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Urwald Sababurg — Attraction in Gutsbezirk Reinhardswald

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Urwald Sababurg
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Urwald Sababurg
GermanyHesseGutsbezirk ReinhardswaldUrwald Sababurg

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Urwald Sababurg

34369 Gutsbezirk Reinhardswald, Germany
4.8(409)
Open until 12:00 AM
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Scenic
Family friendly
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Werner DavidWerner David
Ungeachtet seines Namens ist der „Urwald“ Sababurg eine rein vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft, ursprĂŒngliche UrwĂ€lder gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Bei diesem unglaublich beeindruckendem Gebiet handelt es sich um einen ehemaligen Hutewald im Reinhardswald im nordhessischen Landkreis Kassel. Bei dieser Form der Waldweide, wie sie ĂŒber Jahrhunderte betrieben wurde, wird das Vieh im Sommer in den Wald getrieben, um sich dort selbst zu versorgen. Diese Methode war wesentlich effizienter, als WĂ€lder zu roden und aufwĂ€ndig GrĂŒnland anzulegen. Durch den stĂ€ndigen Verbiss von StrĂ€uchern und jungen BĂ€umen, wurde die Lichtkonkurrenz drastisch reduziert und alte BĂ€ume gefördert. Dadurch entstanden lichte, offene, parkĂ€hnliche WĂ€lder oder Weiden mit riesigen EinzelbĂ€umen. Rotbuchen und Eichen wurden hier besonders gefördert, da Bucheckern und Eicheln aufgrund ihres hohen Fett- und Proteingehalts optimal fĂŒr die Mast des Viehs waren. Die daraus resultierenden, breitkronigen, einzeln stehenden Baummethusalems kommen in der Natur normalerweise nicht, vor sondern sind lediglich ein Folgeprodukt der Waldweide. Das Gebiet steht bereits seit 1907 unter Naturschutz und ist damit Hessens Ă€ltestes Naturschutzgebiet. Seit dieser Zeit greift der Mensch nicht mehr in die natĂŒrliche Entwicklung des Waldes ein. Die Jahrhunderte alten Eichen zogen schon frĂŒh Menschen in ihren Bann, unter anderem den Naturmaler Theodor Rochol (1854 - 1933), Der sich maßgeblich fĂŒr den Schutz dieses 92 ha großen Gebietes einsetzte. Es gibt drei Rundwege von 2-4 km LĂ€nge, allerdings wĂ€re es geradezu unverzeihlich, sich nicht das ganze Gebiet anzusehen, wenn man sowieso schon dort ist. Die Wirkung, die der Anblick von bis zu 600 Jahre alten Eichen auf den Betrachter hat, lĂ€sst sich am besten mit dem englischen Adjektiv „mindblowing“ charakterisieren. Der Verstand weigert sich erst einmal, die Dimensionen solcher botanischen Blauwale zu akzeptieren, sie sind geradezu absurd riesig. Nach wenigen 100 m steht man dann vor dem nĂ€chsten Giganten, dann vor dem nĂ€chsten, dann vor dem nĂ€chsten, es ist fast zu viel um diese Reize auf einmal aufzunehmen. Riesige abgestorbene, zum Teil komplett hohleStimme runden das Bild ab. Außer den Baumgiganten prĂ€gen vor allem große FlĂ€chen mit dem bis zu zwei Meter großen 2 Adlerfarn das Bild. Wir waren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen dort und haben jeweils 5 Stunden fĂŒr die 5 km benötigt,, das schaffen sogar manche Weinbergschnecken schneller 😋. Wir fotografiert, kommt hier voll auf seine Kosten, aber auch jeder der hier nur wandert, wird mit tiefen Staunen, Ehrfurcht, Fassungslosigkeit und einer tiefen Freude an diesen Wundern der Natur erfĂŒllt werden
Karlo BeyerKarlo Beyer
Open 24/7, free of charge, free parking, infoboards, roundabouts with different lengths. Great jungle with some ancient tree giants and stunning nature. The oldest trees are several hundred years old and it is really impressive to encounter these ancient creatures. An almost magical silence accompanies you through this mystical fairytale forest. Here there are photo opportunities without end although you should just turn off the electronic helper here. This forest is a sacred grove, please treat it carefully so many generations can experience the same fascination. Thank you !
