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Ruine Heidelsburg — Attraction in Waldfischbach-Burgalben

Name
Ruine Heidelsburg
Description
The Heidelsburg, also called the Bunenstein, is an old fortification in the western Palatine Forest in the German state of Rhineland-Palatinate that goes back at least to the days of the Roman Empire. Today only the remains of two gates, together with their steps, the castle walls and a cistern have survived.
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Ruine Heidelsburg
GermanyRhineland-PalatinateWaldfischbach-BurgalbenRuine Heidelsburg

Basic Info

Ruine Heidelsburg

67714 Waldfischbach-Burgalben, Germany
4.2(33)
Open 24 hours
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Ratings & Description

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The Heidelsburg, also called the Bunenstein, is an old fortification in the western Palatine Forest in the German state of Rhineland-Palatinate that goes back at least to the days of the Roman Empire. Today only the remains of two gates, together with their steps, the castle walls and a cistern have survived.

Cultural
Outdoor
Scenic
Adventure
attractions: , restaurants: , local businesses:
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Reviews of Ruine Heidelsburg

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(33)
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4.0
2y

Die Heidelsburg (bisweilen auch Bunenstein genannt), ist eine ehemalige Befestigungsanlage, die (mindestens) bis auf die Römerzeit zurückgeht. Von der heute als Denkmalzone geschützten Höhenburg sind noch die Reste von zwei Toren sowie von Treppen, Mauern und einer Zisterne erhalten.

Die Ruine liegt auf dem südlichsten Ausläufer des Dreisommerbergs oberhalb des Schwarzbachtals, wo das Tal eine annähernd rechtwinklige Biegung macht. Dort ist sie nach Osten durch eine natürliche senkrechte Felswand geschützt. Beides macht die Lage zu einem idealen Platz für eine Siedlung, die unter andrem die Aufgabe hatte, die hier verlaufende Römerstraße zu schützen.

Funde römischer Münzen, die in den 1970er Jahren getätigt wurden, ermöglichen es, die Heidelsburg zwischen das 2. nachchristliche Jahrhundert (Kaiser Hadrian) und 351 (Germaneneinfälle) zu datieren. Lage und Form der Anlage sowie eine gallische Münze lassen allerdings vermuten, dass schon vorher Kelten hier gelebt haben könnten. Dann müsste man an eine Datierung um 100 v. Chr. denken.

Es ist auch nicht auszuschließen, dass das Bauwerk in spätkarolingischer Zeit noch einmal genutzt und ausgebaut wurde; darauf deuten Bearbeitungen des Kammertors hin. Der Name "Heidelsburg" ist vermutlich später entstanden, als der Bau schon seit Jahrhunderten verfallen war. Eine Waldbeschreibung zu Waldfischbach erwähnt die Ruinen noch einmal um 1600. Seit 1990 sind sie im Besitz der staatlichen Forst- und Schlösserverwaltung des Landesamtes für Denkmalpflege.

Zwei frühe Ausgrabungen hat es hier gegeben, eine von Christian Mehlis (1883) und eine von Friedrich Sprater (1927/28). Schon diese haben ergeben, dass die Felswände, die hier oben nach Osten hin bereits einen natürlichen Schutz boten, mit großen Quadern zu einer ovalen Ummauerung ergänzt wurden. Diese ersetzten eine ältere Konstruktion aus Holzpfählen. Innerhalb dieser Mauern befand sich das Castrum, das durch zwei Tore von Westen und Osten zugänglich war.

Von dieser Anlage sind heute nur noch Reste der Verteidigungsmauer zu erkennen, insbesondere im Norden, wo sich ein Halsgraben befindet, und im Westen. Den eindrucksvollsten Teil, das Westtor, ließ Sprater Ende der 1920er Jahre aus den Original-Quadern rekonstruieren.

Innerhalb des Berings befindet sich eine vier mal fünf Meter messende Vertiefung. Ihre Funktion ist unklar; möglicherweise handelte es sich um eine Zisterne.

