigentümer der Burganlage, die seitdem ungehindert verfiel. Im Juli 2006 wurde dann mit der Notsicherung begonnen.

Erhalten sind Teile der eindrucksvollen hussitenzeitlichen Zwingeranlagen mit zwei Rundtürmen und einem Schießerker, die Ruinen des Palas, zweier Kellergewölbe und der spätgotischen Burgkapelle. Besonders die Kapelle ist stark vom Vandalismus auf der Ruine betroffen: Um 1980 wurde hier bei einer Raubgrabung ein menschliches Skelett freigelegt (was auf eine Gruft oder Grablege unter dem Gotteshaus hindeutet), Anfang 2005 wurde ein Teil des schönen Kaffgesimses der Außenseite in den Burggraben geworfen. Zudem haben mehrfach Satanisten schwarze Messen in den düsteren Gewölben abgehalten.

"Inspiriert" wurden sie dazu vielleicht unter anderem durch einen unaufgeklärten - und daher gern für mysteriös erklärten - Mordfall: Am Sonntag, dem 21. Juli 1929, verschwand die 41jährige Kunigunda Löffler beim Beerensuchen. Um die Mittagszeit hatten Zeugen am Raueneck im Gebüsch "etwas rauschen" gehört. Sie eilten rasch davon, weil sie fürchteten, vom Revierförster der Rotenhan beim Himbeersuchen erwischt zu werden. In Wirklichkeit waren sie wohl dem Mörder und seinem Opfer nahe gewesen. Erst eine Woche später fand man die Leiche dann in einer Fichtenschonung, 120 Meter östlich der Ruine Raueneck. Kunigunda Löffler war von ihrem Mörder vom rund 15 Meter entfernten Tatort hierher geschleppt und mit dem Gesicht nach unten vergraben worden. Ganz in der Nähe wurde ein mit Blut befleckter Fichtenpfahl gefunden, mit dem sie offenbar erschlagen worden war. Nicht weit davon lag im Gebüsch auch ihr Beereneimer. Bis heute behauptet man in der Gegend, der geheimnisvolle Neumüller von Saarhof habe in seinem Erdspiegel gesehen, wo Kunigunda Löffler lag...

Der Mörder von Kunigunda Löffler wurde nie gefasst. Ein Gedenkstein erinnert an den ungeklärten Mord. Dort steht: "Gott strafe den Mörder. Lassen wir Gottes Mühlen mahlen."...

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5.0
3y

Echt geil. Muß man gesehen haben. Endlich mal eine Ruine die noch etwas hergibt, da sie erst seit knapp 300 vergammelt und zusammen gebrochen ist. Vermutlich läuft man dort auf 3 bis 4 Meter Trümmerschutt umher. Hier kann man sich vorstellen, wie groß das mal war. Vom Wanderparkplatz, ca. 300 Meter hinter Vorbach, geht es auf der anderen Seite der Straße einen gut befestigten Forstweg in den Wald. Es sind reichlich Hinweisschilder vorhanden. Nach 800 Metern führt der Aufstieg dann einen schmalen Pfad hinauf zur Ruine. Wir hatten heut mal wieder das Pech, das über Nacht Schnee gefallen war. Das Schmelzwasser und der Regen hatten den Weg nach oben zur Rutschbahn gemacht. Aber egal, es war spaßig. Langsam traten dann auch die erste Mauer- und Turmreste durch die noch kahlen Bäume auf. Oben angekommen war die Begeisterung über den Zustand der Ruine um ein vielfaches unserer Erwartungen gestiegen. Im Sommer werden wir noch einmal herkommen, dann aber mit Picknickkorb...

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5.0
5y

Stiller, verwunschener Ort mit eigenen Mythen. Die vom Massentourismus verschonte Hassberge bergen wahre Schätze mit vielen kleinen Schlössern und Burgruinen. Mit etwas Glück findet man diese Orte im Winterschlaf, ohne weiteren Besucher, für einen Moment hat man die Burg für sich eingenommen. Der Blick in die umliegenden Felder und kleinen verschlafenen Ortschaften mit ihren Fachwerkhäuschen verstärkt den Genuss der Ruhe und Zeitlosigkeit. Die Ruine ist auch mit einem großen Tisch und Bänken ausgestattet, umliegenden Schilder erklären die Geschichte der Burg. Rund um die Burg führen viele Wanderwege. Also ein echter Geheimtipp, insbesondere auch für Familien und sehr...

