Die Künstler- Nekropole, am Stadtrand im Habichtswald gelegen, ist ein Ort an dem Künstler zu Lebzeiten eines Ihrer Skulpturen aufbauten und sich dann dort auch beisetzen lassen. Initiator und Stifter war der am 20. Februar 1997 verstorbene Harry Kramer. Geplant sind vierzig Gräber, die das Landschaftsschuzgebiet nicht stören dürfen und die Grabmale sich selbst überlassen werden. Harry Kramer sah in dem Projekt Nekropole eine neue Form für Kunst im öffentlichen Raum und keinen elitären Friedhof. Bis jetzt sind zehn Kunstwerke realisiert von denen fünf der Skulpteure inzwischen verstorben sind. Es sind ausschliesslich moderne Werke, deren Originalität bestechlich ist. So etwa das Werk von Timm Ulrichs, das zwei Fussabdrücke in einem Rahmen zeigt. Der Clou daran ist, dass auf der Unterseite der Erdoberfläche ein Körperabguss des Künstlers aus Bronze eingelassen ist. Ein Hohlraum in der Skulptur wird dereinst seine Asche aufnehmen. Auch der Sarkophag von Fritz Schwegler, der 2014 verstarb, ist in seiner Form speziell gestaltet. Auch Rune Mields Werk, dass die Mathematik zugrunde legte, indem er in den Steinplatten die Primzahlen zwischen 1 und hundert eingravierte, denen der Betrachter folgen sollte, um damit den Fluss des Lebens wahrzunehmen. Rund um den Blauen See, einem stillgelegten Steinbruch, sind die Kunstwerke platziert. Es ist ein schönes und auch frohes Erleben, den Skulpturen zu folgen, die in die Natur eingebettet sind, denen noch etliche andere...
Read moreUrsprünglich ist dieser Ort als Friedhof für verschiedene Künstler konzipiert und so in seiner Art in Deutschland einzigartig. Dieser Ort ist offen für Besucher mit der Möglichkeit zu verharren! Anders als auf "gewöhnlichen" Friedhöfen sind hier verschiedene Bestattungsarten durch die Künstler gewollt.Man kann sich mittels eines Audioguides durch die Anlage führen lassen. Im Sommer ist der Blaue See auch ein willkommener Ort für unsere Vierbeiner! Viel...
Read moreEin Friedhof für Künstler im Wald, rund um den Blauen See - einen künstlichen See in einem alten Tagebau. Die Künstler gestalten ihr Grabmal hier selbst zu Lebzeiten und verpflichten sich dann, sich später auch hier beerdigen zu lassen. Eine Stiftung lädt Künstler von documenta-Rang ein, teilzunehmen - angestrebt wird eine Zahl von rund 40 Grabmälern. Auf einem schönen Rundweg um den See kann man die bisher vorhandenen Monumente...
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