Die Ulmener Burgen liegen einfach Traumhaft schön.Mit dem See im Hintergrund einfach Top.
Super Romantischer Ausflug. ParkplĂ€tze sind wenige vorhanden. Der Weg zur Burg dauert ca 3 min Der genaue Zeitpunkt der Errichtung ist nicht ĂŒberliefert, jedoch wird angenommen, dass die Oberburg um das Jahr 1000 errichtet wurde. Ihre erste urkundliche ErwĂ€hnung fand sie 1074. Zum Ende des 12. und zu Beginn des 13. Jahrhunderts beheimatete sie den Ritter Heinrich von Ulmen, von dem die Teilnahme am Vierten Kreuzzug ĂŒberliefert ist. Er brachte von dieser Unternehmung kostbare SchĂ€tze mit nach Hause, unter anderem die berĂŒhmte Limburger Staurothek, die heute noch im Limburger Dom besichtigt werden kann. 1292 wurde dann die Burganlage um eine hangabwĂ€rts direkt benachbart gelegene Niederburg erweitert. Die Burganlage wurde auch einst mit der Stadtmauer verbunden, um mit dieser ein aufeinander abgestimmtes Verteidigungssystem zu bilden, jedoch ist der Zeitpunkt, zu dem dies geschah, nicht zu ermitteln.
Die Folgezeit war geprĂ€gt von einem hier ansĂ€ssigen Raubrittertum, das seine BlĂŒtezeit im 14. Jahrhundert erlebte. 1490 wurde Ulmen schlieĂlich Kurtrierisches Amt. Um 1508 entstand die Legende um Ritter Phillip Haust von Ulmen, der durch seine treue Burgfrau aus der Gefangenschaft im Heiligen Land befreit worden sein soll.
In der Zeit von 1679 bis 1689 wurde die Burg mehrfach von Brand und Truppen des Sonnenkönigs Ludwig XIV. schwer beschĂ€digt und schlieĂlich von den französischen Truppen zerstört. Im Jahr 1789 fand eine Instandsetzung der Oberburg statt, um im 19. Jahrhundert wieder dem Verfall anheimgegeben zu werden. Ab 1794 stand Ulmen unter französischer Herrschaft. Die von Napoleon konfiszierte Burg ging 1815 in preuĂisches Eigentum ĂŒber und wurde 1822 von einem Cochemer BĂŒrger zur Nutzung als Steinbruch ersteigert. Als Ulmen 1831 beinahe komplett abbrannte, wurden die HĂ€user mit Steinen der Burg wiederaufgebaut. 1852 wurde die Gemeinde Ulmen Besitzerin, und die BĂŒrger nutzten die Ruine auch...
   Read moreDie wenigen Mauern der einst stattlichen Burg Ulmen ragen ĂŒber dem steilen Ufer des Ulmener Maars auf. Der Nachwelt sind nur Teile der Oberburg erhalten geblieben
Die Unterburg ist gĂ€nzlich verschwunden. Zu erkennen sind noch AnsĂ€tze des Berings, der mit der Unterburg und der Stadtmauer Ulmens verbunden war, eine zwei Stockwerke aufragende AuĂenwand des Palas, sowie eine Zisterne und ein paar Grundmauern weiterer GebĂ€ude. Der alte Teil der Burg in Ulmen wurde ca. 1.074 n. Chr. erbaut und ruht sehr wahrscheinlich auf Resten einer römischen Siedlung. Im Mittelalter wurde die Burg in Ulmen weiter ausgebaut und in die Oberburg, deren Mauerreste noch vorhanden sind und die Niederburg, die sich bis ans Maarufer erstreckte, unterteilt. Zwei Rittergeschlechte bewohnten die Burg, von der man ausgeht, dass sie bis 1673 aufgrund ihrer GröĂe nie angegriffen oder zerstört wurde. Erst die Truppen des Sonnenkönigs schafften dies. Sie wurde wieder aufgebaut, um 1689 erneut im Erbfolgekrieg zu fallen. Doch auch dieses Mal wurde die Ulmener Burg neu errichtet, nur die Stadtmauer wurde aufgegeben. Der Einfall der Soldaten Napoleons lieĂ auch Ulmen französisch werden und spĂ€ter preuĂisch. Die leerstehende Burg, deren letzter Nachkomme 1801 verstarb, ging bei einer Versteigerung an einen Cochemer Kaufmann, der sie als Steinbruch vermarktete. Als im 19. Jahrhundert ein verheerendes Feuer Ulmen niederbrannte bauten die Ulmener ihre HĂ€user mit Steinen der Burg wieder auf. Deshalb kann man noch heute an manchem Stall ein Wappen sehen. Erst Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wurde Die Ulmener Burg unter Denkmalschutz gestellt und kam in den Besitz der Ortsgemeinde Ulmen. Die Burg ist jederzeit...
   Read moreEindrucksvoll thront die Burgruine Ulmen auf einem BasalthĂŒgel direkt ĂŒber dem Ulmener Maar und ist das unĂŒbersehbare Wahrzeichen der Stadt Ulmen. Ihre UrsprĂŒnge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurĂŒck und trotz der Zerstörungen im Laufe der Jahrhunderte versprĂŒht sie noch heute den rauen Charme einer echten mittelalterlichen Höhenburg. Der Aufstieg zur Ruine ist kurz, aber etwas steil - festes Schuhwerk wird empfohlen. Oben angekommen erwartet den Besucher ein weitlĂ€ufiges Areal mit alten Mauern, Gewölben und TĂŒrmen, die frei zugĂ€nglich und gut begehbar sind. Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick ĂŒber das Ulmener Maar, die Stadt und die HĂŒgellandschaft der Vulkaneifel. Zahlreiche Informationstafeln vor Ort geben Einblick in die Geschichte der Burg, ihre strategische Bedeutung und das Leben im Mittelalter. Besonders reizvoll ist die Verbindung von Natur und Kultur - mit dem Maar zu FĂŒĂen ist der Blick fast mĂ€rchenhaft. Im Sommer finden auf dem BurggelĂ€nde regelmĂ€Ăig Veranstaltungen wie MittelaltermĂ€rkte, Konzerte und kleine Feste statt, die die Anlage mit Leben fĂŒllen und einen Besuch besonders...
   Read more