Anette KurzbuchAnette Kurzbuch
Meiner Familie und mir hat der Wald sehr gut gefallen und werden auch wieder hier her kommen. Es ist toll Mal einen Wald zu sehen in dem alte abgestorbene BĂ€ume nicht weg gerĂ€umt werden und fĂŒr Insekten und andere Tiere noch einen wertvollen Lebensraum bieten, aber auch fĂŒr andere BĂ€ume wertvoll sind da alle BĂ€ume mit ihren Wurzeln verbunden sind und sich austauschen darĂŒber. Aber auch nicht zu vergessen den wertvollen Humus den diese BĂ€ume dem Wald wieder geben. Die Stege die teils durch den Wald fĂŒhren sind fĂŒr Menschen sicher hilfreich, aber nicht fĂŒr Hunde die man an der Leine darĂŒber fĂŒhrt. Hier dort schaut ein Draht hoch und der Hund bleibt mit der Kralle hĂ€ngen oder sticht sie sich in den Ballen. DafĂŒr wĂŒrde ich einen halben Stern abziehen und die Steine die teils extra auf dem Weg verteilt wurden, das passt nicht zum angenehmen Waldboden. Sonst hĂ€tte es fĂŒnf Sterne gegeben. Ach ja schön wĂ€re es auch noch wenn hier und da, besonders an den sehr markanten BĂ€ume, ein paar Infos stĂ€nden bezĂŒglich des Alters.
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Ungeachtet seines Namens ist der „Urwald“ Sababurg eine rein vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft, ursprĂŒngliche UrwĂ€lder gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Bei diesem unglaublich beeindruckendem Gebiet handelt es sich um einen ehemaligen Hutewald im Reinhardswald im nordhessischen Landkreis Kassel. Bei dieser Form der Waldweide, wie sie ĂŒber Jahrhunderte betrieben wurde, wird das Vieh im Sommer in den Wald getrieben, um sich dort selbst zu versorgen. Diese Methode war wesentlich effizienter, als WĂ€lder zu roden und aufwĂ€ndig GrĂŒnland anzulegen. Durch den stĂ€ndigen Verbiss von StrĂ€uchern und jungen BĂ€umen, wurde die Lichtkonkurrenz drastisch reduziert und alte BĂ€ume gefördert. Dadurch entstanden lichte, offene, parkĂ€hnliche WĂ€lder oder Weiden mit riesigen EinzelbĂ€umen. Rotbuchen und Eichen wurden hier besonders gefördert, da Bucheckern und Eicheln aufgrund ihres hohen Fett- und Proteingehalts optimal fĂŒr die Mast des Viehs waren. Die daraus resultierenden, breitkronigen, einzeln stehenden Baummethusalems kommen in der Natur normalerweise nicht, vor sondern sind lediglich ein Folgeprodukt der Waldweide. Das Gebiet steht bereits seit 1907 unter Naturschutz und ist damit Hessens Ă€ltestes Naturschutzgebiet. Seit dieser Zeit greift der Mensch nicht mehr in die natĂŒrliche Entwicklung des Waldes ein. Die Jahrhunderte alten Eichen zogen schon frĂŒh Menschen in ihren Bann, unter anderem den Naturmaler Theodor Rochol (1854 - 1933), Der sich maßgeblich fĂŒr den Schutz dieses 92 ha großen Gebietes einsetzte. Es gibt drei Rundwege von 2-4 km LĂ€nge, allerdings wĂ€re es geradezu unverzeihlich, sich nicht das ganze Gebiet anzusehen, wenn man sowieso schon dort ist. Die Wirkung, die der Anblick von bis zu 600 Jahre alten Eichen auf den Betrachter hat, lĂ€sst sich am besten mit dem englischen Adjektiv „mindblowing“ charakterisieren. Der Verstand weigert sich erst einmal, die Dimensionen solcher botanischen Blauwale zu akzeptieren, sie sind geradezu absurd riesig. Nach wenigen 100 m steht man dann vor dem nĂ€chsten Giganten, dann vor dem nĂ€chsten, dann vor dem nĂ€chsten, es ist fast zu viel um diese Reize auf einmal aufzunehmen. Riesige abgestorbene, zum Teil komplett hohleStimme runden das Bild ab. Außer den Baumgiganten prĂ€gen vor allem große FlĂ€chen mit dem bis zu zwei Meter großen 2 Adlerfarn das Bild. Wir waren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen dort und haben jeweils 5 Stunden fĂŒr die 5 km benötigt,, das schaffen sogar manche Weinbergschnecken schneller 😋. Wir fotografiert, kommt hier voll auf seine Kosten, aber auch jeder der hier nur wandert, wird mit tiefen Staunen, Ehrfurcht, Fassungslosigkeit und einer tiefen Freude an diesen Wundern der Natur erfĂŒllt werden
Werner David