Bei den ersten Ausgrabungsarbeiten, die noch im 19. Jahrhundert stattfanden, wurde zudem eine Grabplatte freigelegt, die einen Mann mit einer Axt und eine Frau mit einem Korb darstellt. Die Axt wird als Symbol des römischen Forstverwalters gedeutet, des "Saltuarius". Ein gleichlautender Namenszusatz auf einer Inschrift in der Mauer sowie ein entsprechendes Werkzeug wurden in der Nähe der Anlage auch gefunden. Schriftliche Quellen fehlen zwar, aber vielleicht haben die Römer im Umkreis der Heidelsburg tatsächlich organisierte Forstwirtschaft betrieben. Wenn dem tatsächlich so gewesen sein sollte, würde es sich um das älteste bekannte Indiz für spätantike Waldadministration auf germanischem Boden handeln. Touristische Werbematerialien (z. B. die dortige Infotafel) nennen die Heidelsburg deshalb jedenfalls "das älteste Forstamt Deutschlands“. Naja.

Diese Grabplatte wird heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt. Am Fundort befindet sich ein 1876 angefertigtes Replikat. Römische Münzen, Keramikscherben und Eisenwerkzeuge, die im Bereich der Burg gefunden wurden, sind im Heimatmuseum in...

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1y

Die Burgruine Heidelsburg in Waldfischbach-Burgalben ist ein faszinierendes historisches Ziel, das tief in den Wäldern der Pfalz verborgen liegt. Diese Ruine gehört zu den ältesten römischen Höhenbefestigungen der Region und bietet einen beeindruckenden Einblick in die Vergangenheit.

Lage und Zugang Die Heidelsburg befindet sich etwa 3 km südöstlich von Waldfischbach-Burgalben auf einem Felssporn im Schwarzbachtal². Der Zugang erfolgt über gut ausgeschilderte Wanderwege, die vom Parkplatz Galgenberghaus oder Sommerdelle aus starten. Die Wanderung zur Ruine ist ein Erlebnis für sich, da sie durch malerische Waldlandschaften führt.

Historische Bedeutung Die Heidelsburg wurde zwischen dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet und diente als römische Bergbefestigung². Interessanterweise nutzten die Römer die Überreste einer früheren keltischen Siedlung, um die Festung zu bauen³. Die strategische Lage an einer alten Römerstraße machte sie zu einem wichtigen militärischen und wirtschaftlichen Standort.

Architektur und Erhaltungszustand Heute sind noch beeindruckende Teile der ursprünglichen Struktur erhalten, darunter mächtige Quadersteine, Tore, Treppen und Mauern². Besonders bemerkenswert ist eine Zisterne sowie eine Grabplatte eines römischen Verwalterehepaares, die vor Ort besichtigt werden kann⁴.

Besuchserlebnis Die Burgruine Heidelsburg ist ganzjährig und kostenfrei zugänglich⁴. Aufgrund ihrer abgelegenen Lage bietet sie eine ruhige und besinnliche Atmosphäre, ideal für Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber. Es gibt jedoch keinen Winterdienst, daher sollte man bei winterlichen Bedingungen vorsichtig sein.

Fazit Ein Besuch der Burgruine Heidelsburg ist eine Reise in die Vergangenheit und ein wunderbares Naturerlebnis zugleich. Die Kombination aus historischer Bedeutung und landschaftlicher Schönheit macht diesen Ort zu einem besonderen Ausflugsziel...

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5.0
4y

Die römische Bergfestung Heidelsburg im Pfälzerwald (Nordvogesen). Nach der Nutzung vom 2. – 4. Jh. n. Chr. wahrscheinlich durch Alemannen zerstört. Das Westtor wurde 1920 aus den umliegenden Steinquadern rekonstruiert. Die strategische Aufgabe der Festung bestand darin, die vorbeiführende römische Straße von Bad Dürkheim nach Gallien (Frankreich) zu sichern. Die Straße verlief mit Sicherheit über das Johanniskreuz tief im Pfälzerwald. Besondere Funde: Grabplatte eines Saltuarius (römischer Forstverwalter) und seiner Frau.

