Ich bin vom Hinter Grauspitz über den Grat zum Vorder Grauspitz. Man liest sehr unterschiedliche Dinge über diesen Grat: Die eine braucht bloß eine Viertelstunde, der andere spricht von einem brüchigen IIer, und wieder jemand anderes sagt, der Fels sei griffig und fest. Das liegt natürlich daran, dass jede*r ein bissl anders geht. Für mich ging's vom Kreuz weg ein paar einfache Schritte hinüber zu einem kurzen Kaminl/Rinne. Es ist die erste von zwei schwierigeren Passagen: T5/I bis II. Dann geht es spürbar leichter weiter hinunter. Der Fels ist nicht wirklich bombenfest. Aber es bieten sich hier zahlreiche große Griffe und Tritte, so dass man gut ausweichen kann, wenn mal was wackelt.
Unten, im Sattel zwischen beiden Gipfeln, muss dann eine kleine Erhebung überkraxelt werden, wo die Platten schräg zum Grat geschichtet sind, und wilde Zacken bilden. Das ist die zweite schwierige Passage (nochmal T5/I-II). Danach geht es deutlich einfacher hinauf auf den Vorder Grauspitz (2599m). Eine, zwei kurze Kraxelstellen dabei sind höchstens Ier.
Man schaut vom Gipfel aus zum Walserkamm hinüber und zu den Bergen rund um Damüls: Glatthorn, Türtschhorn, Zafernhorn. Dahinter sind die Mittagspitze, die Kanisfluh und die Klipperen zu erkennen. Besonders prominent sind auch der Ifen, der Zitterklapfen, die Hochkünzelspitze, der Widderstein und die Rote Wand. Davor: Blasenka, Tuklar, Gamsfreiheit.
Den Osten dominiert natürlich die nahe Schesaplana. Dahinter erheben sich Drusenfluh, Drei Türme und die Sulzfluh. Ganz hinten am Horizont sind die Weißseespitze, der Muttler und die Weißkugel zu erkennen, schließlich das prominente Fluchthorn. Weitere hohe Gipfel am Horizont sind Piz Buin, Verstanclahorn, Chapütschin, Piz Linard und die Plattenhörner.
Im Süden erhebt sich der nahe Vilan, darüber dominieren Piz Kesch und Piz Roseg der Horizont. Direkt im Süden steht das nahe Glegghorn, dahinter erstreckt sich das Rheintal. Im Südwesten dann sind Haldensteiner Calanda, Ringelspitz und Tödi zu sehen im Westen ist es der Glärnisch. Näher dann die Churfirsten und die Alviergruppe, mit Gauschla, Alvier und Gamsberg. Den Rundblick schließt der Alpstein ab, mit dem Säntis und...
Read moreÜber Malans mit der Älplibahn hoch und dann mit viel Ausdauer zur hinteren Grauspitze. Von da nochmal etwa 30 Minuten Klettern/Kraxeln bis zur vorderen Grauspitze. Hinterer Teil nix für Anfänger und sinnvoll nur bei guten Wetter, Absturzgefahr zu groß! Damals freestyle durch die Rinne abgestiegen, ist zwar schneller, aber nicht zu empfehlen, ist zwischendurch ein Glücksspiel! Wenn man sich versteigt verliert man viel Zeit. Wahrscheinlich einer der einsamsten Landeshöhepunkte, weil Aufgrund der Abgelegenheit und Schwierigkeit kaum bestiegen... Rundumsicht bei klarem Wetter traumhaft! *Älplibahn auf jeden Fall vorher...
Read morePiękna góra. Najwyższy szczyt Liechtensteinu. Podejście ze Steg do Hinter Grauspitz nie nastręcza trudności (poza orientacyjnymi, szlak nie jest oznakowany a ścieżka niknie momentami na pastwiskach). Z Hinter na Vorderer można przejść granią, ale wtedy trochę liny dla asekuracji może się przydać. Można też zejść ze szczytu Hinter na południe do mniej-więcej koty 2500 i przetrawersować do przełęczy pomiędzy Hinter a Vorder Grauspitz i dalej...
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