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Thus Wurstbursch Kögl de Waldinutzy, Attaknabe (De x-träjm Soup man)Thus Wurstbursch Kögl de Waldinutzy, Attaknabe (De x-träjm Soup man)
Die Burg Raueneck ist eine Amtsburg des Bistums Würzburg gewesen. Die stark sanierungsbedürfte Anlage war bis 2006 wegen Einsturzgefahr gesperrt, kann aber seit dem Beginn einer Notsicherung wieder betreten werden Der Sage nach soll die Burg um 1180 nach der Zerstörung der Nachbarburg Bramberg von den vertriebenen Brambergern errichtet worden sein. Die Familie von Raueneck soll dann bereits kurze Zeit später (um 1250) erloschen sein. Danach erlebte die Burg eine wechselvolle Geschichte. Lange Zeit gehörte sie der Familie Marschalk, nach 1550 fiel sie dann endgültig an das Bistum Würzburg zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges diente das Amt als Werbungsplatz für Fußvolk, die Würzburger nutzten die Anlage danach noch bis ins ausgehende 17. Jahrhundert. Erst 1720 wurde Raueneck endgültig verlassen. Seit 1829 sind die Freiherren von Rotenhan Eigentümer der Burganlage, die seitdem ungehindert verfiel. Im Juli 2006 wurde dann mit der Notsicherung begonnen. Erhalten sind Teile der eindrucksvollen hussitenzeitlichen Zwingeranlagen mit zwei Rundtürmen und einem Schießerker, die Ruinen des Palas, zweier Kellergewölbe und der spätgotischen Burgkapelle. Besonders die Kapelle ist stark vom Vandalismus auf der Ruine betroffen: Um 1980 wurde hier bei einer Raubgrabung ein menschliches Skelett freigelegt (was auf eine Gruft oder Grablege unter dem Gotteshaus hindeutet), Anfang 2005 wurde ein Teil des schönen Kaffgesimses der Außenseite in den Burggraben geworfen. Zudem haben mehrfach Satanisten schwarze Messen in den düsteren Gewölben abgehalten. "Inspiriert" wurden sie dazu vielleicht unter anderem durch einen unaufgeklärten - und daher gern für mysteriös erklärten - Mordfall: Am Sonntag, dem 21. Juli 1929, verschwand die 41jährige Kunigunda Löffler beim Beerensuchen. Um die Mittagszeit hatten Zeugen am Raueneck im Gebüsch "etwas rauschen" gehört. Sie eilten rasch davon, weil sie fürchteten, vom Revierförster der Rotenhan beim Himbeersuchen erwischt zu werden. In Wirklichkeit waren sie wohl dem Mörder und seinem Opfer nahe gewesen. Erst eine Woche später fand man die Leiche dann in einer Fichtenschonung, 120 Meter östlich der Ruine Raueneck. Kunigunda Löffler war von ihrem Mörder vom rund 15 Meter entfernten Tatort hierher geschleppt und mit dem Gesicht nach unten vergraben worden. Ganz in der Nähe wurde ein mit Blut befleckter Fichtenpfahl gefunden, mit dem sie offenbar erschlagen worden war. Nicht weit davon lag im Gebüsch auch ihr Beereneimer. Bis heute behauptet man in der Gegend, der geheimnisvolle Neumüller von Saarhof habe in seinem Erdspiegel gesehen, wo Kunigunda Löffler lag... Der Mörder von Kunigunda Löffler wurde nie gefasst. Ein Gedenkstein erinnert an den ungeklärten Mord. Dort steht: "Gott strafe den Mörder. Lassen wir Gottes Mühlen mahlen." So mammerdes.
G. HolstG. Holst
Echt geil. Muß man gesehen haben. Endlich mal eine Ruine die noch etwas hergibt, da sie erst seit knapp 300 vergammelt und zusammen gebrochen ist. Vermutlich läuft man dort auf 3 bis 4 Meter Trümmerschutt umher. Hier kann man sich vorstellen, wie groß das mal war. Vom Wanderparkplatz, ca. 300 Meter hinter Vorbach, geht es auf der anderen Seite der Straße einen gut befestigten Forstweg in den Wald. Es sind reichlich Hinweisschilder vorhanden. Nach 800 Metern führt der Aufstieg dann einen schmalen Pfad hinauf zur Ruine. Wir hatten heut mal wieder das Pech, das über Nacht Schnee gefallen war. Das Schmelzwasser und der Regen hatten den Weg nach oben zur Rutschbahn gemacht. Aber egal, es war spaßig. Langsam traten dann auch die erste Mauer- und Turmreste durch die noch kahlen Bäume auf. Oben angekommen war die Begeisterung über den Zustand der Ruine um ein vielfaches unserer Erwartungen gestiegen. Im Sommer werden wir noch einmal herkommen, dann aber mit Picknickkorb und mehr Zeit.