Mauerwerk mit Steinen dieser Größe habe ich bei einer mittelalterlichen Burg bislang noch nicht gesehen. Sehr...

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Die Heidelsburg (bisweilen auch Bunenstein genannt), ist eine ehemalige Befestigungsanlage, die (mindestens) bis auf die Römerzeit zurückgeht. Von der heute als Denkmalzone geschützten Höhenburg sind noch die Reste von zwei Toren sowie von Treppen, Mauern und einer Zisterne erhalten. Die Ruine liegt auf dem südlichsten Ausläufer des Dreisommerbergs oberhalb des Schwarzbachtals, wo das Tal eine annähernd rechtwinklige Biegung macht. Dort ist sie nach Osten durch eine natürliche senkrechte Felswand geschützt. Beides macht die Lage zu einem idealen Platz für eine Siedlung, die unter andrem die Aufgabe hatte, die hier verlaufende Römerstraße zu schützen. Funde römischer Münzen, die in den 1970er Jahren getätigt wurden, ermöglichen es, die Heidelsburg zwischen das 2. nachchristliche Jahrhundert (Kaiser Hadrian) und 351 (Germaneneinfälle) zu datieren. Lage und Form der Anlage sowie eine gallische Münze lassen allerdings vermuten, dass schon vorher Kelten hier gelebt haben könnten. Dann müsste man an eine Datierung um 100 v. Chr. denken. Es ist auch nicht auszuschließen, dass das Bauwerk in spätkarolingischer Zeit noch einmal genutzt und ausgebaut wurde; darauf deuten Bearbeitungen des Kammertors hin. Der Name "Heidelsburg" ist vermutlich später entstanden, als der Bau schon seit Jahrhunderten verfallen war. Eine Waldbeschreibung zu Waldfischbach erwähnt die Ruinen noch einmal um 1600. Seit 1990 sind sie im Besitz der staatlichen Forst- und Schlösserverwaltung des Landesamtes für Denkmalpflege. Zwei frühe Ausgrabungen hat es hier gegeben, eine von Christian Mehlis (1883) und eine von Friedrich Sprater (1927/28). Schon diese haben ergeben, dass die Felswände, die hier oben nach Osten hin bereits einen natürlichen Schutz boten, mit großen Quadern zu einer ovalen Ummauerung ergänzt wurden. Diese ersetzten eine ältere Konstruktion aus Holzpfählen. Innerhalb dieser Mauern befand sich das Castrum, das durch zwei Tore von Westen und Osten zugänglich war. Von dieser Anlage sind heute nur noch Reste der Verteidigungsmauer zu erkennen, insbesondere im Norden, wo sich ein Halsgraben befindet, und im Westen. Den eindrucksvollsten Teil, das Westtor, ließ Sprater Ende der 1920er Jahre aus den Original-Quadern rekonstruieren. Innerhalb des Berings befindet sich eine vier mal fünf Meter messende Vertiefung. Ihre Funktion ist unklar; möglicherweise handelte es sich um eine Zisterne. Bei den ersten Ausgrabungsarbeiten, die noch im 19. Jahrhundert stattfanden, wurde zudem eine Grabplatte freigelegt, die einen Mann mit einer Axt und eine Frau mit einem Korb darstellt. Die Axt wird als Symbol des römischen Forstverwalters gedeutet, des "Saltuarius". Ein gleichlautender Namenszusatz auf einer Inschrift in der Mauer sowie ein entsprechendes Werkzeug wurden in der Nähe der Anlage auch gefunden. Schriftliche Quellen fehlen zwar, aber vielleicht haben die Römer im Umkreis der Heidelsburg tatsächlich organisierte Forstwirtschaft betrieben. Wenn dem tatsächlich so gewesen sein sollte, würde es sich um das älteste bekannte Indiz für spätantike Waldadministration auf germanischem Boden handeln. Touristische Werbematerialien (z. B. die dortige Infotafel) nennen die Heidelsburg deshalb jedenfalls "das älteste Forstamt Deutschlands“. Naja. Diese Grabplatte wird heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt. Am Fundort befindet sich ein 1876 angefertigtes Replikat. Römische Münzen, Keramikscherben und Eisenwerkzeuge, die im Bereich der Burg gefunden wurden, sind im Heimatmuseum in Waldfischbach-Burgalben zu sehen.
