Was für eine Enttäuschung! Ich beschäftige mich seit 36 Jahren mit den Festungen des ersten Weltkriegs und hatte gehofft, in der Forte di Monte Ercole eine Anlage in gutem Erhaltungszustand vorzufinden, die komplett begehbar wäre. Weit gefehlt. Die mit Abstand interessantesten Teile der Festung - die unterirdischen Pulvermagazine und vor allem die Panzerbatterie - sind mit Stahlgittertüren mit massiven Vorhängeschlössern verschlossen. Wie mir ein Blick durch eine (ebenso vergitterte) Lüftungsöffnung der Panzerbatterie zeigte, ist diese in einem hervorragenden Zustand; ich konnte keinerlei Anzeichen von Verfall oder größeren Schäden entdecken. Beton eben. Sicherheitsgründe können es also nicht sein, die es notwendig gemacht haben, Interessierten den Zugang zu verwehren. Aber was dann? Es hat sich mir nicht erschlossen. Man hat überhaupt sehr viel Geld investiert, um Besucher möglichst wenig von der Festung sehen zu lassen. Was alleine all die "Betreten verboten"-Schilder gekostet haben müssen, die geradezu inflationär eingesetzt wurden. Und dann dieses Sakrileg, die Geschützbrunnen der Panzerbatterie mit Beton aufzufüllen! Was für ein Wahnsinn, was für eine Geldverschwendung, was für ein Hirnriss! Für die wichtigen Dinge war dann offenbar kein Geld mehr da; so findet sich z.B. in der umlaufenden Infanteriegallerie (wenigstens die ist begehbar ...) ein Bleistift-Graffiti eines Soldaten aus dem Jahr 1912, völlig ungeschützt und Wind, Wetter und Vandalismus ausgesetzt. Ich hätte mir gewünscht, dass jemand Geld dafür ausgegeben hätte, dieses Zeitzeugnis zu schützen, und sei es nur durch eine Plexiglasscheibe. Aber das wäre dann halt ein Vorhängeschloss weniger gewesen. Man muss ja Prioritäten setzen. Ich weiß halt leider, dass man Erhalt und Zugang solcher Festungen auch anders betreiben kann. Man fahre einfach ein paar Kilometer weiter und schaue sich die Forte di Osoppo an. Dort ist die Panzerbatterie voll begehbar, die Geschützbrunnen sind offen, und alle unterirdischen Pulverkammern sind vollkommen zugänglich, obwohl sie wirklich in einem schlimmen Zustand sind. Warum funktioniert das dort und auf dem Monte Ercole nicht? So wie er jetzt ist, könnte der Monte Ercole jedenfalls auch in Deutschland liegen, und das ist nicht als Kompliment gemeint. Verbote,...
Read morePer arrivare al forte abbiamo seguito le indicazioni del lago Minisini, siamo arrivati con la macchina fino all'entrata, la strada è sia sterrata che asfaltata. La visita purtroppo è stata breve perché è tutto pericolante e coperto dalla vegetazione. All'ingresso e nell'area pic nic (ci sono 3 tavoli con le panchine) ci sono dei pannelli con foto e descrizioni e all'interno di uno stabile c'è una mostra fotografica. Ancora ben messa...
Read morePosto molto bello. Da visitare. Forte della prima guerra mondiale. C'è una mostra fotografica permanente. Purtroppo alcune parti sono cadute a causa del logorio del tempo. Rimane comunque un luogo ricco di storia. Situato in un posto facilmente accessibile e dalla sua sommità si può godere di un bel panorama e di tramonti fantastici. E da un punto si riesce a vedere anche io...
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