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Gedenkstätte Lager Sandbostel — Attraction in Samtgemeinde Selsingen

Name
Gedenkstätte Lager Sandbostel
Description
Stalag X-B was a World War II German prisoner-of-war camp located near Sandbostel in Lower Saxony in north-western Germany. Between 1939 and 1945 several hundred thousand POW's of 55 nations passed through the camp.
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Gedenkstätte Lager Sandbostel
GermanyLower SaxonySamtgemeinde SelsingenGedenkstätte Lager Sandbostel

Basic Info

Gedenkstätte Lager Sandbostel

Greftstraße 3, 27446 Sandbostel, Germany
4.6(244)
Open until 4:00 PM
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spot

Ratings & Description

Info

Stalag X-B was a World War II German prisoner-of-war camp located near Sandbostel in Lower Saxony in north-western Germany. Between 1939 and 1945 several hundred thousand POW's of 55 nations passed through the camp.

Cultural
Accessibility
attractions: , restaurants: , local businesses:
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Phone
+49 4764 2254810
Website
stiftung-lager-sandbostel.de
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Thu9 AM - 4 PMOpen

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Reviews of Gedenkstätte Lager Sandbostel

4.6
(244)
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5.0
50w

On April 29, 1945, the British Army freed around 14,000 prisoners of war and 7,000 concentration camp inmates. 3,000 prisoners died in the first fourteen days after liberation. The SS had previously shot around 300 prisoners in a hunger revolt.

53 rows of mass graves were identified and reburied by Soviet soldiers. According to widely differing estimates, the total number of Soviet prisoners who died in Sandbostel is between 8,000 and 46,000.

Contemporary witnesses reported that the treatment of prisoners of war within the camp varied greatly depending on their nationality. Cannibalism and epidemics also spread in the camp.

At the end of the hierarchy chain were Poles, Italians and Soviet prisoners of war, most of whom were forced to work without food until they starved to death. Since 1941 there were also 660 civilian sailors in the camp who came from the colonies of the opponents of the war. They are registered as Chinese, Indian, Arab or Malay.

■

Am 29. April 1945 befreite die britische Armee rund 14.000 Kriegsgefangene und 7.000 KZ-Häftlinge. 3.000 Häftlinge starben in den ersten vierzehn Tagen nach der Befreiung. Zuvor hatte die SS bei einer Hungerrevolte rund 300 Gefangene erschossen.

53 Massengräberreihen wurden von sowjetischen Soldaten identifiziert und umgebettet. Nach sehr unterschiedlichen Schätzungen liegt die Gesamtzahl der in Sandbostel verstorbenen sowjetischen Häftlinge zwischen 8.000 und 46.000.

Zeitzeugen berichteten, dass die Behandlung der Kriegsgefangenen im Lager je nach Nationalität sehr unterschiedlich ausfiel. Am Ende der Hierarchiekette standen Polen, Italiener und sowjetische Kriegsgefangene, von denen die meisten gezwungen waren, ohne Nahrung zu arbeiten, bis sie verhungerten. Auch Kannibalismus und Seuchen griffen im Lager um sich.

Ab Jahr 1941 befanden sich im Lager auch 660 zivile Matrosen, die aus den Kolonien der Kriegsgegner stammten. Sie sind als Chinesen, Inder, Araber oder Malaien registriert.

Bis 2003 gab es auf dem Gelände keinen Hinweis auf das ehemalige...

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5.0
6y

Ich bin bei einer Motorrad Tour durch Zufall auf die Gedenkstätte gestoßen und habe mich Spontan dazu entschlossen diese auch zu besuchen. Die Entscheidung war keine Fehlentscheidung !!!

Als erstes die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Lager Sandbostel während des zweiten Weltkrieges beschäftigt und seinen Greueltaten, besucht. Aus meiner Sicht sehr gut informativ aufbereitet und alleine in dem Bereich kann man schon sehr sehr viel Zeit verbringen.

Danach ein Gang durch den teilweise erhaltenen Restbereich oder renovierten Bereich des Lagers. Hierbei stößt man auch auf Gebäude die eingestürzt sind und aus meiner Sicht damit eine klare Botschaft senden. Aus meiner Sicht diese Kombination sehr beeindruckend.

In der zweiten Ausstellung findet man die Geschichte des Lager Sandbostel nach dem zweiten Weltkrieg. Aus meiner Sicht ebenfalls sehr beeindruckend, da man dort erlebt, wie die vorherigen Generationen versucht haben, dies Übel zu vergessen. Man sollte es sich unbedingt aus meiner Sicht anschauen.