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Karlo Beyer

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Meiner Familie und mir hat der Wald sehr gut gefallen und werden auch wieder hier her kommen. Es ist toll Mal einen Wald zu sehen in dem alte abgestorbene BĂ€ume nicht weg gerĂ€umt werden und fĂŒr Insekten und andere Tiere noch einen wertvollen Lebensraum bieten, aber auch fĂŒr andere BĂ€ume wertvoll sind da alle BĂ€ume mit ihren Wurzeln verbunden sind und sich austauschen darĂŒber. Aber auch nicht zu vergessen den wertvollen Humus den diese BĂ€ume dem Wald wieder geben. Die Stege die teils durch den Wald fĂŒhren sind fĂŒr Menschen sicher hilfreich, aber nicht fĂŒr Hunde die man an der Leine darĂŒber fĂŒhrt. Hier dort schaut ein Draht hoch und der Hund bleibt mit der Kralle hĂ€ngen oder sticht sie sich in den Ballen. DafĂŒr wĂŒrde ich einen halben Stern abziehen und die Steine die teils extra auf dem Weg verteilt wurden, das passt nicht zum angenehmen Waldboden. Sonst hĂ€tte es fĂŒnf Sterne gegeben. Ach ja schön wĂ€re es auch noch wenn hier und da, besonders an den sehr markanten BĂ€ume, ein paar Infos stĂ€nden bezĂŒglich des Alters.
Anette Kurzbuch

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5.0
5y

Ungeachtet seines Namens ist der „Urwald“ Sababurg eine rein vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft, ursprĂŒngliche UrwĂ€lder gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Bei diesem unglaublich beeindruckendem Gebiet handelt es sich um einen ehemaligen Hutewald im Reinhardswald im nordhessischen Landkreis Kassel. Bei dieser Form der Waldweide, wie sie ĂŒber Jahrhunderte betrieben wurde, wird das Vieh im Sommer in den Wald getrieben, um sich dort selbst zu versorgen. Diese Methode war wesentlich effizienter, als WĂ€lder zu roden und aufwĂ€ndig GrĂŒnland anzulegen.

Durch den stĂ€ndigen Verbiss von StrĂ€uchern und jungen BĂ€umen, wurde die Lichtkonkurrenz drastisch reduziert und alte BĂ€ume gefördert. Dadurch entstanden lichte, offene, parkĂ€hnliche WĂ€lder oder Weiden mit riesigen EinzelbĂ€umen. Rotbuchen und Eichen wurden hier besonders gefördert, da Bucheckern und Eicheln aufgrund ihres hohen Fett- und Proteingehalts optimal fĂŒr die Mast des Viehs waren. Die daraus resultierenden, breitkronigen, einzeln stehenden Baummethusalems kommen in der Natur normalerweise nicht, vor sondern sind lediglich ein Folgeprodukt der Waldweide.

Das Gebiet steht bereits seit 1907 unter Naturschutz und ist damit Hessens Ă€ltestes Naturschutzgebiet. Seit dieser Zeit greift der Mensch nicht mehr in die natĂŒrliche Entwicklung des Waldes ein. Die Jahrhunderte alten Eichen zogen schon frĂŒh Menschen in ihren Bann, unter anderem den Naturmaler Theodor Rochol (1854 - 1933), Der sich maßgeblich fĂŒr den Schutz dieses 92 ha großen Gebietes einsetzte.

