Von Berlin das Meer zu erreichen, ist unter dreieinhalb Stunden nicht zu machen, eine Alternative bietet das Haffbad Ueckermünde am Stettiner Haff im Hinterland von Usedom. Das offene Meer gibt es hier naturgegeben nicht, aber die Weite des Haffs kommt dem schon ziemlich nah, die Natur ist typisch für die Ostseeküste und wunderschön.
Der Strand ist vom Stadthafen über den Strandweg erreichbar ist. Der Weg verläuft schnurgerade parallel zur Uecker auf ihren Weg zur Mündung ins Haff durch eingedeichte Feuchtwiesen auf denen Kühe grasten. Der Blick reichte weit und hinter dem Deich sahen wir die Einfahrt des Museumsschiff des Hafens, eine Hansekogge. Die Szene hatte durchaus historischen Charme, denn so bekam man einen Eindruck davon, wie dies mal vor hunderten von Jahren alltäglich gewesen sein muss an diesem Orte.
Der Ende des Weges öffnete sich zu einer modernen Strandpromenade, vor der sich in einem konkaven Bogen weit der feine Sandstrand ausbreitete, eingeschlossen zwischen der Mole an der Ueckermündung im Westen und der grünen Abgrenzung zum Fischereihafen im Osten. Am Horizont wölbte sich die Küste der Insel Usedom empor, die das Haff - eine Lagune - von der offenen Ostsee abschließt.
Wir suchten uns einen Platz ein wenig abseits mit einem schönen Blick über das Haff und den Strand mit seinem Strandpavillion aus der Gründerzeit, als Ueckermünde sich anschickte eine kleinere günstigere Alternative zu den Kaiserbädern auf Usedoms zu bieten. In meinen Augen auch heute noch wunderbar gelungen.
Das Haff ist ausgesprochen flach und man kann hunderte Meter auf dem karibisch anmutenden, sandigen gewellten Grund hineinlaufen, ohne dass das Wasser höher als bis zur Hüfte reicht. Dazu ist das Wasser auch bei Brise verhältnismäßig ruhig. Einzig richtig klar ist es nicht, was dem Planschspaß jedoch nicht im Wege stehen muss.
Mir gefiel es hier ausgesprochen gut, auch die Ruhe und Zurückhaltung dieses Badeortes sind nur...
Read moreHeute mal wieder was von mir. Auf dem Weg zum Fischbrötchen kurz unentschlossen und hierher gefahren. Der Strand und seine Umgebung haben mich in soweit umgehauen, da ich das letzte Mal 1986 hier war. Also schön aufbereitet für jeden etwas dabei. Was komisch war, normaler Weise sucht man an der Ostsee nach schönen Steinen oder Muscheln. Das Haff war anders, hier vielen mir zu hauf die vielen kleinen Ziegelstückchen am Strand ins Auge. Ungewöhnlich aber nicht anscheinend nicht hinderlich an der schönen Lage. Gegenüber Insel Usedom und ich freute mich nun auch noch doppelt, da das Fischbrötchen echt lecker war. Für 3€ echt zu empfehlen. Ansonsten die Altstadt noch ausgecheckt und hier konnte ich auch nur staunen, was aus der damalig verrotten Stadt geworden ist. Noch 10 Jahre weiter und dann steht hier ein Schätzchen. Fahrt bitte nicht nein, denn ich habe mir nun vorgenommen, hier öfters zu erscheinen und mein Fischbrötchen am Strand zu holen. Vielleicht ergibt sich ja auch noch eine Übernachtung bei Gelegenheit, dann kann ich auch noch schreiben, wie es ist, wenn man hier...
Read moreDer erste Eindruck ist, bekanntlich, der prägende. Geschuldet dem Wetter, sowie der Tatsache, das die Ferien vorbei sind, war genug Platz vorhanden. Es gibt einiges an Gastronomie, die Preise sind, wie überall wo Tourismus ist, leider daran angepasst. Ob dieses auch für die Qualität der Speisen gilt, kann ich nicht sagen da ich dort noch nichts genossen habe. Die öffentlichen Toiletten sind, in den Monaten der Pflichtabgabe einer Kurtaxe, frei. Wie hoch die Gebür ist weiss ich derzeit nicht, aber, Achtung, es wird Hartgeld benötigt! Preis wird nachgereicht. Zum Thema Parkgebüren: In der ersten Stunde werden, je angefangene 30 Minuten, 50 Cent fällig. Ab der zweiten, je angefangene Stunde 1 € fällig. Ob es noch eine Steigerung gibt, ist mir derzeit...
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