Weit über das Oderland bis nach Polen schauen
Bis nach Frankfurt/Oder und Słubice reicht die Sicht von den Oderbergen Lebus. Die Oder schlängelt sich hier sanft durch die Landschaft des Oderbuchs. Im Hintergrund sieht man die Hochhäuser der Grenzstadt in der Ferne schimmern. Doch die ist weit weit weg. Hier findet sich keine Menschenseele, nur vereinzelte Wanderer und Spaziergänger. Das ist relativ typisch für diesen Landstrich. Will man Ruhe und Erholung, findet man diese im Brandenburger Umland.
Die Überflutungswiesen liegen breit vor den Oderbergen. Ein Paradis für Mensch und Tier. Vielzählige, auch sehr seltene Pflanzen (zB. die Adonisröschen) wachsen auf den Hängen und Wiesen. Die Wege entlang der Alten Oder sind gut zu bewandern und mit dem Fahrrad zu befahren
Auch außerhalb der Adonisröschenblüte ein Ausflugstipp
Von der Bundesstraße 112 aus Frankfurt Oder kommend, in Richtung Lebus (bis dahin ca. 1,5 km) führt eine kleine Straße (Unterkrugweg) nach rechts ab. Auf der B 112 wird im Frühjahr die Geschwindigkeit auf 50 km/h eingeschränkt, da hier viele Autofahrer abfahren, um die Adonisröschen anzuschauen und es durch das Abbiegen zu Auffahrunfällen kommen kann.
Außerhalb der Adonisröschenblüte ist die Gegend der Lebuser Oderberge eher verlassen und daher die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder aufgehoben.
Kurz nach dem Abbiegen von der Bundesstraße stehen einige Parkplätze bereit. Von hier aus gelangt man gut in das Gebiet um die Lebuser Oderberge. Ein Weg führt entlang der Alten Oder über die Pontischen Hänge Lebus, bis zum ebenfalls sehenswertem Lebus, mit seiner schönen Kirche, dem Anglerheim und der Gaststätte Oderblick.
Läuft man in die andere Richtung (Richtung Frankfurt Oder) gelangt man zu einer kleinen Brücke, die über die Alte Oder, zu den Oderwiesen führt. Dieser Teil des Oderbruchs mit seinen saftigen Wiesen ist eine wahre Freude für die Augen, Nase und Ohren. Die Frösche quaken, die Vögel zwitschern, die Blumen duften und die Insekten surren. So fühlt sich Sommer an.
Der Besuch dieses Natur- und Landschaftsschutzgebietes ist nicht nur zu Adonisröschenblüte zu empfehlen. Hier finden sich viele seltene und wichtige Pflanzen, wie zB. alte Weißdornbäume, Johanniskraut, Beinwell und weitere...
Read moreWer die Adonisröschen blühen sehen will fährt meist hierhin. Auf der Landstraße B112 südlich von Lebus in Richtung Frankfurt Oder zweigt kurz vor einer Brücke links ein unscheinbarer Weg ab, genannt Unterkrug (Hinweis fürs NAVI). kurz vor den Ende des befahrbaren Wegs befinden sich zwei Parkplätze. Die Oderhänge kann man kurz danach besteigen und in der Blütezeit des Adonisröschens hier die Blüten bewundern. Der Weg führt am Rande der Berge weiter. Bald darauf kann man wieder hinab zu dem Uferweg entlang der Oder hinabsteigen, der uns wieder zum Rastplatz, Unterstand genannt, führt. Ein schöner Rundweg mit weitem Blick über die Oder. Bedauerlich ist nur, wenn Besucher die geschützten abgesperrt Hänge besteigen. Wer mehr von dem Adonisröschen sehen will, dem sei der Adonisrundwanderweg in...
Read moreDie Oderberge bei Lebus. Ein magischer Ort zu jeder Jahreszeit und zu jeder Tageszeit. Im Winter die ungeheure Weite der Landschaft, im Sommer die aufsteigende Wärme über dem Tal. Für Fotografen empfehle ich die Zeit vor dem Sonnenaufgang oder nach dem Sonnenuntergang (blaue Stunde). Selbst im Hochsommer sind die Temperaturgegensätze oft so groß, das sich starke Bodennebel über dem Fluss entwickeln. Sie sind dann nicht flächendeckend, kompakt, sondern Schleier in der Landschaft die Motive unwirklich werden lassen. Dazu kommt die Möglichkeit seinen Standort wechseln zu können und so vollkommen neue Blickwinkel zu bekommen. An den Altarmen lassen sich mit Teleobjektiv Tiere in ihrer Umgebung einfangen. Ein wenig Zeit sollte man...
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