Schnitzel mit Pommes war überhaupt nichts. Zu dick, Fleisch falsch geschnitten, Panade und Pommes sehr trocken, und es war quasi ein Kinderschnitzel. Ein kleines Häufchen Salat (= Beilagensalat 4 Euro) und daneben nicht mal 150 Gramm Hähnchenbrust verkauft man für 16 Euro, und einen Dip oder gar eine Scheibe Baguette sucht man vergebens. Den Beilagentausch (alles auf der Tageskarte) redete man uns aus, es sei zu kompliziert. Die teils ungelernten Kellner, die die vollen Teller fast übereinandergestellt trugen (hygienisch sehr bedenklich) waren bemüht und nett, die Wasserflaschen bei 35 Grad unterm Schirm wurden ungekühlt serviert. Monoblock-Plastikstühle. Der Espresso war von einem Espresso so weit entfernt wie der Zabelstein von Süditalien. Man erwartet dann aber auch Preise wie beim Schwimmbad-Kiosk. Vielleicht haben wir aber nur einen falschen Tag erwischt. Unsere guten Erinnerungen an das Lokal aus der Vorcorona-Zeit...
Read moreAuf unserer Tour durch den Steigerwald kehrten wir heute Mittag im Gasthaus zum Zabelstein ein. Im großen Innenhof der von vielen Blumen und Sträuchern eingerahmt war bekamen wir noch einen schönen Tisch und wurden auch gleich vom Chef freundlich empfangen. Der Service war ausgesprochen aufmerksam und auch nützliche Tipps zum Aufstieg zur nahegelegenen Ruine gab es noch dazu. Das frisch zubereitete Essen kam ebenfalls recht schnell und schmeckte auch hervorragend. Da merkt man halt daß die Gastgeber etwas von ihrem Handwerk verstehen und auch die regionalen, hochwertigen Produkte. Der Gastraum selbst bietet ebenfalls genügend Platz- auch für größere Gruppen und ist sehr einladend ausgestattet. Gleich neben dem Lokal befindet sich ein großer Spielplatz - falls die Kinder nach dem Essen ein paar Kalorien abstrampeln müssen ;) das war heute ein sehr schöner Aufenthalt hier und wir kommen ganz...
Read moreEin kulinarisches Gesamtkunstwerk
Das Gasthaus zum Zabelstein erhebt die Gastlichkeit zur Kunst und die Kulinarik zur höchsten Form des Genusses. Die dargebotenen Schweinemedaillons, auf frischen Champignons in erlesener Rahmsauce gebettet und von meisterlich vollendeten Herzogin-Kartoffeln flankiert, erwiesen sich als vollkommene Symphonie für den Gaumen. Das Fleisch, von unvergleichlicher Zartheit, verband sich harmonisch mit der aromatischen Fülle der Sauce und der subtilen Erdigkeit der Pilze, während die Herzogin-Kartoffeln mit makelloser Balance von Knusprigkeit und Eleganz brillierten.
Ein Service von nahezu aristokratischer Diskretion und Umsicht krönte dieses Erlebnis, das nicht allein eine Mahlzeit, sondern ein Tribut an die höchsten Ideale der Tafelkultur darstellt. Ein Haus, das mit würdevoller...
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