"Ich muss gestehen, ich bin Stammgast."
Ich muss heute eine Lanze für meinen Lieblingsbäcker vor Ort brechen. Manche fragen sich, warum, wenn man sich hier einige Rezensionen anschaut?
Weil man hier in allen Situationen zuvorkommend empfangen und bedient wird - ob als Langszeit-1-Kaffeetassen-Trinker oder Dringlichkeitskunde. Die Interaktion des Servicepersonals dem Kunden gegenüber ist angemessen, trotz fehlender Klimaanlage und etwaigem Kundenansturm. Die Offenheit der Mitarbeiter ist meiner Erwartung an einen Ort des gemütlichen Aufhaltens wohlfällig. So kann man, wenn es die Situation erlaubt, auch angenehme Einblicke in das Leben eines Einzelhandelkaufmanns:frau finden.
Dies und die reichhaltige und oftmals leckere Auswahl an Backwaren (Kuchen, Brot, etc.) und Getränken, die selbst am Sonntag Nachmittag noch (fast) alle Wünsche der späten Gäste erfüllen kann, sind ein stetger Grund, wiederzukommen. Und als Stammgast lernt man über die Zeit viele unterschiedliche Charakter und auch gute Bekannte kennen.
Die schlechten Erfahrungen/Rezensionen betreffend, möchte ich anbringen, dass Brot/Kuchen auch mal trocken, Kaffee schal und Gespräche auch einmal zu laut sein können. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass mit einem offenen und ehrlichen Wort und etwas Demut/Überdenken der Erwartungshaltung eine Situation sehr schnell freundlicher aussehen kann.
Mit diesen Worten ende ich und freue ich mich auf ein mögliches Gespräch beim Schnell-Bäcker meiner Wahl, gerne bei Kaffee und Kuchen. Der Iced-Macchiato mit Schokolade ist im Sommer zu empfehlen (Wichtig: kein Softeis, sondern...
Read moreHier trifft die bekannte Einschätzung "hat durchaus Potential" zu.
Das Ambiente lädt ein, aber die Tür zur Küche könnte ruhig geschlossen bleiben. Die Frau Verkäuferin spielt auf dem Repertoire des Freundlichseins, aber die Preise der Ware sollte frau kennen und nicht die elektronische Kasse bemühen müssen.
Wir bestellten unter anderem Roibuschtee und wurden gefragt: Wo haben Sie den denn gesehen. (Na wo wohl - bei den Teeangeboten.) Nun gut, vielleicht war es auch zu kalt (minus zwei Grad Mitte Januar) - warten wir das Frühjahr ab.
Mitte April der zweite Besuch, zur "Stoßzeit" gegen 7.45 Uhr. Die beiden Verkäuferinnen versuchen der pubertierenden Schülerschar Herr zu werden. Und dann bestellt auch noch jemand ein "Amsterdam-Frühstück"! Das Lehrmädchen wird aus der Küche herbezitiert, muss nun die Kaffeemaschine bedienen, die eine der Fachkräfte verschwindet in der Küche, um das Bestellte herzurichten. Als sie wiederkommt, fehlen noch die Brösel für das Frühstück. .... - Abläufe optimieren, wäre...
Read moreEigentlich ein solides Backerei-Cafe.
Allerdings geht folgende Beobachtung am heutigen Sonntag überhaupt nicht aus Kundensicht: Geöffnet bis 17:00. Das 3er Team vom Personal beginnt jedoch bereits um 16:20 die Theke auszuräumen, die Kaffeemaschine zu reinigen und versucht neue Gäste, welche um 16:25 eintreten und lediglich einen Kaffee und ein Stück Kuchen verspeisen wollen, wieder herauszubitten.
Ich habe selbst in der Gastronomie gearbeitet und dort begannen wir nach Ladenschluss mit dem Reinigen und Aufräumen.
Hier saßen noch locker 10 Gäste und schauten mit Verwunderung dem Treiben dieser 3 sog. Mitarbeiter zu.
Traurig, traurig.
Vor allem für die Unternehmer und Unternehmerinnen, die zunehmend auf jeden Euro Umsatz angewiesen sind um die steigenden...
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