Hallo Matthias, Wir haben mit diesem Anbieter drei Ausflüge in Bangkok gebucht. Zwei davon verliefen reibungslos und angenehm – insbesondere dank des engagierten und freundlichen Tourguides Herrn Müller. Organisation, Inhalt und Qualität waren hervorragend.
Leider müssen wir unsere Bewertung nach dem dritten Ausflug und vor allem der nachfolgenden Kommunikation deutlich nach unten korrigieren. Nicht wegen des Ausflugs selbst – den konnten wir krankheitsbedingt nicht wahrnehmen – sondern wegen der Art und Weise, wie mit unserer Rückmeldung umgegangen wurde. Die Antwort, die mein Sohn Simon auf seine sachliche Bitte um Kulanz erhielt, war im Ton, Inhalt und Haltung aus unserer Sicht unprofessionell, unangemessen und letztlich geschäftsschädigend – nicht für uns, sondern für das Unternehmen.
Was ist passiert?
Am Morgen des dritten Ausflugs (Maeklong Train Market) konnten wir krankheitsbedingt das Hotel nicht verlassen. Wir informierten den Anbieter gegen 10:00 Uhr per WhatsApp, erklärten und entschuldigten uns. Eine knappe, höfliche Mail mit Genesungswünschen folgte. Bis dahin war alles in Ordnung.
Heute schrieb mein Sohn eine sachliche E-Mail mit der Bitte, eine Teilrückerstattung zu prüfen. Die Antwort des Unternehmens war das Gegenteil: scharf im Ton, abweisend in der Haltung und inhaltlich auf eine Weise argumentierend, die wir so nicht stehen lassen können.
Die Antwort beginnt mit dem Satz, wir sollten „trotz dem Ärger bei der Wahrheit bleiben“. Die Behauptung, wir seien unpünktlich gewesen, entspricht nicht der Realität. Nach einem schwierigen Start am ersten Tag haben wir alles getan, um an den Folgetagen pünktlich zu sein. Dieses Argument dient lediglich der Ablenkung von fehlender Kulanz. Selbst wenn es zuträfe, wäre es irrelevant – es geht hier um eine krankheitsbedingte Absage. Die Unterstellung, unsere Nachricht sei vorgeschoben, ist ohne Grundlage und wirkt wie ein Versuch, moralische Rechtfertigung für das Verhalten zu konstruieren.
Der eigentliche Vorwurf, den man zwischen den Zeilen liest: „Ihr habt keine Versicherung – also seid ihr selbst schuld.“ Diese Haltung ist sachlich verkürzt, formal fragwürdig und im Ton schlicht unangemessen. Natürlich ist Versicherung Verantwortung der Reisenden – aber fehlende Absicherung rechtfertigt nicht ein „Pech gehabt“ im belehrenden Ton.
Kritisch sehen wir auch den Vorwurf, Simon habe mit einer schlechten Bewertung „gedroht“. Er hat lediglich seine Enttäuschung geäußert und erklärt, über eine Bewertung nachzudenken. Das ist keine Erpressung, sondern legitime Kritik. Wer Kritik als „Drohung“ deutet, entzieht sich dem Inhalt und stellt Kund*innen pauschal als illoyal dar.
Diese Reaktion ist ein Paradebeispiel dafür, wie man mit schwierigen Kundensituationen nicht umgehen sollte. Statt empathisch und professionell zu reagieren, wurde mit Gegenbeschuldigungen, Schuldzuweisungen und herablassender Belehrung gearbeitet – defensiv, nicht souverän.
Besonders auffällig: An keiner Stelle wurde auch nur symbolisch Kulanz signalisiert – kein Gutschein, kein versöhnlicher Ton. Stattdessen: Begriffe wie „Eigenverantwortung“ und „Grundwissen jedes Reisenden“ – eine subtile Schuldzuweisung für einen Umstand, den wir nicht beeinflussen konnten.
Was bleibt?
Ein Anbieter, der zwei Drittel unserer Reise hervorragend gestaltet – und dann durch einen entscheidenden Fehler im Umgang mit Kritik das Vertrauen verspielt. Man kann vieles richtig machen – und trotzdem das Wichtigste verlieren: die Beziehung zum Kunden. Wer sich nicht respektvoll behandelt fühlt, erinnert sich nicht an die Leistung – sondern an den Moment der Abweisung. Simon hatte mit seiner Kritik recht – nicht, weil er eine Rückerstattung „verdient“ hätte, sondern weil der Umgang mit seinem Anliegen nicht akzeptabel war. Das sollten auch andere Gäste wissen.
Wir hoffen nicht auf eine Antwort. Wir hoffen, dass diese Rezension zum Nachdenken anregt – über Haltung, Ton und Verantwortung in der Kommunikation mit Menschen.
Am Ende bleibt nicht unsere Absage – sondern Ihre Art, damit umzugehen. Und die...
