Ein ganz normaler Samstag im Februar. Nach gefühlten zehn Jahren mal wieder das Fellhorn angesteuert. Um es vorweg zu sagen, es wird auch wieder mindestens zehn Jahre dauern bis wir wiederkommen. Ankunft am Fellhorn um 9:35 Uhr, also fast. Leider ist der Parkplatz um diese Uhrzeit schon völlig überfüllt. Parken darf man dann ein paar km von der Talstation entfernt. Ein Bus bringt einen dann zur Talstation. So weit so gut, eigentlich nicht schlimm. Der erste Pendelbus ist leider schnell überfüllt und fährt ohne uns zur Talstation. Also heißt es erstmal WARTEN. Der nächste Bus kommt nach einigen Minuten, aber einer gefühlten Ewigkeit, und wir bekommen auch gerade noch so einen Platz. Zig andere Wintersportfreunde bleiben allerdings am kalten und schattigen Parkplatz zurück. Angekommen dürfen wir direkt an den Kassen aussteigen. Allerdings folgt die nächste Ernüchterung. Riesige Schlangen vor den Kassenhäuschen. Zwar sind alle geöffnet, allerdings sind es einfach zu wenige. Bitte einfach ein paar mehr hinbauen. Weil so heißt es für uns mal wieder: WARTEN bis wir endlich Tickets kaufen können. Irgendwann haben wir dann auch unsere Tickets gekauft, also nichts wir rauf auf den Berg! Denkste! Ratet mal, was wir als nächstes machen durften? Genau. WARTEN! Denn an beiden Bahnen sind ziemlich lange Warteschlangen. Wir entscheiden uns für die alte Kabinenbahn, die uns nach einer erträglichen Wartezeit an die Mittelstation fährt. Dort angekommen möchten wir natürlich weiter ins Skigebiet fahren, also zur Bergstation. Muß man ja nur kurz Umsteigen. Okay, da waren wir dann bestimmt zu naiv. Weil, will man ganz nach oben, muß man gefälligst erst mal in der langen Schlange stehen und WARTEN! Bis wir dann endlich oben waren, und das erste mal Schnee unter den Füßen hatten war es 11:10 Uhr, bei einer Ankunft im Tal um 9:35 Uhr. Die meiste Zeit davon vergeudet mit WARTEN! Liebe Fellhornbahn, ihr verlangt für euer kleines Skigebiet Premiumpreise, habt aber leider nur Premiumwartezeiten im Angebot. Das Gebiet an sich hat sich in den letzten Jahren nicht groß verändert. Einige Lifte wurden offensichtlich erneuert, und auch die Kapazität der Anlagen erhöht. Dies hat zur Folge, dass man an einem ganz normalen Samstag im Februar zwar WARTEN muß, aber je nach Anlage in ganz unterschiedlicher Dauer. Aus Skigebieten in der Preisklasse des Fellhorns bin ich WARTEzeiten an den Liften eigentlich nicht gewohnt, wirklich schlimm war das aber auch nicht. Nervig ist nur, dass die Abfahrten meist nur ein paarhundert Meter lang sind. Somit steht man dann halt doch ziemlich häufig und WARTET, wenn auch nicht allzu lange. Positiv sind die vielen Einkehrmöglichkeiten im Gebiet. Auch um halb 1 bekommt man mit etwas Glück noch einen Platz an der Sonne. Die Essensbestellung ging extrem schnell. Das Essen kam dann auch flott, leider mussten wir auf unsere Getränke sehr lange WARTEN. Diese kamen erst, nachdem wir mit dem Essen schon fertig waren. Das geht gar nicht, da man nach dem Wintersport ja durchaus durstig ist. Weiter positiv ist, dass das Personal mittlerweile, für allgäuer Verhältnisse, recht freundlich geworden ist. Früher war das ja durchaus ein Problem am Fellhorn. Die Pisten sind mittlerweile auch ganz ordentlich präpariert, auch wenn sie mit den meisten Skigebieten in der gleichen Preisklasse bei Weitem nicht mithalten können. Also am Wochenende ist dieses Gebiet wirklich nicht zu empfehelen, ausser man steht darauf zu WARTEN. Ausserhalb der Ferien, unter der Woche könnte es durchaus empfehlenswert sein. Allerdings ist die Preisgestaltung durch nichts zu rechtfertigen. Da gibt es im wenige km entfernten Tirol doch einige Skigebiete die fürs Geld deutlich mehr bieten, und auch noch mit dem PKW viel besser zu...
Read moreIm Folgenden bewerte ich nicht die Wanderwege und die Aussicht, denn die ist top, aber der Service nicht.
