Wir haben uns jetzt in paar Tage Bedenkzeit gelassen, um diese Bewertung zu schreiben, damit diese Bewertung so objektiv wie möglich ist. Unsere Tochter, hat zu ihrem 10. Geburtstag, 1 Woche Reitcamp auf dem Rapoldihof, geschenkt bekommen, zusammen mit einer Freundin. Die Homepage versprach viel Abwechslung und VIEL Reiten Die Freude war riesengroß und sie hat zum Schluss hin täglich die Stunden gezählt, bis es endlich los ging. In der letzten Woche der Sommer-Ferienwochen, wird auch zusätzlich die Reiterpass Prüfung angeboten – PERFEKT für unsere Tochter. Leider verspricht die Homepage mehr als das Camp tatsächlich hält Beschrieben wird eine Reitwoche mit folgenden Highlights: • 6 Nächte mit Vollpension & Getränken • 10 Einheiten reiten bzw. täglich 90min reiten • Durchgehende Betreuung durch gut ausgebildete Pädagogen • Abwechslungsreiches Freizeitprogramm: Adventure Games, Lagerfeuer, Ritterspiele, Schnitzeljagd, Pferdeschmückwettbewerb, Freiluftkino, Pimp your dinner, Pferdepolster gestalten, Karaoke Abend, Abschlussparty, u.v.m. • Zusätzlich die Möglichkeit der Aufzahlung für den Reiterpass (alle oben genannten Leistungen + spezielle Vorbereitungskurse auf die Prüfung lt. Homepage) Leider war es dann vor Ort nicht so – meine Tochter saß täglich max. 10 min auf dem Pferd sie hat es sogar mit einer GoPro aufgenommen; in den Stall durften die Kinder auch nicht (Pferde putzen oder ausmisten) Nur vor der kurz-Reitstunde, aber mehr war nicht erlaubt Bei der Freizeitgestaltung gab es die meisten Punkte auch nicht und die „gut ausgebildeten Betreuer“ waren den ganzen Tag mit dem eigenen Handy beschäftigt, aber sicher nicht mit den Kindern. Auch die Annahme, dass mit den Kindern für die Reiterpass Prüfung (Theorie) gelernt wird, war leider falsch. Die Kinder wurden von den Betreuern am Nachmittag in die Blockhütten zum selbständig Lernen geschickt. Gut, dass wir vorab ein wenig Theorie gelernt haben, sonst hätte das mit der Prüfung nicht geklappt. Somit kam hier leider Langeweile aufgrund dessen kam auch das Heimweh und da die Kinder kein eigenes Handy durften (das musste bei der Anreise abgegeben werden) war das Heimweh noch viel schlimmer … Trotz einer Abmachung mit der Chefin, 1x täglichen mit den Kindern telefonieren zu können, wurden wir meistens am Telefon unfreundlich abgewiesen. Es war einfach nicht erwünscht, dass die Kinder telefonieren. Seitens Chefin wurde es mit Worten wie: „die Kinder müssen ein wenig erzogen werden, es kann nicht sein, dass die Kinder Heimweh haben und weinen.“ Meine Tochter hat 5 Tage bis zum Tag der Reiterpass Prüfung, in der Hoffnung, es ändert sich, abgewartet. Nach, Gott sei Dank, bestandener Prüfung die Woche aber doch abgebrochen (auch von der Freundin) - leider! Und auch bei dem Gespräch am Tag der Prüfung mit der Chefin, wurde jeglicher Einwand abgewiesen und eigentlich nur die Kinder verantwortlich gemacht, mit den Worten: „ich gebe mein Herzblut für dieses Camp, wenn ihre Tochter traurig ist, dann brauche ich mich für solche Kinder nicht einsetzen“. Und weiters meinte die Chefin: „ Wenn die Kinder zu wenig geritten sind, hätten sie jederzeit Reitstunden nachkaufen können!“ - zu einem Preis von €18,-/Stunde. Wir hätten kein Problem damit gehabt, die Stunden zusätzlich zu den vereinbarten 90min/Tag zu zahlen, nur diese 90min gab es ja leider nicht. Vielleicht sollten wir noch erwähnen – die Kinder, die NICHT den Reiterpass gemacht haben, sind täglich 1 Std reiten gewesen, nur leider die Kinder mit Reiterpass NICHT! Wir haben wirklich versucht unsere Tochter zum Bleiben zu überreden, da sie wirklich ein paar nette Mädels kennengelernt hat und wir darauf hofften, dass wenigstens am letzten Tag der versprochene Ausritt stattfand, aber die Missgunst der Chefin blieb – somit haben wir leider abgebrochen. Es ist durchaus möglich, dass am letzten Tag alles aufgeholt wurde, was in den Tagen davor verabsäumt wurde – das können wir leider nicht mehr bewerten. Schade nur, dass dieses Reitcamp mit einem schlechten Beigeschmack geendet hat – viel Geld für leider...