An dieser Stelle ein kleiner Kritikpunkt. Schade das die Audio und Visuellen Informationen ausgeschaltet waren. Aber an der Gesamtwertung soll dies keinen Einfluss haben, denn wenn man sich die Zeit nimmt, sind die Lesbaren Inhalte vollkommen ausreichend.

Zum Schluß noch eine Randbemerkung: Ich selber habe die Gedenkstätte des Konzentrationslager Bergen Belsen schon besucht und muss gestehen, das mir die Darstellung der Informationen beim Lager Sandbostel bals schon besser gefallen haben.

Letztendlich ist es schrecklich das es sowas gegeben hat und man kann nur hoffen, das es sowas nie wieder...

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5.0
5y

Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte ist hier sehr gut zu sehen. Nicht mit erhobenem Zeigefinger sondern in aller Stille wird mit dieser Ausstellung die Vergangenheit aufbewahrt, bewahrt und dadurch dem “Vergessen“ vorgebeugt. Orte wie dieser sollten Pflichtveranstaltung für jeden Menschen sein der daran zweifelt das es dies auf europäischem Boden gab. Denn wer diese Geschichte hier erlebt und dann begreift was Menschen anderen Menschen in der Lage sind an zu tun, mit welcher Verachtung und Brutalität... Der sollte sich nie radikalisieren lassen und wertschätzen in einer Demokratie leben zu dürfen. Ich war berührt und traurig und zugleich beschämt wie meine Vorfahren hier andere Menschen gequält und getötet haben .. Ich kann diesen Ausflug in unsere Geschichte nur...

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Jonas SchulzJonas Schulz
On April 29, 1945, the British Army freed around 14,000 prisoners of war and 7,000 concentration camp inmates. 3,000 prisoners died in the first fourteen days after liberation. The SS had previously shot around 300 prisoners in a hunger revolt. 53 rows of mass graves were identified and reburied by Soviet soldiers. According to widely differing estimates, the total number of Soviet prisoners who died in Sandbostel is between 8,000 and 46,000. Contemporary witnesses reported that the treatment of prisoners of war within the camp varied greatly depending on their nationality. Cannibalism and epidemics also spread in the camp. At the end of the hierarchy chain were Poles, Italians and Soviet prisoners of war, most of whom were forced to work without food until they starved to death. Since 1941 there were also 660 civilian sailors in the camp who came from the colonies of the opponents of the war. They are registered as Chinese, Indian, Arab or Malay. ■ Am 29. April 1945 befreite die britische Armee rund 14.000 Kriegsgefangene und 7.000 KZ-Häftlinge. 3.000 Häftlinge starben in den ersten vierzehn Tagen nach der Befreiung. Zuvor hatte die SS bei einer Hungerrevolte rund 300 Gefangene erschossen. 53 Massengräberreihen wurden von sowjetischen Soldaten identifiziert und umgebettet. Nach sehr unterschiedlichen Schätzungen liegt die Gesamtzahl der in Sandbostel verstorbenen sowjetischen Häftlinge zwischen 8.000 und 46.000. Zeitzeugen berichteten, dass die Behandlung der Kriegsgefangenen im Lager je nach Nationalität sehr unterschiedlich ausfiel. Am Ende der Hierarchiekette standen Polen, Italiener und sowjetische Kriegsgefangene, von denen die meisten gezwungen waren, ohne Nahrung zu arbeiten, bis sie verhungerten. Auch Kannibalismus und Seuchen griffen im Lager um sich. Ab Jahr 1941 befanden sich im Lager auch 660 zivile Matrosen, die aus den Kolonien der Kriegsgegner stammten. Sie sind als Chinesen, Inder, Araber oder Malaien registriert. Bis 2003 gab es auf dem Gelände keinen Hinweis auf das ehemalige Kriegsgefangenenlager.
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MarcMarc
Sehr bewegend. Bilder sagen mehr als Worte .
Steffi P.Steffi P.
So oft schon vorbei geschaut, aber nie getraut hinein zu gehen. Ein netter Mitarbeiter meinte kommen sie gerne und schauen sie herein, er zeigte uns den Weg also kurzerhand hinein gehuscht. Parkplätze für PKW und Fahrräder sind vorhanden. Ich kann nicht in Worte fassen, nicht beschreiben welche Eindrücke wir vor Ort bekamen und mit nahmen, man muss einfach dort gewesen sein. Es lohnt sich wirklich wenn man mehr über die Geschichte erfahren möchte, wenn man mehr über die Opfer erfahren möchte und über die Taten. Ein Besuch ist kostenlos, wer mag kann auch Spenden. Vor Ort sind ganz liebe nette Mitarbeiter die gerne Inforamtionen teilen, mit einem Reden und so wichtige und tolle Arbeit leisten. Ein ganz große Danke.
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