Hannes HennHannes Henn
Stiller, verwunschener Ort mit eigenen Mythen. Die vom Massentourismus verschonte Hassberge bergen wahre Schätze mit vielen kleinen Schlössern und Burgruinen. Mit etwas Glück findet man diese Orte im Winterschlaf, ohne weiteren Besucher, für einen Moment hat man die Burg für sich eingenommen. Der Blick in die umliegenden Felder und kleinen verschlafenen Ortschaften mit ihren Fachwerkhäuschen verstärkt den Genuss der Ruhe und Zeitlosigkeit. Die Ruine ist auch mit einem großen Tisch und Bänken ausgestattet, umliegenden Schilder erklären die Geschichte der Burg. Rund um die Burg führen viele Wanderwege. Also ein echter Geheimtipp, insbesondere auch für Familien und sehr zu empfehlen.
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Die Burg Raueneck ist eine Amtsburg des Bistums Würzburg gewesen. Die stark sanierungsbedürfte Anlage war bis 2006 wegen Einsturzgefahr gesperrt, kann aber seit dem Beginn einer Notsicherung wieder betreten werden Der Sage nach soll die Burg um 1180 nach der Zerstörung der Nachbarburg Bramberg von den vertriebenen Brambergern errichtet worden sein. Die Familie von Raueneck soll dann bereits kurze Zeit später (um 1250) erloschen sein. Danach erlebte die Burg eine wechselvolle Geschichte. Lange Zeit gehörte sie der Familie Marschalk, nach 1550 fiel sie dann endgültig an das Bistum Würzburg zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges diente das Amt als Werbungsplatz für Fußvolk, die Würzburger nutzten die Anlage danach noch bis ins ausgehende 17. Jahrhundert. Erst 1720 wurde Raueneck endgültig verlassen. Seit 1829 sind die Freiherren von Rotenhan Eigentümer der Burganlage, die seitdem ungehindert verfiel. Im Juli 2006 wurde dann mit der Notsicherung begonnen. Erhalten sind Teile der eindrucksvollen hussitenzeitlichen Zwingeranlagen mit zwei Rundtürmen und einem Schießerker, die Ruinen des Palas, zweier Kellergewölbe und der spätgotischen Burgkapelle. Besonders die Kapelle ist stark vom Vandalismus auf der Ruine betroffen: Um 1980 wurde hier bei einer Raubgrabung ein menschliches Skelett freigelegt (was auf eine Gruft oder Grablege unter dem Gotteshaus hindeutet), Anfang 2005 wurde ein Teil des schönen Kaffgesimses der Außenseite in den Burggraben geworfen. Zudem haben mehrfach Satanisten schwarze Messen in den düsteren Gewölben abgehalten. "Inspiriert" wurden sie dazu vielleicht unter anderem durch einen unaufgeklärten - und daher gern für mysteriös erklärten - Mordfall: Am Sonntag, dem 21. Juli 1929, verschwand die 41jährige Kunigunda Löffler beim Beerensuchen. Um die Mittagszeit hatten Zeugen am Raueneck im Gebüsch "etwas rauschen" gehört. Sie eilten rasch davon, weil sie fürchteten, vom Revierförster der Rotenhan beim Himbeersuchen erwischt zu werden. In Wirklichkeit waren sie wohl dem Mörder und seinem Opfer nahe gewesen. Erst eine Woche später fand man die Leiche dann in einer Fichtenschonung, 120 Meter östlich der Ruine Raueneck. Kunigunda Löffler war von ihrem Mörder vom rund 15 Meter entfernten Tatort hierher geschleppt und mit dem Gesicht nach unten vergraben worden. Ganz in der Nähe wurde ein mit Blut befleckter Fichtenpfahl gefunden, mit dem sie offenbar erschlagen worden war. Nicht weit davon lag im Gebüsch auch ihr Beereneimer. Bis heute behauptet man in der Gegend, der geheimnisvolle Neumüller von Saarhof habe in seinem Erdspiegel gesehen, wo Kunigunda Löffler lag... Der Mörder von Kunigunda Löffler wurde nie gefasst. Ein Gedenkstein erinnert an den ungeklärten Mord. Dort steht: "Gott strafe den Mörder. Lassen wir Gottes Mühlen mahlen." So mammerdes.
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Hannes Henn

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