Durch ein Prospekt sind wir auf dieses Museum aufmerksam geworden. Da das Wetter an einem Tag unseres 3tĂ€gigen Aufenthaltes in der Gegend nicht so toll war, fuhren wir hierher. Das Museum ist sehr gut ausgeschildet. Parken kann man kostenlos direkt am GelĂ€nde. FĂŒr 7 Euro pro Erwachsenen kann man sich ungehindert umsehen und informieren. Wir hatten ĂŒberhaupt keine Vorstellung davon, wie ein Wettermuseum gestaltet sein könne und was man hier alles erfĂ€hrt. Doch dann erfuhren wir sehr schnell, dass das Thema Wetter so richtig umfangreich ist. Es gibt Mich-Mach- bzw. Anfass-Objekte, ein Quizz, aber vor allem unheimlich viel zu lesen. Schön ist allerdings, dass auch spezielle, kurze und gut verstĂ€ndliche Texte fĂŒr Kinder gibt. An diese habe ich mich gehalten. Die Gestaltung der Themen in unterschiedlichen Farben ist sehr ansprechend. Es gibt auch den einen und anderen Film zu sehen. Einen davon aus dem Jahr 1936 haben wir geschaut. War sehr interessant, informativ und verstĂ€ndlich. Auch im AuĂenbereich gibt es so Einiges zu entdecken und zu erfahren. In diesem Museum kann man so richtig viel Zeit verbringen, vor allem, wenn man alles bis ins Detail studiert. Uns hat das Museum begeistert. Das Personal war sehr aufmerksam. Selbst, wenn man mit dem Thema Wetter nicht viel am Hut hat, lohnt sich ein Besuch in diesem...
   Read moreOsterferienangebot fĂŒr Kinder schien eine interessante Veranstaltung fĂŒr unsere 7-jahrige Enkelin zu sein. Wetter und Klima sind aktuelle Themen, die auch Kinder interessieren. Wir haben an der FĂŒhrung teilgenommen und erwartet, dass sie gem. AnkĂŒndigung fĂŒr Kinder zugeschnitten ist. Leider ein absoluter Fehlschluss, fachlich und pĂ€dagogisch völlig daneben. Der Ă€ltere Herr betonte gleich zu Beginn, dass er kein Meteorologe sei und eigentlich nur einen kurzen Ăberblick geben kann. Nach der zweiten Station der FĂŒhrung leerten sich die RĂ€ume schon und die Anwesenden fragten sich verwundert, was dies fĂŒr eine FĂŒhrung durch die Ausstellung sein sollte. Der Herr war freundlich und stets bemĂŒht, dass bleibt festzuhalten. Ein Flop...interessant war der Start des Wetterballons. Hier gab es die notwendigen ErklĂ€rungen und es war fĂŒr die Kinder interessant. Wir hatten erwartet, dass unsere Enkelin ihr Wissen durch unseren Besuch erweitern kann und auch wir wollten gern dazu lernen. Leider hat sich diese Hoffnung nicht erfĂŒllt. Schade, die EnttĂ€uschung war nicht nur...
   Read moreEs war ein toller Ausflug! Im Museum gibt es moderne MessgerĂ€te, aber auch historische âSchĂ€tzeâ. Besonders faszinierend ist die Geschichte der deutschen Aerologie. Wussten Sie, dass man frĂŒher die AtmosphĂ€re mit Drachen erforschte â lange bevor es Wetterballons und Satelliten gab?
In Lindenberg begann diese Arbeit schon Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals wurden spezielle Forschungsdrachen mit MessgerÀten in bis zu 10 Kilometer Höhe geschickt. Der erste Drachenstart fand hier am 5. April 1905 statt, der erste Radiosondenstart am 22. Mai 1930.
Das Museum organisiert auch FĂŒhrungen zum Richard-AĂmann-Observatorium des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dort befindet sich eine aktive Wetterstation, an der viermal tĂ€glich Wetterballons (Radiosonden) gestartet werden.
Bei einer FĂŒhrung kann man den Start eines Wetterballons miterleben â einer groĂen Kugel mit MessgerĂ€ten, die Daten zu Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck und Wind sammelt. Der Ballon steigt bis zu 35...
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