Wer nicht einfach mal wie Heinrich Harrer über 7 Jahre Resturlaub verfügt und deshalb nicht das Dach der Welt in Zentralasien besuchen kann, muss kein Interkontinentalflugzeug besteigen. Man hat die Möglichkeit, in Österreich zwar nicht Lhasa oder den Dalai Lama zu besuchen, aber das Dach vom Zillertal genügt in den meisten Fällen ebenso. Die Anreise gestaltet sich zwar nicht so schwer wie die ins Land des Geistes, dennoch ist Klein Tibet mal nicht um die Ecke von der nächsten Autobahnausfahrt. Mit der Zillertalbahn gelangt man nach Mayrhofen und von dort aus kann man den Bus direkt an die Zillergrund Staumauer nehmen. Die über tausend Höhenmeter schafft der Bus in weniger als einer Stunde. Wer sich Ticket und Maut sparen will, kann auch schon von Anfang an zu Fuß gehen, was natürlich wesentlich anstrengender ist, aber bei diesem Manöver findet man vielleicht schon vor Klein Tibet zu sich selbst. Von der Staumauer aus durchquert man einen Tunnel, bevor man auf dem Wanderweg entlang des Speichersees landet. Mit einer Stunde angeschrieben würde Reinhold Messner diesen als flache Uferpromenade beschreiben und ein The-Biggest-Loser-Teilnehmer als die größte Herausforderung seines Lebens. Am Ende des malerischen Wanderwegs, der gesäumt ist mit Schildern, die einen zu sich selbst finden lassen sollen und deshalb auch Besinnungspfad getauft wurde, befindet sich die Hohenaualm. Pittoresk am Ende des Sees gelegen, nennt die auf das Wichtigste herabgebrochene Almhütte aber niemand so. Durch das über der Baumgrenze steinige, aber dennoch grüne Ödland und die tibetischen Gebetsfahnen, die nicht nur rund um die Hütte drapiert wurden, sondern auch schon auf dem Weg ihren Platz finden, nennt man sie nicht nur im Volksmund, sondern auch bei den weit gereisten Touristen Klein Tibet. Dieses Postkartenmotiv zieht natürlich mehr Leute an als die letzten Folgen Wetten, dass …? Und deshalb sollte man hier auch schon früh aufbrechen, um noch einen Platz auf der urigen Terrasse zu ergattern. Nur so schießt man das perfekte Bild für die WhatsApp Familiengruppe. So rau, karg, spartanisch, aber auch ehrlich wie die Fauna und Flora auf 1863m ist, ist auch das kulinarische Angebot in KleinTibet. Wer sich aber mehr erwartet, ist ein versnobter Tölpel. Zwar klein und minimalistisch, sind die angebotenen Dinge dennoch äußerst schnabulös. Was mag man sich auch anderes erwarten von regionalen Zillertaler Produkten? Apropos Zillertal. Wenn man die Preise im Tiroler Seitental gewöhnt ist, dann sind die Preise in Klein Tibet mehr als fair, besonders wenn man bedenkt, dass diese mühsam täglich mit dem Esel namens Tiguan zur Hütte transportiert werden müssen. Trotz der lakonischen Möglichkeiten auf dieser Meereshöhe hat man sich aber alle Mühe gegeben, das Kleinod mit diversen schnuckeligen Akzenten zu verschönern und ein bisschen Bling Bling in die Bude zu bringen. Besonders ist das beim Plumpsklo gelungen. Hier hat man mal alle Register gezogen und sowohl mit etwas Witz als auch mit Details die Gebrüder Villeroy & Boch auf den sonst so elementaren Donnerbalken geholt. Als zusätzliche Attraktion lockt ein nahezu vollausgestatteter Zoo mit freilaufenden Eseln, Ziegen, Hühnern...
Read moreWe started our e-bike ride from Ramsau im Zillertal up to Hohenaualm Kleine Tibet, and it was an unforgettable experience. The route is beautiful, with breathtaking views and impressive tunnels that make the ride truly enjoyable.
At Hohenaualm Kleine Tibet the food and drinks were excellent – fresh, local, and very tasty. The whole place has a unique and harmonious atmosphere that fits perfectly into the surrounding nature.
We really enjoyed the peaceful setting, the stunning scenery, and the ride itself. Highly recommended for anyone looking for a mix of adventure, nature, and authentic...
Read moreWe visited the place by bike and we have to say we were absolutely thrilled, especially with the location. It's kind of hidden away at the end of the world, which really justifies the name of the hut. We didn’t have any big expectations for the food, but we found it quite tasty—they had a nice selection of cheeses and sausages, along with the usual beer and juice. There are lots of prayer flags around, which really gave it that feeling like we were in Tibet—just with the bonus of great weather on our side. We’d also like to thank the hosts who welcomed...
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