Die kahlen Gipfel der Zweitausender ragen wie mächtige Riesen aus der Wolkendecke. Wir fahren mit dem Auto auf der Hauptstraße 85 in Kärnten, Österreich, in Richtung Finkenstein und parken in Outschena am Landstraßenrand. Wo ist der Wanderweg? Ein netter Herr zeigt uns die Richtung. Der ÖAV-Weg 682 führt uns über einen Gebirgsbach in einen "Zauberwald" mit unglaublich starken und hohen Bäumen. Wir fühlen uns winzig klein. Wasserfälle mit glasklarem Wasser erfrischen Körper und Seele. Sind wir im Urwald? Farne und wunderschöne Blumen erfreuen das Auge und Vogelgezwitscher das Ohr. Wir überqueren den ALPE ADRIA TRAIL und treffen freundlich grüßende Radsportler. Wir nehmen den schwierigen schmalen Wanderpfad. Dann erblicken wir die Gebirgskette wieder vor uns. Felsige Strecken erfordern hundertprozentige Konzentration und Kraft. Der dichte Berg-Kiefer-Bestand, der Latschen, bedeckt nur noch einzelne Flächen. Dann gibt es keinen Halt mehr an Wurzeln oder Zweigen. An zwei besonders riskanten Stellen sind Stahlseile gespannt. Teilweise müssen wir uns spinnenartig fortbewegen und auf jeden Stein achten. Nur wenige größere Felsbrocken bieten Halt. Das Gipfelkreuz ist als kleiner Punkt sichtbar. Leuchtend blauer Enzian am Wegesrand aber auch weiße und gelbe Farbtupfer beleben die sonst so karge Fläche oberhalb der Baumgrenze. Ganz oben genießen wir einen atemberaubenden Rundblick. Die Bergwiese, die schon zu Slowenien gehört, lädt zu einer Rast ein. Wir packen unsere Verpflegung aus - Reis mit Gemüse und Wasser. Eine Hütte gibt es hier oben nicht. Vier Segelflugzeuge scheinen zwischen den Bergriesen ein Spiel zu wagen. Ein Adler kreist seine Runde Welch ein überwältigendes Gefühl der Freude! Dann wartet die Wanderung zurück ins Tal auf uns. Steil und ohne Geländer - das ist eine echte Herausforderung. Aber wir kommen bald wieder, um ein neues Abenteuer in der Welt der...
Read moreEine Tour auf den Mittagskogel ist nur für Leute geeignet, die Top Fit sind, gut ausgerüstet sind und Kondition haben.
Ich kann strengstens davon abraten mit einem Kollegen/Freund dort hinaufzuwandern der nie wandert und null Erfahrung hat. Das wird #nix
Selbst der Normalweg erfordert vollste Konzentration auf dem hauptsächlich steinigen Gelände. Es müssen sehr viele Wurzeln und Erhöhungen überwunden werden. Es geht fast durchgehend nur bergauf.
Verstehe nicht wie manche Leute (#Touristen) mit ihren Kleinkindern da hochgehen, das muss doch eine Qual sein für jeden der unter 1.50m ist.
Folgende Zeiten kann ich bieten, wenn man im Bundesheer Stil wandert: (Mund halten, wenig Reden, kurze Trinkpausen)
1h vom Asphaltende Parken bis zum Hauptparkplatz
30min vom Hauptparkplatz bis zur Bertahütte
1:30h von Bertahütte bis Mittagskogel
■Wer nicht mindestens einen Jeep, Range Rover, Audi Q5, VW Touareg etc. hat, also Autos mit hoher Bodenfreiheit, dem empfehle ich auf keinen Fall zum Hauptparkplatz hochzufahren. Der Schotterweg ist wirklich nichts für einen VW Polo, Skoda Fabia, Opel Astra etc.
Fazit: Wer sein Auto 🚗 ein bisschen liebt, der fährt dort nicht hoch. Nachteil: Man muss 1h zusätzlich gehen, was sehr viel Kraft und Zeit für den Rest der Tour raubt
Würde ich es wieder machen? Ja absolut, aber ich würde so lange mir einen Freund/Familie/Bekannte suchen die ein hohes Bergauto haben, mit dem man dort hochfahren kann, um nicht wieder unnötige Zeit/Kraft...
Read moreEinserberg der Villacher. Nimmt man den Normalweg, ist die Auffahrt zum Parkplatz auf ca. 1200 m das Schwierigste, manchmal ein reines Bachbett. Im Sommer nur zeitig in der Früh- der Aufstieg ist ein schattenloser Schinder, wo das Gipfelkreuz nicht näher kommen will. Ansonsten gutmütig und gefahrlos. Nicht so der Nordostgrat: der wird gerne unterschätzt - ohne Klettererfahrung (SG 2, ausgesetzt, keine Sicherungen) bringt man sich und andere in Gefahr. Gerade wieder musste eine Familie von der Bergrettung abgeseilt werden, solche Anfänger haben dort gar nichts zu suchen. Oben belohnt einen die Aussicht auf King Triglav, auf die andere Seite hin kann man die mittlerweile fast vollständige Zersiedelung des Villacher Raumes bewundern. Am Rückweg kann man sich auf der Bertahütte einen Almrausch pflücken ;-). Es gibt noch markierte Zustiege, von Outschena über die Westflanke, gut mit dem Radweg in den Jepcasattel kombinierbar, und von Osten über den Kurjeki-Kamm. Beide sind schwieriger und länger als der Normalweg und weisen leichte versicherte...
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