Die Planung unserer Veranstaltung im Mobi-Park für einen 50ten Geburtstag mit Grillen, Lagerfeuer und in den Pagodenzelten war hervorragend. Das gilt vor allem für die Zusammenarbeit mit Monika. Sie war engagiert, zuverlässig und lösungsorientiert. Es war spürbar, dass sie mit Herz bei der Sache ist, und ihr Einsatz hat unsere Vorfreude auf die Feier wesentlich geprägt. Dafür noch einmal ein ausdrückliches Dankeschön!
Leider können wir das über die Durchführung am Veranstaltungstag selbst nicht sagen. Was wir vor Ort erlebt haben, stand in starkem Kontrast zur professionellen Vorbereitung und war in mehreren Punkten enttäuschend. Noch immer bin ich verwundert über die Gleichgültigkeit, mit der auf berechtigte Hinweise reagiert wurde. Ohne unsere tollen Gäste, die mit Humor und Kreativität improvisiert haben, wäre der 50. Geburtstag nicht der schöne Tag geworden, den ich mir gewünscht habe. Vom Mobi-Park-Team hätte ich mehr Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein erwartet.
Im Einzelnen:
Ungeschützte, nasse und ungepflegte Biergarnituren: Die Garnituren waren bei unserer Ankunft ziemlich nass, da sie trotz des schlechten Wetters draußen gelagert waren. Die Oberflächen waren schmutzig und wenig einladend. Mündlich zugesagte Polster waren nicht vorhanden (allerdings war dies nicht schriftlich festgehalten). Dass es trotz ausreichend Platz in den Pagoden keine wettergeschützte Lagerung gab, hat mich überrascht - noch mehr jedoch die Reaktion auf meine Beschwerde. Die Aussage, die Bänke würden „drinnen nur im Weg stehen und das will dann jeder Kunde wieder anders haben“, zeugt nicht von Kundenorientierung, sondern eher von Bequemlichkeit. Ein Vorschlag, wie z.B. bereits trockenere Garnituren aus dem Biergarten bereitzustellen, kam leider von keiner Seite.
Fehlende Ausstattung der Holzbude und mangelnde Vorbereitung: Bei der Vorbesichtigung war ein provisorischer Spültisch vorhanden – bei der Veranstaltung fehlte dieser plötzlich. Die Aussage, das gehöre „nicht in die Schnapsbude“ und werde deshalb nicht gebracht, war in der Situation weder hilfreich noch nachvollziehbar. Dabei hatten wir uns mit Kanistern und Auffangbehältern gut vorbereitet, um dort den Abwasch zu erledigen und sogar dem Team Arbeit zu ersparen. Darüber hinaus musste eine Beleuchtung auf unser Nachhaken während der Veranstaltung durch das Team mit einer Lichterkette improvisiert werden. Auch die Stromanbindung funktionierte erst nach längerem Ausprobieren. Solche Dinge sollten im Vorfeld geprüft und betriebsbereit übergeben werden – alles andere ist schlicht unprofessionell.
Feuerholz unbrauchbar: Das bereitgestellte Feuerholz war im gelieferten Zustand kaum zu gebrauchen – nass, schwer entzündbar, ungeeignet. Die mitgelieferten festen Anzünder reichten nicht aus. Nur weil wir vorsorglich eigene Anzündflüssigkeit mitgebracht hatten, konnte das Lagerfeuer stattfinden. Meine Rückmeldung an den Chef diesbezüglich wurde schroff damit abgetan, dass wir das Holz ja während der gelegentlichen Regenschauer draußen hätten stehen lassen.
Unser Gesamteindruck: Die Durchführung vor Ort war weder auf die Gäste noch auf den Anlass abgestimmt. Während einzelne Mitarbeitende durchaus freundlich und bemüht waren, schien es an klarer Anleitung, Verantwortung und Servicebewusstsein von oben zu fehlen. Das Resultat war ein Ablauf, der nicht annähernd dem entsprach, was wir zuvor gemeinsam geplant hatten.
