Die Schlucht entstand unter Gletschereis. Noch in der letzten Eiszeit war das Räbloch, im Gegensatz zum übrigen Emmental, eisbedeckt. Der Emmegletscher reichte bis zum Nordende des Siehenplateaus beim Chnubel.
Während den Eiszeiten folgten Eisstrom und Wasser natürlich den tektonisch vorgegebenen Spalten und verbreiterten und vertieften sie. Die wirklich schluchtartigen Teile des Räblochs, das heisst die tiefsten 40 bis 70 Meter, sind nach heutigen Erkenntnissen unter dem Gletschereis entstanden.
Die Naturbrücke hat ihren Ursprung in einem seitlichen Abspalten und Abrutschen eines Nagelfluhpaketes, welches schliesslich zwischen beiden Schluchtwänden eingeklemmt wurde.
„Wem es nicht bangt hinüberzuschreiten und das Auge in den Abgrund tauchen zu lassen, gehört schon zu den beherzteren Menschen und braucht keine Fegefeuer mehr zu fürchten ..“ (E.A. Türler 1887)
Heute führt ein gut gesicherter Wanderweg vom Naturschutzgebiet Steinmösli (Parkplatz und Bushaltestelle EGGIWIL Räbloch ) bis zur Naturbrücke (ein Weg ca. 20 min.) und von dort weiter Richtung...
Read moreNaturbrücke Räbloch im Winter besucht , ist je nach Wegverhältis nicht ganz ungefährlich, zum Teil muss der Sicherheit wegen auf einen Besuch verzichtet werden, so war zum Zeitpunkt meines Besuchs der Zugang von der Ostseite her wegen Vereisung praktisch nicht möglich, auf der Westseite aufgrund das es gut gesichert und praktisch nicht vereist grad so machbar mit normaler Wanderausrüstung. Es ist sehr eindrücklich was der Winter da für Eismassen herzaubern kann was verbunden mit den Eindrücken und der Tiefe und der imposanten Escheinung den Besuch zu einem einzigartigen Naturerlebnis...
Read moreBeautiful natural bridge. Parking +/- 20 minutes hike distance. Only for people without fear of heights and with solid hiking shoes and...
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