Stephan DingesStephan Dinges
Die römische Bergfestung Heidelsburg im Pfälzerwald (Nordvogesen). Nach der Nutzung vom 2. – 4. Jh. n. Chr. wahrscheinlich durch Alemannen zerstört. Das Westtor wurde 1920 aus den umliegenden Steinquadern rekonstruiert. Die strategische Aufgabe der Festung bestand darin, die vorbeiführende römische Straße von Bad Dürkheim nach Gallien (Frankreich) zu sichern. Die Straße verlief mit Sicherheit über das Johanniskreuz tief im Pfälzerwald. Besondere Funde: Grabplatte eines Saltuarius (römischer Forstverwalter) und seiner Frau. Mauerwerk mit Steinen dieser Größe habe ich bei einer mittelalterlichen Burg bislang noch nicht gesehen. Sehr beeindruckend.
Pfalz MomentePfalz Momente
Diese Burgruine stammt vermutlich aus der jüngeren Eisenzeit (ca. 4.Jhd-1.Jhd v. Chr.). Eine befestigte Höhensiedlung möglicherweise errichtet durch einen Keltenstamm. Vieles ist noch gut zu erkennen, unter anderem der Eingang und eine Zisterne. Ebenfalls gibt es noch ein Steinbild aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Das Innenplateau ist geräumig und man kann auch da noch Steinmauerreste erkennen. Eine sehr schöne und vor allem alte Ruine, die Mitten im Pfälzerwald liegt. Ein Besuch lohnt sich immer 👌🏼
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Die Heidelsburg (bisweilen auch Bunenstein genannt), ist eine ehemalige Befestigungsanlage, die (mindestens) bis auf die Römerzeit zurückgeht. Von der heute als Denkmalzone geschützten Höhenburg sind noch die Reste von zwei Toren sowie von Treppen, Mauern und einer Zisterne erhalten. Die Ruine liegt auf dem südlichsten Ausläufer des Dreisommerbergs oberhalb des Schwarzbachtals, wo das Tal eine annähernd rechtwinklige Biegung macht. Dort ist sie nach Osten durch eine natürliche senkrechte Felswand geschützt. Beides macht die Lage zu einem idealen Platz für eine Siedlung, die unter andrem die Aufgabe hatte, die hier verlaufende Römerstraße zu schützen. Funde römischer Münzen, die in den 1970er Jahren getätigt wurden, ermöglichen es, die Heidelsburg zwischen das 2. nachchristliche Jahrhundert (Kaiser Hadrian) und 351 (Germaneneinfälle) zu datieren. Lage und Form der Anlage sowie eine gallische Münze lassen allerdings vermuten, dass schon vorher Kelten hier gelebt haben könnten. Dann müsste man an eine Datierung um 100 v. Chr. denken. Es ist auch nicht auszuschließen, dass das Bauwerk in spätkarolingischer Zeit noch einmal genutzt und ausgebaut wurde; darauf deuten Bearbeitungen des Kammertors hin. Der Name "Heidelsburg" ist vermutlich später entstanden, als der Bau schon seit Jahrhunderten verfallen war. Eine Waldbeschreibung zu Waldfischbach erwähnt die Ruinen noch einmal um 1600. Seit 1990 sind sie im Besitz der staatlichen Forst- und Schlösserverwaltung des Landesamtes für Denkmalpflege. Zwei frühe Ausgrabungen hat es hier gegeben, eine von Christian Mehlis (1883) und eine von Friedrich