Am Passo Luisàs begann unser Abenteuer Monte Granero. Dazu ist zunächst einmal zu sagen, dass die hier beschriebene Route auf vielen Karten gar nicht eingezeichnet ist. Sie ist aber vorhanden und sogar markiert, jedenfalls bis zum Gipfel, und damit irgendwie eine Verbindung zwischen Passo Luisàs und Colle delle Traversette; wenngleich sicherlich nicht die offizielle, denn es handelt sich um eine Kletterroute. Das zeigen schon die Markierungen, die hier von Rot-weiß auf gelb switchen.
Die Route folgt zunächst einem Riss, der sich vom Pass weg in der linken, der Südflanke hinaufzieht. Gleich der Einstieg wartet mit den (na, zumindest gefühlt) schwierigsten Kletterstellen auf, sodass man nichts zu befürchten hat, wenn man hier gut durchgekommen ist.
Die Route steigt bis zum Erreichen des Normalwegs im Westen auf einer Strecke von knapp 300 Metern im Ganzen nur etwa 80, 100 Höhenmeter an, ist insgesamt also eher eine Querung der Südwand als ein Anstieg durch dieselbe.
Passo Luisàs - Monte Granero: Markierte Kletterroute, T5/II, 45 Minuten
Vom Gipfel aus sieht man den Alpenbogen, und zwar als echten Bogen, vom Nordosten über den Norden und den Westen bis zum Südwesten. Das Beginnt mit dem Monte Rosa, mit Vincent-Pyramide, Dufourspitze, Liskamm, Pollux und Breithorn. Links davon folgen Matterhorn, Dent d'Hérens, Gran Paradiso und die Grivola. Näher schon der Monte Orsiera und die Rocciamelone. Den Norden markieren Mont Blanc und die Grandes Jorasses.
Es folgen die zahllosen Gipfel im Nordwesten, darunter markant die Punta Rognosa, Aiguille de Scolette, Bric Froid und Grand Glaiza. Nochmal höher: La Meije, Barre des Ecrins, Pelvoux, L'Ailefroide und der Sirac.
Im Westen erhebt sich dann die nahe Crête de la Taillante, im Südwesten der Asti. Dahinter: Bric de Rubren und Mont de Salsa. Und dann schweingt sich die Kette, zu der auch der Granero zählt, langsam über Punta Venezia und Punta Udine zum König der Cottischen Alpen auf, den alles überragenden Monviso. Jenseits davon: Italien! Mit der Poebene, die oft unter den Wolken...
Read moreFrom Rifugio Granero it's a beautiful hike to Mt. Granero. The last 200 or so metres to the summit are quite steep and one should feel confident and otherwise check out the view from the grate into the next valley (Monviso!) And wait for the summit...
Read more3177 mt. Una vetta bella tosta, con in faccia il Monviso. Dal rifugio Granero ci vanno circa due ore e mezza su ripido sentiero. L'ultimo tratto da fare con attenzione in canalone su pietraie. Nulla di impossibile. Ci va solo determinazione e attenzione a dove si mettono mani e piedi per non scivolare. Sentiero segnato bene che a inizio estate attraversa dei...
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