Wir finden es sehr schade, dass ein so schöner Anlass durch Versäumnisse getrübt wurde, die mit etwas mehr Aufmerksamkeit und Engagement leicht vermeidbar gewesen wären.
Unter diesen Umständen können wir uns derzeit nicht vorstellen, erneut hier zu feiern oder eine Empfehlung auszusprechen. Wir hoffen, unser Feedback trägt dazu bei, die Qualität und Organisation vor Ort zukünftig...
Read moreWir waren als etwas erfahrenere Kletterer - aber bei weitem keine Profis - zum ersten Mal in diesem Kletterpark. Ich würde sagen, dass es eher ein einfacher und kleinerer Kletterpark ist. Die schwerste Bahn konnten wir nahezu problemlos klettern. Elemente sind hier als "schwer" gekennzeichnet, die einem in anderen Parks schon unter "mittel" begegnen. Oft ging ich richtig platt und ausgelaugt - aber glücklich - aus anderen Parks, hier hatte ich nach allen Bahnen schon noch "Körner" übrig. Das liegt sicher auch daran, dass es ziemlich viele Seilbahnen gibt. Die machen schon Spaß. Ich hätte mir aber noch ein paar mehr kreative, spannende Kletterelemente gewünscht. In 2,5 Stunden ist man ohne längere Pause gut mit allen Bahnen durch. Da insgesamt alles etwas kürzer und einfacher ist, als es mir von andernorts bekannt ist, ist der Eintrittspreis etwas teuer. Achtung: keine Kartenzahlung möglich! Für Einsteiger, Kinder und Familien ist es nicht nur wegen der relativen Einfachheit, sondern auch aufgrund der großen Übersicht und Rundumsicht vom Boden und von den Elementen aus sehr gut geeignet. Man kann sich fast nicht aus den Augen verlieren. Das ist der große Vorteil gegenüber einem Kletterwald. Die Lage am See ist natürlich genial, bei warmem Wetter könnte man gleich noch baden gehen - muss man wahrscheinlich auch, weil es auf der Anlage im Sommer wohl kaum Schatten gibt. ;-) Die Sicherheitseinweisung war super strukturiert und ging flott. Das Sicherungssystem ist sehr einfach - das einfachste, das mir bisher begegnet ist. Man muss keine Karabiner zwischendrin umhängen Das Personal war total hilfsbereit und freundlich (v.a. auch deswegen 4 Sterne, anstelle von 3 Sternen). Insgesamt alles gut, aber nicht ganz perfekt,...
Read moreWir waren gestern im Mobi-Park und es war sehr gelungen. Wir alle hatten bis auf wenige Ausnahmen sehr viel Spaß. Die Stimmung vor Ort ist super. Leider waren bei uns wetterbedingt 3 der 8 Parcours gesperrt.
Was man verbessern könnte, ist die Ausschilderung von der Autobahn aus gurkt man erstmal durch ein Wohngebiet und fragt sich, ob man wohl richtig ist.
Die Anlage ist sehr gepflegt, das Personal ist freundlich. Eine Höhenrettung hat leider ewig gedauert, solange hing man halt fest. Es gibt ein paar Elemente die wirklich übel schwer sind, z.B das Netz in Kurs 1 'leicht': vor allem Erwachsene hatten echt zu kämpfen, es gibt keine Steighilfe, um wieder auf die Plattform zu gelangen und das Netz schneidet sich in die Finger. Das hat gewisses Frustpotential und das Personal hilft nur, wenn es absolut keinen Ausweg gibt.
Alles in allem war es ein toller Tag und am Abend sind alle müde aber glücklich ins Bett gefallen.
Ein Tipp: wer Zwangspausen verhindern möchte sollte keinen Kurs wählen in dem viele 'Rothelme' (Kleine Kinder) unterwegs sind. Die haben an manchen Stellen noch ordentlich zu kämpfen und entsprechend langsam geht...
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