Erstens: Das Parken kostet 4€, was jetzt nicht wirklich so teuer ist, aber für das Erlebte hat es sich nicht gelohnt. Die meisten Wanderwege waren gesperrt (bei der ersten Zwischenstation durften wir nicht mal aussteigen), was man aber erst oben gesehen hat. Es waren keinerlei Hinweise zu sehen, dass man als Fußgänger nur ein sehr spärliches Erlebnis hat. Zweitens: Da auf den Mittelstationen nicht viel los war und die Wege alle gesperrt waren sind wir zum Gipfel gefahren. Dort angekommen hatten wir dann immerhin ein 5-10 minütiges Wandererlebnis zum Gipfelkreuz und zurück. Dann wollten wir zurückfahren. Doch die Bahn kam nicht. Wir haben nach 25min angerufen und nachgefragt und da hieß es sie komme gleich, doch sie kam nicht. Nach weiteren 15min kam sie dann, aber nur, weil Leute nach oben wollten. Wir haben uns mehrmals vor die Kamera gestellt, doch der Gondelfahrer meinte, dass er uns nicht gesehen hat. Vlt stimmt das auch und er hat immer genau in den Momenten geschaut in denen wir uns mal kurz auf die Bank gesetzt haben, welche nicht mehr im Kamerafeld ist, aber dennoch finde ich es schon etwas hart Leute im Winter mal so gute 40min auf dem Gipfel zu lassen, von welchem sie (dank der gesperrten Wanderwege) nicht einmal runterlaufen können.
Als Verbesserungsvorschlag wäre eine gute und frühzeitige Kennzeichnung (am besten vor Bezahlen der Parkgebühr) welche Wege gesperrt sind und welche nicht. Darüber hinaus wäre es vlt noch sinnvoll entweder die Kamera neu auszurichten, sodass auch die Bank im Kamerafeld ist und/oder für Tage an denen die Bahn nicht regelmäßig fährt aufgrund von zu wenigen Besuchern eine Möglichkeit zu geben die Bahn zu rufen. Wären diese beiden Punkte gegeben, dann wäre ja alles gut gewesen. Man wäre nicht enttäuscht gewesen, weil man gewusst hätte, dass die Wege alle gesperrt sind und man hätte keine 40min auf der Gipfelstation verbracht. Edit: Was ich noch ganz vergessen habe ist, dass man ja auch noch Geld für das Bergbahnticket bezahlt hat, was die ganze Sache noch...
Read moreHallo liebe Nutzer und liebes Team dee Fellhornbahn. Wir waren am 18.12 zum skifahren dort.
Die Anreise zum Parkplatz lief wunderbar und auch wie üblich das einweisen zum Parkplatz. Die 4 Euro fürs Parkticket (obwohl man 52,50 pro Person fürs Skipass zahlt und weiteres Geld auf den Hütten lässt) lasse ich sonst mal soweit unkommentiert.
Aber was sich dann an den Kassen abgespielt hat war eine absolute Katastrophe.
Vor ca. 2 Wochen haben die Betreiber der Lifte und sonstige Mitverdiener des Skizirkus bei der Regierung gejammert, dass 2G+ eine Katastrophe wäre und viele Einnahmen verloren gingen. Soweit so gut.
Es wurde auf 2G heruntergestuft und damit mehr Leuten die Möglichkeit zum Skifahren gegeben, hötte man denken können. Wir waren um 09:30 Uhr in der Schlange zu den Kassen. Unser Skiticket hatten wir !2! STUNDEN später in der Hand.
Absolutes Missmanagement im Bereich der Kassen führte zu unendlich lang andauernden Verkaufsgesprächen an den Kassenschaltern, auch aufgrund des erst hier erfolgten 2G-Checks.
Die Vorbereitungszeit wurde hier offensichtlich überhaupt nicht genutzt um sich mit dem Szenario auseinanderzusetzen. Und das ganze ging zu Lasten hunderter, wenn nicht Tausender Skifahrer die letztlich alle doch ihre 52,50 bezahlt haben obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits 2 Stunden gut präparierte Pisten von den Glücklichen die bereits oben waren zerfahren wurden.
Ich hoffe dass ihr, liebes Bergbahnteam, euch hier ganz schnell was einfallen lasst um eine ähnliche Situation zu verhindern. Mein Vorschlag wäre bereits im Vorfeld der Kassen den Impfstatus zu klären, evtl mit einem abgesperrten Bereich und gesonderten Zugsngskontrollen. Bis ich hier keine Berichte oder Infos über deutliche Besserung mitbekomme bleibt es bei 1 Stern. Und den gibts nur weil man 0 nicht...
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