Allem voran, die Bewertung mit einem Stern gilt lediglich dem Service, denn dieser war unterirdisch. Wir waren gestern nach einem schönen Tag im Holiday Park 800 m neben diesem zu Besuch in der Aumühle in Hassloch. Wir wurden von insgesamt 3 verschiedenen Mitarbeiterinnen bedient. Die Bestellung der Getränke bei der Ersten gingen noch. Bei der Bestellung des Essens ging es dann los. Eine Mitarbeiterin der es nicht möglich war trotz Notizblock 4 Gerichte aufzunehmen, ohne 3 mal nachzufragen, da 2 der Gerichte falsch waren. In der Zwischenzeit kamen 15 und weitere 20 Minuten Gäste an Tischen neben uns an. Nach 15 Minuten der Bestellung kam die Mitarbeiterin wiederum zu uns an den Tisch und fragte abermals die falsch aufgenomme Bestellung ab. Nachdem auch der etwa 30 Minuten nach uns besetzte Tisch sein Essen bekam, fragte ich nach, wie lange wir noch warten dürfen. Weitete 20 Minuten später kam eine ältere Dame, kurz angebunden und leicht schnippisch und brachte uns das Essen. Man hatte inzwischen unsere Verstimmung wohl bemerkt und bot uns nach dem Essen auf Kosten des Hauses ein Eis an, was ich ablehnte. Es kam trotzdem. Wir lehnten dennoch ab und wollten nur noch bezahlen. Es kam die nette Bedienung vom Anfang. Ich wollte noch den Inhaber/in sprechen. Als man mir sagte, das dies die unfreundlichste Person vor Ort sei, da war ich raus und hatte keinen Bedarf an einem sinnlosen Gespräch mehr. Es fängt beim Kopf des Fisches an zu stinken, wie man so schön sagt.
Zum Schluß : Kompliment an die 2 Köchinnen, die Gerichte waren lecker, auf den Punkt und gleichzeitig geschickt. Das Ambiente im Biergarten sehr gemütlich, urig mit schattigen Plätzen und viel Grün. TOP !
Wer gut Essen will, ist dort genau richtig. Der Service ist allerdings in jedem amerikanischen "Fast-Food-Restaurant" um...
Read moreWaren beim Wohnmobildinner, Essen einfach suuper, speziell der Salat ist spitze, sehr schmackhaft! Preis-Leistung stimmt. Die Einteilung der Wohnmobilstellplätze ist jedoch einfach eine Katastrophe, absolutes Durcheinander! Wir kamen Freitagnachmittag ohne Anmeldung, angeblich alles reserviert, sie haben keinen Platz, weder auf dem Parkplatz noch auf der Wiese/Koppel. Wir können uns nur an die Straße stellen und mussten aber bis 16.30 Uhr gegessen haben, da sonst, wenn der große Ansturm kommt, die Küche das nicht schafft, 19 Plätze waren eingerichtet. Wir bekommen dann später, einen besseren Platz zu gewiesen, wenn z.B. ein Wohnmobil nicht Übernacht bleibt. Na ja, darauf warten wir noch immer. Wir haben dann um 16.30 Uhr gegessen und warteten auf den großen Ansturm, der aber nicht kam. Der Parkplatz war nur zu zwei Drittel besetzt und auf der Wiese (Platz für min. 10 Wohnmobile) stand nur ein Wohnmobil. Aber der Hype, der vorher gemacht wurde, unglaublich. Auch die Begründungen, die man bekommt, nicht stimmig. Auch der ganze Parkplatz wirkt dilettantisch, Absperrung mit Bierbänken und leeren Wasserkästen. Richtige Einteilung gleich null, das kleinste Wohnmobil auf dem größten Parkplatz und die Großen haben kaum Platz, unorganisiert. Die schmutzigen Teller werden nur teilweise abgeräumt, stehen noch am nächsten Morgen. Manche bekommen Camping erlaubt mit Strom, andere nicht, auf dem Platz Tische und Stühle raus, Hunde rennen rum, es wird Fussball gespielt, Kinder fahren Fahrrad, Gruppen stehen zusammen, haben wir nicht Co r o n a mit den entsprechenden Regeln, davon spürt man hier nichts. FA Z I T : wir werden weiterhin Essen to go holen, denn da Essen ist wirklich gut, aber...
Read moreZwischen Idylle und Irritation
Die Aumühle in Hassloch präsentiert sich im Außenbereich malerisch – ein Ort, der auf den ersten Blick Ruhe und ländliche Entschleunigung verspricht. Leider bleibt dieser Eindruck nicht konstant, denn im Inneren verliert sich der Charme rasch in Altbackenheit und gestalterischer Müdigkeit.
Die Speisekarte – überraschend überschaubar – setzt mehr auf Nostalgie als auf kulinarische Vielfalt. Der „Schiefesack“ etwa, traditionsbeladen im Namen, wird allerdings so eigenwillig interpretiert, dass man sich unweigerlich fragt, was den Wirt zu dieser anatomischen Anspielung inspirierte: Statt Leberknödel findet man hier Saumagen und Bratwurst – eine Kombination, die weniger an Pfälzer Klassik als an eine Verlegenheitslösung erinnert.
Kulinarisch überzeugt der Fleischsalat durch handwerkliche Ehrlichkeit, die Pommes sind gelungen. Doch organisatorisch ist die Küche spürbar überfordert: Zwei Gerichte kommen prompt, die übrigen zwei lassen sich weitere 15 Minuten bitten – ein Fauxpas, der in keinem Haus mit Anspruch passieren darf.
Bratkartoffeln? Fehlanzeige. Und als die Servicekraft die Karten mit Einweghandschuhen überreicht, stellt sich nicht nur hygienisch die Frage: Warum? – der Gedanke an vorherige Tätigkeiten hinter den Kulissen drängt sich unwillkürlich auf.
Fazit: Ein schöner Ort mit Potenzial, das durch merkwürdige Entscheidungen und inkonsequente Abläufe verspielt wird. Wer einfach nur draußen sitzen und eine Portion Pommes genießen will, wird nicht enttäuscht. Wer kulinarisches Niveau und abgestimmten Service erwartet, greift besser zum...
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