Es gibt drei Rundwege von 2-4 km LÀnge, allerdings wÀre es geradezu unverzeihlich, sich nicht das ganze Gebiet anzusehen, wenn man sowieso schon dort ist.

Die Wirkung, die der Anblick von bis zu 600 Jahre alten Eichen auf den Betrachter hat, lĂ€sst sich am besten mit dem englischen Adjektiv „mindblowing“ charakterisieren. Der Verstand weigert sich erst einmal, die Dimensionen solcher botanischen Blauwale zu akzeptieren, sie sind geradezu absurd riesig. Nach wenigen 100 m steht man dann vor dem nĂ€chsten Giganten, dann vor dem nĂ€chsten, dann vor dem nĂ€chsten, es ist fast zu viel um diese Reize auf einmal aufzunehmen. Riesige abgestorbene, zum Teil komplett hohleStimme runden das Bild ab. Außer den Baumgiganten prĂ€gen vor allem große FlĂ€chen mit dem bis zu zwei Meter großen 2 Adlerfarn das Bild.

Wir waren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen dort und haben jeweils 5 Stunden fĂŒr die 5 km benötigt,, das schaffen sogar manche Weinbergschnecken schneller 😋. Wir fotografiert, kommt hier voll auf seine Kosten, aber auch jeder der hier nur wandert, wird mit tiefen Staunen, Ehrfurcht, Fassungslosigkeit und einer tiefen Freude an diesen Wundern der Natur...

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Open 24/7, free of charge, free parking, infoboards, roundabouts with different lengths. Great jungle with some ancient tree giants and stunning nature. The oldest trees are several hundred years old and it is really impressive to encounter these ancient creatures. An almost magical silence accompanies you through this mystical fairytale forest. Here there are photo opportunities without end although you should just turn off the electronic helper here. This forest is a sacred grove, please treat it carefully so many generations can experience the same...

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1y

#netzfund zum #urwald #sababurg Ihr Lieben, Bei vielen Meldungen kann ich einfach nur noch mit dem Kopf schĂŒtteln, aber ĂŒber das was jetzt im Reinhardswald tatsĂ€chlich passiert, und das, obwohl ja anscheinend noch keine Rechtsicherheit besteht, ist einfach unfassbar. Das ist ein Verbrechen !!! Ich habe vor vielen Jahren an einem wunderbaren Fotoworkshop mit einem Naturfotografen teilgenommen. Wir waren im Gebiet des Urwaldes Sababurg unterwegs. Hier durften man keinem Meter vom markierten Weg abweichen weil der Wald so einmalig und wertvoll ist. Neben dem Fotografieren haben wir große Baumriesen umarmt, und uns in viele Jahrhunderte zurĂŒck versetzt gefĂŒhlt. Ich habe im Geiste die Kinder vor mir gesehen, wie sie ihr Vieh durch den Hutewald gefĂŒhrt haben. Wir waren als Gruppe unter uns, bis eine Ă€ltere Frau kam, sich in eine unten ausgehöhlte riesengroße uralte Buche stellte und anfing zu singen. Der Moment war magisch und sehr emotional. Was bleibt von all dem ĂŒbrig wenn rundum vieles zerstört wird? Eine Oase in der WĂŒste? Das sind nicht nur einfach ein paar BĂ€ume die man ersetzen kann, sondern das grĂ¶ĂŸte geschlossee Waldgebiet Hessens. Das sind unsere Wurzeln, das ist Kultur und Geschichte die bewahrt werden muß, man sprengt ja auch nicht den Kölner Dom oder die Wartburg weg! UnabhĂ€ngig davon, daß WindrĂ€der erwiesenermaßen kein StĂŒck positive Wirkung haben. Jeder, der bei dieser Naturzerstörung mitmacht, egal ob Ingenieur, Baggerfahrer, Koch oder Dixiputzer, sollte sich dessen bewusst sein, dass das Karma zurĂŒck kommt. Hier mĂŒsste jeder fĂŒr sich entscheiden und sagen: NEIN - ich mache da nicht mit! Anbei ein paar Bilder die ich vor 13 Jahren gemacht habe.

Diese Leserzuschrift darf gerne...

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