Der Leuchtturm Greifswalder Oie ist der östlichste deutsche Leuchtturm, eines der leistungsstärksten See- und Warnfeuer der Ostseeküste und seit 1855 in Betrieb. Heute ist er ein technikgeschichtliches Denkmal.
Er befindet sich auf der 54 Hektar großen Insel Greifswalder Oie zwischen Rügen und Usedom und markiert die Passage in den freien Seeraum der Ostsee. Der achteckige Turm wurde zwischen 1853 und 1855 aus Mauerziegeln errichtet und steht auf einem Feldsteinfundament. Mit einer Turmhöhe von 39 Metern und einer Feuerhöhe von 49 Metern über NHN ist er weithin sichtbar. Seine Lichtkennung lautet Fl. W. 3.8 s, das heißt, es gibt einen weißen Blitz alle 3,8 Sekunden, der durch eine Fresnellinse erster Ordnung mit 900 mm Brennweite erzeugt wird.
Ursprünglich wurde das Licht mit Rapsöl betrieben, später mit Petroleum und ab 1938 elektrisch. Die heutige Lichtquelle ist eine 400-Watt-Gasentladungslampe, deren weißes Licht eine Tragweite von 26 Seemeilen erreicht – damit ist er der lichtstärkste Leuchtturm in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 1978 wird das Feuer fernüberwacht und die Leuchtfeuerwärter verließen die Insel.
Der Turm wurde mehrfach modernisiert, zuletzt zwischen 1994 und 1996. Die Laterne stammt von der Berliner Firma Julius Pintsch und die Optik von Wilhelm Weule aus Goslar. Eine Besonderheit ist die linksdrehende Lichtoptik, die in Deutschland einzigartig ist. Neben dem Leuchtturm existierte bis 1987 eine Nebelsignalanlage mit Membransender, von der heute noch Reste als technisches Denkmal erhalten sind.
Der Leuchtturm war Motiv mehrerer Briefmarken, darunter eine DDR-Ausgabe von 1974 und eine Sondermarke der Deutschen Post von 2004. Die Insel selbst ist streng geschützt und nur im Rahmen wissenschaftlicher oder genehmigter Exkursionen zugänglich. Der Leuchtturm Greifswalder Oie steht somit nicht nur für maritime Sicherheit, sondern auch für die Geschichte der deutschen Küstennavigation und...
Read moreAuf den Leuchtturm kommt man nur mit dem Schiff - nun ja, man kommt auf die Insel mit dem Schiff (die Seeadler aus Peenemünde), aber den Schlüssel zum Leuchtturm hat der Schiffskapitän. Die Fahrt von Peenemünde oder Freest dauert jeweils 1,5 Stunden hin und zurück. Auf der Insel hat man dann 2 Stunden Zeit - das reicht um eine Führung mitzumachen (im Fahrpreis enthalten, sehr zu empfehlen) und die 150 Stufen des Leuchtturms zu ersteigen (Eintritt kostet 3 €). Von oben hat man dann aus gut 40 Meter Höhe eine tolle Aussicht über die Insel und die angrenzenden Gewässer. An klaren Tagen kann man mit einem Fernglas sogar die Kreideklippen von...
Read moreJá bych řekl zajímavý výlet lodí na zajímavé místo. Lodí z Peenemünde, kde se dá levné zaparkovat. Cesta asi 1,5 hodiny tam, 1,5 zpět, na ostrově cca 2 hodiny času. Na lodí dostanete docela dobrý výklad o všem kolem, k dispozici občerstvení. Bunda se hodí, na lodí fouká, my jsme byli ve "stínu, takže velmi pohodě v tričku. Na ostrově je nějaký výklad od místních pracovníků, všechno samo v němčině. Bonusem je možnost vystoupat na maják, ze kterého je za pěkného počasí super výhled. Lístky na něj pouze na lodí. Výlet jako takový doporučuji rezervovat online, stejně jako si s sebou vzít repelent na...
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