Ich stehe am Rand der Valleuse d'Antifer, und der Wind zerrt an meiner Jacke, als wolle er mich daran erinnern, wie schwach und verletzbar ich bin und wie gewaltig die Welt um mich herum ist. Der Pfad vor mir schlängelt sich abwärts, eingerahmt von dornigen Sträuchern und Gräsern, die sich im rauen Küstenwind neigen, als würden sie sich dem Meer beugen. Ich gehe langsam weiter, meine Schritte knirschen leise auf dem schmalen Weg. Es ist, als würde ich in eine andere Welt eintreten — eine Welt, in der meine Gedanken lauter sind als die Realität.
Die Stille hier ist anders. Sie ist nicht leer, sondern voll von Dingen, die man nur hört, wenn man allein ist. Das entfernte Rauschen der Wellen, das Kreischen einer Möwe, die irgendwo über mir zieht. Und dazwischen meine eigenen komplexen Gedanken, die plötzlich keinen Platz mehr haben, sich hinter einer Fassade zu verstecken.
Je tiefer ich gehe, desto mehr spüre ich, wie die Welt hinter mir verschwindet. Étretat, mit seinen Touristen und Postkartenmotiven, fühlt sich jetzt an wie eine Erinnerung aus einem anderen Leben. Hier unten gibt es nur mich, die Klippen und das Meer.
Als ich die letzte Biegung nehme, öffnet sich das Tal abrupt und wirft mich förmlich hinaus auf einen Kiesstrand. Vor mir türmt sich das Wasser auf, wirft schaumige Wellen gegen die Steine, während die Klippen hoch und unbeugsam über mir thronen. Sie sind riesig, roh und unbeeindruckt von meiner Anwesenheit. Ich fühle mich, als hätte die Natur mich verschluckt und an diesem einsamen Ort wieder ausgespuckt, um nachzudenken.
Der Himmel ist schwer und grau, aber irgendwie passt das. Die Sonne würde hier gerade fehl am Platz wirken — zu freundlich, zu leicht. Nein, diese Landschaft , in diesem Moment braucht Dämmerung, Wind und das Salz in der Luft, das mir auf den Lippen und in den Augen brennt.
Ich setze mich auf einen glatten Stein und schaue aufs Meer. Es fühlt sich an, als würde es mich endlos rufen, aber nicht mit der lockenden Stimme eines Abenteuers. Es ruft beängstigend fordernd aber dennoch still, wie eine Melodie, die nur ich hören kann , die ich zu meinem Schutz aber nicht hören will.
In diesem Moment gibt es nichts außer mir und dem Ozean. Und vielleicht, denke ich, ist das genau das, wonach ich gesucht habe. Nicht Sprechen! Nicht Antworten! Nur die Stille genießen. Einfach nur das Gefühl, dass die Welt groß genug ist, um all das zu tragen, was ich nicht aussprechen kann - weil mich niemand verstehen würde.
Stand: 09.03.2025
"Die Einsamkeit ist eine laute Stille, in der meine wirren Gedanken wie ungestüme Wellen gegen die Klippen meines Geistes schlagen, während der Ozean der Unruhe in mir niemals zur...
Read moreMooie wandeling vanaf het stadje naar de kliffen. Pad is in het begin uitstekend, daarna, tot op de eerste klip goed, maar verweerd beton (uit de oorlog?). Verderop, naar de volgende kliffen is het pad soms verhard en soms onverhard.
We liepen langs de kustlijn heen en kozen het binnenpad, langs de golfbaan, terug. Dat smal en soms steil, vooral lastig bij tegenliggers met honden. Maar wel meer beschut.
Toen we liepen was het een mooie herfstdag en droog, maar bij regen en mist denk ik dat het glad kan zijn. Stevige schoenen en een goede wandelstok aangeraden.
De vergezichten zijn zeer de moeite waard.
We parkeerden op de Place Charles de Gaulle, smal en druk, maar gelukkig wel veel verloop. Wel aan de voet van de wandeling, waarschijnlijk vanwege de Tweede Wereldoorlog, omdat het hele originele zeefront is verdwenen.
De parkeerautomaat gaat op nummerbord en is erg traag. Wel kan je betalen...
Read moreЧудовий вид на скелі) Маршрут не складний, людей не багато, особливо гарно на заході сонця)) Фото з цієї локації...
Read more