Ich hätte nicht gedacht dass ich eines Tages mal eine Rezession über einen Berggipfel schreiben würde. Doch die Wildspitze mit ihrem Zustieg hat wirklich einiges zu bieten. Der Zustieg über den Klettersteig am Mitterkarjoch ist gut machbar. Die Schwierigkeit bewegt sich im B Grad. Der weitere Weg über den Gletscher zum Anstieg der Wildspitze ist mühsam aber technisch einfach. Eine Seilschaft ist natürlich sehr zu empfehlen. Allein der Blick über den weiten Ferner ist schon beeindruckend. Das letzte Stück auf den Gipfel der Wildspitze mit dem Gipfelkreuz ist nochmal anstrengend sowohl für den Körper als auch den Geist. Der Blick vom zweithöchsten Gipfel Österreichs bezahlt danach für alle Mühen. Bei gutem Wetter sind zahlreiche umliegende Gipfel am Horizont zu erkennen. Ein Erlebnis, das auch die Anheuerung eines Wanderführers wert ist, sofern keine eigene Erfahrung bezüglich Hochtouren...
Read moreSehr schöner hoher Gipfel, sehr nette Gletschertour.
Der Gipfel ist nicht Rollstuhlfahrergerecht, Kindern unter 3 Jahren wird von einer Besteigung abgeraten. Es wird keine Haftung für das plötzliche Verschwinden in Gletscherspalten übernommen. Abstürze, bedingt durch Gleichgewichtsverlust können nicht immer von den Bergführern vor Ort abgefangen werden. Übergewichtige Menschen haben selten die Konditionellen Bedingungen für die Besteigung, können aber aufgrund des Körpergewichts nicht immer vom Rettungshubschrauber abtransportiert werden (nicht auf Schwerlast ausgelegt). Auf dem Gipfel steht ein Kreuz, wer sich davon getriggert fühlt sollte die Wildspitze nicht besteigen! Der Konsum von Schweinefleisch sollte man aus Rücksicht auf die Muslime unterlassen, eine Burka ist für eine Besteigung allerdings hinderlich!
...also überlasst die Wildspitze bitte den...
Read moreAufstieg um halb 5 morgens (Stirnlampe). Kurzes Frühstück in der Breslauer Hütte dann weiter über ein langgezogenes Geröllfeld mit Aussicht auf die umliegenden Gletscher. Nun wurde es steiler und wir kamen in den ersten Schnee bzw. Eis. Also Steigeisen an und weiter bis zur ersten Kletterpassage. Diese ist nicht sehr anspruchsvoll und relativ schnell überwunden. Jetzt erst steht man am eigentlichen Fuße des Gletschers also Ausrüstung heraus und anseilen. Das Wetter war zwar relativ schön, doch die Höhe (Kälte), der starke Wind und der aufgerwirbelte Schnee machte die Überquerung des Gletscherfelds doch "interessant". Nach dem Feld steht man vor dem Endspurt, die letzten Höhenmeter bis zum Gipfelkreuz. Dann ist es geschafft. Gipfelschnaps und Fotos 😄 ca 12 Uhr. Fazit: viele Höhenmeter aber einer...
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