Read moreNicht zu empfehlen! Die Kinder dürfen 90 Min. am Tag reiten, ansonsten wird Stallarbeit gemacht, stundenlang, in Gruppen. Die anderen Kinder müssen in den kleinen sehr heissen Hütten verweilen und still sein. Die Kinder dürfen nicht in den Pool und vom angepriessenen Programm wird gar nichts gemacht! Die Kinder werden in sehr scharfem Ton aufgefordert selbst Spiele zu spielen, aber nicht draussen am Spielplatz, sondern in den Hütten. Wenn Kinder weinen und aufgrund von Heimweh zu Hause anrufen wollen, wird dies nicht gestattet!! „Jetzt geh mal was spielen, und wenn ich sehe dass du dich bemühst, darfst du vielleicht die Mama anrufen“ war die Antwort, als meine Nichte zu Hause anrufen wollte. Ich habe bisher noch nie gehört, dass sich ein Kind bemühen soll Spass zu haben…? 2 mal in der gesamten Woche dürfen die kinder für 1 Stunde ihr Handy haben, während der restlichen Zeit sind die Handy‘s weckgesperrt. Meine Nichte musste den halben Tag betteln um mich anzurufen. Zudem werden die Kinder noch angeschrieen und niedergemacht! Ich habe meine Nichte am 3. Tag dort abgeholt. Als ich ankam um ca. 16:30 war auf dem gesamtem Areal kein Kind zu sehen oder zu hören. Später erzählte meine Nichte dass die alle in den Hütten waren. Sie und ihre Hüttenmitbewohner waren an der Reihe den Stall auszumisten. Das musste sie auch, bis wir nach 2 Std. Fahrt dort waren, machen! Ich wurde auch sehr unfreundlich empfangen und mir wurde noch gesagt dass es nicht normal ist, dass ein Kind mit 12 noch Heimweh hat. Meine Nichte war heilfroh dass sie keine Minute mehr dort bleiben musste und berichtete, dass bereits mehrere Kinder abgeholt wurden und jeden Tag mehrere Kinder weinen. Zudem sind auch die Tiere dort wirklich nicht zu beneiden, laut meiner Nichte stehen sie zwischen den Reitstunden, von Vormittag bis späten Nachmittag samt Sattel in der Box und sind klatschnass!!! Ein Stern weil kein Stern nicht funktioniert… Meine Nichte erzählte alles erst auf der Heimfahrt, da sie teilweise während dem Telefonat belauscht wurde und anschliessend ermahnt wurde etwas schlechtes zu erzählen!!
Alles was ich hier beschrieben habe, ist genau das, was meine Nichte mir auf der Heimfahrt erzählt hat. Dies sind ihre Erfahrungen von den ersten 3 Tagen.
Ich werde diesen Beitrag nicht löschen, obwohl die Besitzerin dieses Camps mir mit einem Anwalt droht wenn ich den Beitrag nicht lösche… Ich darf doch wohl die Erfahrungen meiner Nichte hier teilen, dazu sind Rezessionen doch da… Meine Nichte hat bestimmt nichts davon erfunden, sie hat sich wochenlang auf dieses Camp gefreut, und hatte bisher noch nie Heimweh… Meine Nichte fährt bald mit ihrer Schule nach Italien für eine Woche. Sie hat jetzt Angst davor, aufgrund...
Read moreLeider war das Reitcamp für meine Tochter sehr enttäuschend. Auf der Website ist das Programm alles toll angekündigt und meine Tochter hat sich riesig darauf gefreut, doch leider war es dann vor Ort im Camp für meine Tochter dann nicht so, wie sie sich das erwartet hatte. Kinder sind natürlich nicht alle gleich und auch Empfindungen sind nicht gleich, und es freut mich zu hören, dass dieses Camp für viele Kinder eine tolle Erfahrung war. Für meine Tochter war dieses Camp leider ein schlechtes Erlebnis. Ich erspare mir hier jetzt Einzelheiten über UNSERE Eindrücke vom Camp, ich kann nur sagen, dass wir (unsere Familie und Freunde) ziemlich geschockt waren, als wir die Erzählungen meiner Tochter hörten. Meine Tochter war so unglücklich im Camp, dass sie am Mittwoch betteln musste, dass sie uns anrufen durfte. (Es wurde dann angerufen, aber dazu bekam meine Tochter ihr Handy nicht, das zu Beginn der Woche abgesammelt wurde.) Die Frau Rapoldi, Leiterin des Camps, hat uns von Ihrem Handy angerufen, kurz geschildert, was los ist, dann habe ich natürlich verlangt mit meiner Tochter selbst zu sprechen. Als ich meine Tochter dann fragte, was los ist, und ob wir sie echt abholen sollen, hatte ich den Eindruck, dass meine Tochter sehr eingeschüchtert war und mir fast nicht sagen getraute, was los ist, weil die Leiterin ja neben ihr stand. Natürlich haben wir das Camp dann abgebrochen und meine Tochter am Mittwoch Nachmittag abgeholt. (Zahlung war bei Anreise abzugeben, für nicht konsumierte Leistungen wie die restlichen Reitstunden oder nicht konsumiertes Essen bekommt man nichts zurück.) Laut Erzählungen meiner Tochter ist es auch anderen Kindern ähnlich gegangen, und auch vor meiner Tochter wurden schon andere Kinder abgeholt. Jeder darf sich natürlich seine eigene Meinung machen, für uns war das Reitercamp leider eine große Enttäuschung. Wir wollen diese leider nicht so positive Erfahrung für uns jetzt einfach hinter uns lassen, aber meine Tochter war nur heilfroh, dass sie nicht mehr dort...
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