Ein entspannter, relativ langer Klettersteig, der mit vielen tollen Ausblicken auf die Landschaft und Einblicken in den Canyon glänzt. Dauer (inkl. Zustieg und Weg zur Seilbahn): Je nach eigener Klettersteigerfahrung 3-4 Stunden. Zur Schwierigkeit und Anspruch: Ich bin selbst Anfänger und hatte keinerlei Probleme. Es geht aber über Stock und Stein und teilweise auch auf allen Vieren. Also keine normale alpine Wanderroute. Zahlreiche mit Seilen gesicherten Stellen sind auch ohne Sicherung leicht zu bewältigen. Ich würde die Sicherung Kindern und Anfängern trotzdem durchgängig empfehlen, da viele Steine und Felsen rutschig sind. Geübte Klettersteiggänger sind sicherlich nicht herausgefordert aber sollten aufgrund der schönen Einblicke in Erwägung ziehen den Steig dennoch zu machen. Abstieg/Ausstieg: Ich würde jedem empfehlen statt den Berg wieder abzusteigen einen Abstecher zur 2023 fertiggestellten Hängebrücke zu machen und dann den kostenlosen Skywalk mitzunehmen. Abfahrt dann mit der Seilbahn (ca. aller 30 min, 6€ pro Fahrt für Erwachsene). Wichtig: Die Gondel fasst nur 7 Personen. Große Gruppen sollten Wartezeit einplanen. Zur Ausrüstung: Klettersteigset unbedingt dabei haben. Das Wichtigste: Wirklich wasserfeste Wanderschuhe. Es geht z.T. notwendigerweise durch den Bach. Zum Zeitpunkt: Waren an einem Juli-Nachmittag an einem Werktag und dadurch fast alleine. Wer die ersten 40-50 min bis es in den Canyon geht in der Hitze aushält, wird mit kühler Luft im Canyon entlohnt. Würde aber trotzdem nicht empfehlen bei mehr als 30 Grad zu gehen. Tipp zum Parken und An- und Abreise: Ich würde empfehlen an der Talstation der Seilbahn zu parken und die 30 min von dort aus zum Zustieg zu laufen. Vorteil: Parken an der Talstation ist außerhalb vom Wochenende und Feiertagen kostenlos und man ist nach der Abfahrt sicherlich froh gleich ins Auto steigen zu können (insbesondere mit Kindern). Am eigentlichen Startpunkt des Zustieges gibt es aber auch einige...
Read moreUrsprünglich wollten wir uns auf der Karte den Zustieg zu der imposanten Hängebrücke anschauen, und haben hierbei entdeckt, dass dort in der Nähe auch ein Klettersteig hoch führt. Nach einer kurzen Internetrecherche stand fest, dass wir diesen KS unbedingt machen wollten. Da in der Beschreibung auch eine Klettersteigausrüstung empfohlen wird, mussten wir jetzt nur noch vor Ort nach einem entsprechenden Verleih suchen. Juhu, wir wurden im ortsansässigen Sportgeschäft fündig (das mit den drei großen Buchstaben - den Namen & Leihgebühr darf ich offensichtlich nicht erwähnen, sonst teilt mir Google wieder mit, dass die Rezession nicht veröffentlicht werden kann!). Vor Ort gab’s ausreichend Parkplätze (bei uns war es ein Freitag, zur Mittagszeit, vielleicht lag es auch daran). Der Klettersteig selbst ist wunderschön, mal eine ganz andere Art von Klettersteig, sehr abwechslungsreich und lässt einen zwischendurch auch immer wieder staunen. Auch an heißen Tagen eine besonders schöne Erfrischung, wenn man durch die Schlucht wandert/klettert/steigt, die Luft ist schön kühl und man wird zwischendurch immer wieder leicht mit Wasser besprüht. :) Für sportliche Kinder (entsprechendes Alter und Größe vorausgesetzt!) sicher ein tolles Erlebnis - aber auch nicht zu unterschätzen, Kondition sollte schon vorhanden sein. Oben angekommen sind wir zu der beeindruckenden Hängebrücke gewandert und dann weiter zur Bergstation der Seilbahn. Hier kann man günstig in sehr kurzer Zeit wieder ins Tal fahren … und dann geht’s halt zu Fuß zum Parkplatz zurück (insgesamt waren es dann bei uns...
Read moreIch fand den Klettersteig überraschend schlecht gesichert in der zweiten Hälfte und möchte alle Anfänger und vor allem mit jüngeren Kindern daher ausdrücklich warnen. Im dritten Viertel fehlen durchgehend alle Sicherungen, so dass ich häufiger zweifelte, noch auf der richtigen Route zu sein. Nachdem es die letzten Wochen hindurch sehr häufig geregnet hatte (bei meiner Begehung aber mindestens acht Stunden nicht mehr), war der Boden und das Gestein ab dem Canyon (zweites Drittel) durchgehend sehr nass. Im ersten Drittel waren die Schwierigkeitsangaben mit A und B völlig passend und der Steig so gut gesichert, dass der völlig falsche Eindruck entstand, die letzten zwei Drittel dürften ebenso lässig und schnell von der Hand gehen, da im gleichen Schwierigkeitsgrad angegeben. Danach fehlten allerdings bis zu den letzten beiden Leitern (vor dem Ausstieg) so gut wie alle Sicherungen und der Fels war von den Bächen und kleinen Wasserfällen durchgehend sehr nass und rutschig, so dass es für Anfänger überhaupt nicht mehr geeignet war. Meinen fünfjährigen Sohn, der alle Stahlseilpasagen im Schlaf beherrschte, ohne Seile allerdings zu Recht Angst hatte, hab ich mit drei Stunden gerade so noch bis zum Ausstieg bekommen, aber es war ab der Hälfte mehrfach wirklich gefährlich, den Bach empor zu klettern. Auch bei vorangehenden Regenfällen nicht für Anfänger und jüngere Kinder geeignet! Nur befriedigend bis ausreichend gesichert. Sonst landschaftlich sehr schön und in anderthalb bis zwei Stunden machbar, wenn man erfahren ist und wasserfestes...
Read more