Read more300 € für NICHTS – Kälte, Arroganz und Null Kulanz
Zwei gute Touren – und dann der Absturz. Was sich dieses Unternehmen bei unserem dritten Ausflug geleistet hat, ist ein Paradebeispiel dafür, wie man als Anbieter zeigt, dass einem Kund:innen im Ernstfall schlicht egal sind.
Eine von uns wurde krank. Kein schweres Vergehen. Kein Fehlverhalten. Einfach Pech auf Reisen – passiert. Doch anstatt Mitgefühl oder Kulanz zu zeigen, wurden wir eiskalt abgefertigt. Kein Transport, keine Leistung, keine Teilnahme – aber 300 € weg. Komplett. Und das war noch nicht mal das Schlimmste.
Statt uns irgendwie entgegenzukommen oder auch nur ein Zeichen von Menschlichkeit zu zeigen, wurde uns in einer herablassenden Mail erklärt, dass ja alles in den AGB steht und wir selbst schuld seien. Kein „Gute Besserung“, kein „Das tut uns leid“. Stattdessen: Paragrafen, Selbstverteidigung, und am Ende noch der drohende Hinweis, dass man bei Google "aufklären werde", wenn wir unsere Meinung öffentlich machen. Was für ein schäbiges Geschäftsgebaren.
Dass wir keine Versicherung hatten, ist kein Streitpunkt – sondern dass wir nicht ein einziges Mal darauf hingewiesen wurden, dass wir sie dringend brauchen würden. Nicht aktiv, nicht bei der Buchung, nicht per E-Mail, nichts. Man versteckt sich feige hinter Kleingedrucktem in den AGB, das irgendwo auf Seite 12 ganz unten steht, und tut dann so, als sei damit alles geklärt. Ein verantwortungsbewusstes Unternehmen hätte den Hinweis offen, deutlich und kundenfreundlich kommuniziert. Stattdessen bekommen wir im Nachhinein eine Predigt.
Besonders entlarvend: In der Antwort wird erwähnt, dass der Guide 30 Minuten am Treffpunkt gewartet hat – als sei das unsere Schuld. Dabei haben wir uns per WhatsApp gemeldet – mit Fieber und Kreislaufproblemen, mitten in Bangkok. Anstatt sich zu fragen, wie es der Person geht, wird so getan, als hätte unsere Abwesenheit das große Drama ausgelöst. Keine Frage: Wie geht’s euch? Kein Funken Empathie. Nur kühle Rechtfertigungen.
300 Euro für NICHTS. Kein Bus, kein Eintritt, kein Guide – nicht einmal eine Geste des Entgegenkommens. Was bleibt, ist das Gefühl, ausgenommen und im Stich gelassen worden zu sein. Man kassiert ohne mit der Wimper zu zucken, stellt sich taub und wäscht sich dann mit juristischen Floskeln rein. Es ist ein Lehrstück in Ignoranz und Arroganz.
Und ja, wir haben zwei Touren gemacht, die wirklich gut waren. Aber wissen Sie was? Der wahre Charakter eines Unternehmens zeigt sich nicht, wenn alles gut läuft – sondern wenn es schwierig wird. Und hier wurde absolut klargestellt: Wer krank wird, wird fallen gelassen.
Wir können jedem nur dringend abraten, hier zu buchen – es sei denn, ihr habt Lust auf hohe Preise, null Absicherung, und das Risiko, im Ernstfall allein dazustehen. Menschlichkeit? Fehlanzeige. Kulanz? Gibt’s nicht. Und Verständnis? Nur, wenn man es in Paragraphen pressen kann.
Für uns war das eine teure Lektion – und eine eindrückliche Warnung an alle, die hier buchen wollen:...
Read moreIch habe die Bangkok Klassiker & Klong Tour mit Green Mango gemacht und bin absolut begeistert! Wir waren eine sehr kleine Gruppe von 3 Personen. Von Anfang bis Ende war alles perfekt organisiert, und unser Guide “Herr Müller” hat mit seiner herzlichen Art und seinem guten Deutsch die Tour zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Er konnte alle unsere Fragen beantworten und hat uns viele spannende Hintergrundinformationen gegeben.
Die Tour selbst war sehr abwechslungsreich. Ein Highlight war der Besuch des Blumenmarkts, wo unser Guide uns wunderschöne Blumen geschenkt hat, die wir später in einem Tempel als Opfergabe niederlegen durften. Außerdem haben wir Mango Sticky Rice auf einem Markt probiert und zusätzlich zu einem leckeren Mittagessen auch noch in einer lokalen Suppenküche gegessen.
Die Fahrten mit den Tuk-Tuks durch die lebhaften Straßen Bangkoks waren ein Riesenspaß und haben der Tour noch authentischer gemacht. Besonders beeindruckend war die Klong-Tour, bei der wir das traditionelle Leben am Wasser sehen konnten – ein spannender Kontrast zum Trubel der Stadt.
Alles in allem eine perfekt organisierte, abwechslungsreiche und rundum gelungene Tour, die ich jedem empfehlen kann. Vielen Dank a Green Mango und besonders an Herrn Müller für diesen tollen Tag! Ich würde in Bangkok wieder eine Green Mango...
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