Wunderschöne, edle, gut durchgezüchtete und wohlerzogene Araberpferde. Es handelt sich um das Stammgestüt der Shagya-Araber. Nirgendwo sonst sind so viele Zuchthengste, -stuten und Fohlen dieser seltenen, besonders arbeitswilligen, vielseitigen, ausdauernden und robusten Rasse an einem Ort zu sehen.
Nachwuchspferde können zu fairen Preisen erworben werden. Vor Ort steht Herr Vass als deutschsprachiger Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Geschichte des Gestüts ist wechselvoll, bis in die jüngste Zeit hinein. Aktuell versucht man die Shagya-Araber vorrangig als Springpferde zu vermarkten. Hier besteht offenbar die größte Nachfrage. In der Zucht will man verstärkt auf Embryotransfer setzen.
Der Umgang mit den Pferden schien sehr korrekt. Was wir bzgl. Longieren und Reiten zu sehen bekamen, überzeugte uns dagegen weniger. Zu viel Rollkur und Druck und zu wenig solide Schritte der Ausbildung - eigentlich Gift für diese edlen Pferde. Interessenten sollten m.E. ernsthaft den Kauf eines rohen Pferdes erwägen. Vielleicht haben wir aber auch nur einen Teil des Bildes mitbekommen. Einige Bereiter:innen waren offenbar zu der Zeit nicht vor Ort.
Einen Punkt ziehe ich ab, weil die Hengste im Hauptstall offenbar ganzjährig fast komplett in der Box stehen und die Stuten/Wallache in Ständern (wenn sie im Hauptstall gebraucht werden).
Das Hotel ist eher einfach, dafür wohnt man direkt bei den Pferden. Alle Menschen waren sehr freundlich und angenehm. Das Museum zur Geschichte der Zucht ist sehenswert (ggf. mit deutschsprachiger Führung). Eine Kutschfahrt macht einen der traditionellen Einsatzzwecke des Shagya-Arabers erlebbar und lohnt sich. Ausritte/Reitstunden wurden leider nicht angeboten.
Der Stutenherde am Rand des Ortes und der etwas weiter entfernten Außenstelle mit den Jungpferden und weiteren Hengsten (dort auf großzügigen Paddocks) sollte man unbedingt auch einen Besuch abstatten. Räder können geliehen werden. Man sollte aber aus Gründen des Seuchenschutzes ausreichend Abstand zu den Tieren einhalten und diese nicht berühren.
Bábolna lässt sich problemlos mit der Bahn über Wien bis Györ oder über Budapest bis Tata erreichen. Zwischen Györ und Tata verkehrt der Bus 1850 von Volanbusz, der einen bis fast vor die Tür des Gestüts bringt (https://www.volanbusz.hu/hu/menetrendek/fuzet-keszito/print?menetrend=1850&mode=pdf&dir=from&menetrend_id=804).
Die Landschaft direkt um das Gestüt ist eher flach und landwirtschaftlich geprägt. Es gibt mehrere große Geflügelställe. Auf unserer Radtour haben wir kleine Dörfer und zahlreiche Schmetterlinge entdeckt. Am Rand von Bábolna gibt es eine Art Naherholungsgebiet sowie einen zum Gestüt gehörenden...
Read moreThe stud farm is absolutely stunning! Even though it was the weekend and the museum was closed, we got the chance to catch the show jumping competition. I've only heard positive reviews about the museum (there is an exhibition of African exhibits underway)! The place is neat, clean, and truly an inspiration for all the horse enthusiasts out there. It's a must-visit spot, suitable for children and adults. Within the stud farm are stables, riding arenas and a small buffet with food and drinks. The staff is friendly. An organized tour of the stud farm and museum with a guide is possible if you book...
Read moreWow, just wow. We visited this place unplanned, just stopped by, but I am very grateful we did. We had a guide to show us around and his enthusiasm, professionalism and enormous knowledge of all things horsies and history blew our minds. We had an hour long chat and we could hardly tear ourselves away from this place. The tour was so overwhelming that we decided to return here for a long weekend sometime in autumn. I can hardly wait for it, even though I am not into equinely...
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