Sprater (1927/28). Schon diese haben ergeben, dass die Felswände, die hier oben nach Osten hin bereits einen natürlichen Schutz boten, mit großen Quadern zu einer ovalen Ummauerung ergänzt wurden. Diese ersetzten eine ältere Konstruktion aus Holzpfählen. Innerhalb dieser Mauern befand sich das Castrum, das durch zwei Tore von Westen und Osten zugänglich war. Von dieser Anlage sind heute nur noch Reste der Verteidigungsmauer zu erkennen, insbesondere im Norden, wo sich ein Halsgraben befindet, und im Westen. Den eindrucksvollsten Teil, das Westtor, ließ Sprater Ende der 1920er Jahre aus den Original-Quadern rekonstruieren. Innerhalb des Berings befindet sich eine vier mal fünf Meter messende Vertiefung. Ihre Funktion ist unklar; möglicherweise handelte es sich um eine Zisterne. Bei den ersten Ausgrabungsarbeiten, die noch im 19. Jahrhundert stattfanden, wurde zudem eine Grabplatte freigelegt, die einen Mann mit einer Axt und eine Frau mit einem Korb darstellt. Die Axt wird als Symbol des römischen Forstverwalters gedeutet, des "Saltuarius". Ein gleichlautender Namenszusatz auf einer Inschrift in der Mauer sowie ein entsprechendes Werkzeug wurden in der Nähe der Anlage auch gefunden. Schriftliche Quellen fehlen zwar, aber vielleicht haben die Römer im Umkreis der Heidelsburg tatsächlich organisierte Forstwirtschaft betrieben. Wenn dem tatsächlich so gewesen sein sollte, würde es sich um das älteste bekannte Indiz für spätantike Waldadministration auf germanischem Boden handeln. Touristische Werbematerialien (z. B. die dortige Infotafel) nennen die Heidelsburg deshalb jedenfalls "das älteste Forstamt Deutschlands“. Naja. Diese Grabplatte wird heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt. Am Fundort befindet sich ein 1876 angefertigtes Replikat. Römische Münzen, Keramikscherben und Eisenwerkzeuge, die im Bereich der Burg gefunden wurden, sind im Heimatmuseum in Waldfischbach-Burgalben zu sehen.
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Die römische Bergfestung Heidelsburg im Pfälzerwald (Nordvogesen). Nach der Nutzung vom 2. – 4. Jh. n. Chr. wahrscheinlich durch Alemannen zerstört. Das Westtor wurde 1920 aus den umliegenden Steinquadern rekonstruiert. Die strategische Aufgabe der Festung bestand darin, die vorbeiführende römische Straße von Bad Dürkheim nach Gallien (Frankreich) zu sichern. Die Straße verlief mit Sicherheit über das Johanniskreuz tief im Pfälzerwald. Besondere Funde: Grabplatte eines Saltuarius (römischer Forstverwalter) und seiner Frau. Mauerwerk mit Steinen dieser Größe habe ich bei einer mittelalterlichen Burg bislang noch nicht gesehen. Sehr beeindruckend.
Stephan Dinges

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Diese Burgruine stammt vermutlich aus der jüngeren Eisenzeit (ca. 4.Jhd-1.Jhd v. Chr.). Eine befestigte Höhensiedlung möglicherweise errichtet durch einen Keltenstamm. Vieles ist noch gut zu erkennen, unter anderem der Eingang und eine Zisterne. Ebenfalls gibt es noch ein Steinbild aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Das Innenplateau ist geräumig und man kann auch da noch Steinmauerreste erkennen. Eine sehr schöne und vor allem alte Ruine, die Mitten im Pfälzerwald liegt. Ein Besuch lohnt sich immer 👌🏼
Pfalz Momente

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