Der Wilseder Berg nahe Wilsede ist mit 169,2 m ü. NN die höchste Erhebung in der Lüneburger Heide. Der Wilseder Berg liegt innerhalb des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide in der Lüneburger Heide und liegt in der Nähe von Wilsede und Bispingen im Landkreis Heidekreis. Entstanden ist die Erhebung während der vorletzten Eiszeit, der Saaleeiszeit; es handelt sich dabei um einen Teil einer Endmoräne. Der Berg hat ein ausgedehntes Hochplateau und einen flachen Gipfel. An den Rändern ist er vielgestaltig ausgeprägt mit Mulden, Tälern und kleinen Schluchten. Die Böden der Umgegend bestehen aus ausgewaschenen, kiesig-sandigen Böden mit Ortsteinschichten. Darauf liegen offene Sandflächen, großflächige Heidegebiete und weitläufige Nadelwälder. Die Heideflächen werden von Heidschnucken beweidet. Am Wilseder Berg liegt eine Wasserscheide. Hier treten die Quellbäche mehrerer Flüsse aus, wie die von Este, Luhe, Wümme und Böhme. Einige der Gewässer leiten zum Flusssystem der Weser, andere zur Elbe ab. Auf dem Gipfelplateau steht ein Gipfelstein, auf dem sich ein Metallkegel befindet: die sogenannte „Gauß-Säule“. In den Metallkegel sind Richtungs- und Entfernungsangaben zu benachbarten Erhebungen sowie zu Städten in näherer und größerer Entfernung eingraviert. Entworfen wurde diese Orientierungstafel von dem Hamburger Geographen Wilhelm Precht. Der Gipfel des Wilseder Berges bot in der Vergangenheit naturgemäß einen anderen Anblick als heute. In den 1860er-Jahren wurden dort 7 Fichten als Wahrzeichen angepflanzt, um den Wilseder Berg in der hügeligen Landschaft besonders zu betonen. Emil Stender beziffert in seinem Wanderführer Wanderungen um Hamburg die Anzahl der Bäume im Herbst 1889 noch auf fünf, zwischen 1904 und 1906 waren noch drei Fichten vorhanden und um 1910 war von diesen Fichten schließlich nur noch ein Baum übrig. Der Heidebrand im Jahre 1920 setzte diesem Baum zu, so dass er noch bis etwa 1926 stand. 1977 schreibt Walter Gröll, dass eine Rotbuche als neuer Signalbaum auf dem Wilseder Berg wachse. (Quelle: Wikipedia)
Wir waren bereits zum zweiten mal in der Pension Forstgut Einem. Ein toller Ausgangspunkt um zum "Wilseder Berg" zu wandern. Wandern, das ist das Zauberwort! Leider begegneten uns ziemlich viele Fahradfahrer, die sich über die maroden Wege beschwerten. Naja, Wanderwege eben! Zudem sind diese Zweiradfahrer oft ziemlich burschikos den Wanderern gegenüber. Leider keine positive Entwicklung. Trotzdem war die Aussicht vom "Wilseder Berg" über die imposante Lanschaft, ein Höhepunkt unseres...
Read moreWilsede ist ein urtypisches,idyllisches Dorf in der Lüneburgerheide. Erwähnenswert ist das in diesen kleinen Dorf nur 36 Personen leben,aber da diese Idylle sehr beliebt ist und deshalb viele Besucher anzieht ist diese Region oft mit Touristen stark frequentiert. Hier dürfen keine Autos fahren., nur per Fahrrad,Kutsche und zu Fuß. Wir sind mit einer grossen Gruppe für einen Tagesausflug angereist und drei Kutschen mit den Pferden haben schon auf uns gewartet. Wir wurden nett empfangen und der Kutscher hat einiges zum Naturschutzgebiet Lüneburgerheide erklärt.Die Heide hat zu der Zeit geblüht und es roch überall unter anderen nach Wacholder.Danach wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt und noch vieles zufuss erkundet.Hier gab es viele Marktstände mit frisch gebackenen Brot,Honig aus eigener Herstellung und...
Read moreEin schöner Ort. Es gibt teilweise schöne breite Wege wo man zu Fuß lang gehen oder mit dem Fahrrad fahren kann. Die muss man aber kennen. Viele Wege sind echt schmal dimensioniert und zum Fahrradfahren schlecht gemacht. Statt einen breiten Kutschweg zu bauen, hätten sie lieber die Wege fahrradtauglich, barrierefrei für Senioren und Kinderwagen machen sollen. Die Kutschfahrten finde ich schrecklich, da die Wege sehr sandig für die Kutschen sind und diese auch voll mit Menschen befüllt werden. Um den Wilseder Berg herum ist es sehr touristisch. Empfehle sich da fern zu halten und lieber außerhalb davon die Heide zu genießen. Dort gibt es auch...
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