Wir haben Ostern 2014 von Karfreitag auf Ostersonntag dort logiert. Bei der telefonischen Buchung wurde uns gesagt das die Gaststätte zwar geschlossen hat, die Schlüssel für Haustür und Zimmer für uns jedoch außen am Haus deponiert werden. Außerdem wären die Großeltern auch im Hause. Nach Ankunft und Öffnung der Zimmertüre im zweiten Stock traf uns schier der Schlag: Zerwühlte und unbezogene Betten und ein überquellender Aschenbecher!!!
Nach einiger Suche im Haus haben wir dann die Großeltern gefunden und mit der Lage konfrontiert. Als Kommentar bekamen wir zu hören, das man ja auch nicht immer mitbekomme, wenn jemand auszieht. Nach einiger Beratschlagung der Großeltern kam man dann mit dem Schlüssel zum Nachbarzimmer. Dieses war dann im ersten Augenschein in Ordnung. Erst später beim Zubettgehen stellte sich heraus das die Betten mit sehr alten Federkernmatratzen ausgestattet waren. Meine Frau konnte hierauf nur sehr schlecht schlafen. In der Schublade der Nachtkommode fand sich ein Zahnputzbecher, gefüllt mit Wasser und aufgequollenen Zigarettenkippen. Diesen haben wir dann vor dem Zimmer auf einen Heizkörper im Flur gestellt.
Am nächsten Morgen waren wir dann auf das Frühstück gespannt. Auf der Webseite des Gasthofes wird folgendes offeriert: "Köstliches Frühstück für einen gelungenen Start in den Tag Genießen Sie jeden Tag frische Brötchen, verschiedene regionale Brotsorten, hausgemachte Wurst, Käse .... " In der Praxis stand dann ein Korb mit 4 Brötchen, 2 Scheiben Brot, einer Schale Erdbeermarmelade und einer Schale mit Wurst und Käse auf dem Tisch. Der Käse wäre wohl nicht dabei gewesen, wenn ich nicht explizit darauf hingewiesen hätte. An diesem Morgen hat meine Frau auch um eine neue Matratze gebeten, die dann in unserer Abwesenheit tatsächlich ausgetauscht wurde. Pikanterweise wurde angegeben, das man die Matratze aus einem Gästezimmer im ersten Stock genommen hätte. Aha, es gibt also auch „andere“ Zimmer.
Die Dusche in unserem Zimmer zeigte sich bei der Benutzung auch mit Tücken behaftet. Nicht nur, das in den Ecken schwarze Schimmelflecken waren, der Brausekopf lieferte leider entweder sehr dünne und harte Wasserstrahlen oder einen pulsierenden Massagestrahl. Für eine Massage mag dies durchaus ein brauchbarer Ansatz sein, für eine Haar- und Körperwäsche jedoch absolut ungeeignet. Leider haben wir vergessen dieses beim Wirt zu monieren, sodass wir uns auch am Sonntag noch mit dem Dusche herumärgern mussten.
Am Sonntagmorgen zum Frühstück kam dann die Osterüberraschung: Völlig unerwartet stand der Wirt beim Bäcker vor verschlossenen Türen und konnte keine Brötchen kaufen. Auch am Ostermontag sei geschlossen meinte er. Das tat ihm natürlich richtig leid und wir bekamen dann 5 Scheiben Brot in die Schale gelegt. Nach einem Frühstücksei wollten wir angesichts solcher Not dann auch nicht mehr fragen…
Fazit: Schlimmer geht’s nimmer und wir werden dort bestimmt nicht mehr zu Gast sein.
PS: Der Zahnputzbecher mit den Zigarettenkippen stand am Sonntagmorgen immer noch da. Es ist zu hoffen, das in der Küche des Hauses nicht ähnliche Zustände herrschen. Wir wollten es nicht darauf ankommen lassen und haben...
Read moreWir waren am weißen Sonntag Mittag hier und das Nebenzimmer war dementsprechend voll. Die Bedienung erfolgte routiniert und schnell, alles hat gepasst. Wir waren 7 Personen, alle waren zufrieden. Die Spätzle waren reichlich, Soße würde nachbestellt und prompt gebracht. Die Soße war aber etwas dünn. Die Lendchen waren fein und gut, dass es hier auch kleine Portionen gibt. An Beilagen gab es Pommes, Kroketten, Spätzle. Die Salatteller waren ok für eine Dorfwirtschaft und die Preise zivil. Die Eisbecher haben toll ausgesehen. Wir waren zufrieden und kommen gerne wieder, solche Traditionswirtschaften muss man unterstützen!
Update: 01.2025 Sonntag Mittag im Januar- Nebenzimmer voll. Trotzdem war der Service flott. Ich war etwas enttäuscht. Als Vegetarier hat man hier nur die Alternative zwischen einem Salat mit Käsestreifen und einem Gemüseteller mit Kartoffeltalern ( Rösti) und Backcamenbert. Ich habe gefragt, welche Gemüse da drin sind, auf den Blumenkohl hätte ich gern verzichtet, aber man hat mir gesagt, das ginge nicht. Ich dachte, da kommt etwas à la bunte Gemüsepfanne- aber es waren drei Häufchen Gemüse auf dem Teller: Bohnen, Karotten und der Blumenkohl. ich habe mich geärgert, da hätte man doch anbieten können, statt dem Blumenkohl eine zweite Portion Bohnen oder Karotten? Schade drum. Bis auf den ungeliebten Blumenkohl hat es aber gut geschmeckt. Auch die anderen waren sehr zufrieden, geschätzt werden die kleineren Seniorenportionen für Leute mit dem nicht ganz so großen Hunger. Fleischesser kommen hier voll auf Ihre Kosten. Leider gibt es Kartoffeln als Beilage nur in Form von Pommes oder Kroketten. Das Ambiente : mit vielen Bildern aus dem Wald und mit Wild drauf. Gut: die Akustikdecke mit vielen schallschluckenden Löchern : auch wenn das Nebenzimmer voll ist, wird es hier nicht zu laut, das wäre ein guter Tip für andere Gaststätten. Insgesamt fanden wir den Raum diesmal ziemlich kühl- wir saßen nicht am Fenster nähe Heizung und den Frauen war es kalt. Positiv waren die neu renovierten Toiletten. angenehm: eine Toilette mit Sitzerhöhung. Sehr Kinderfrundlich, im Flur finden sich Kinder...
Read moreNaja, das Restaurant ist wie vor 80 Jahren eingerichtet. Viel Nippes. Als Gast hat man das Gefühl eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert zu machen. Die Toiletten sind nicht mehr zeitgemäss, zum Glück sauber. Die Kegelbahnen funktionieren zwar noch, sind halt auch schon sehr in die Jahre gekommen. "Spanferkel" sollen hier gut sein, werden jedoch auch direkt vom Schlachthof bezogen.
Vegetarische Gerichte sind nicht zu empfehlen. Vegetarier oder Veganer können sich einen Besuch sparen. Außer sie trinken sich am Bier satt. Auch das Bier ist ein Thema für sich.
Viele der Rezessionen für den Gasthof sind gefaked!!! Die Theresa & Emma Warth können weder Lesen noch Schreiben, da es sich um...
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