Ich hatte Ende Mai zu einer Feier in die Ziegenmühle geladen. Das Ambiente fanden alle Gäste wunderschön auch die Umgebung. Das Wetter war sehr schön und so ergab es sich, dass wir noch länger auf der Terrasse gesessen haben. So gegen 18:00 Uhr sind wir dann ins Restaurant eingerückt.. Die Bestellungen wurden aufgenommen und das selbstgebraute Bier schmeckte allen vorzüglich, was es natürlich auch schon vorher auf der Terrasse getan hat. Das servierte Essen hat auch sehr gut geschmeckt und alle waren sehr zufrieden. Bei der Dessert-Bestellung kam dann überraschenderweise die Mitteilung , dass um 19:00 Uhr Küchenschluss ist. Alle hielten das für einen schlechten Scherz. Uns wurde noch ein Leck-Eis angeboten. Meine Gäste aus München fanden das sehr belustigend. Solche Küchenzeiten bei einer bestellten Feierlichkeit und an einem Samstag geht in der heutigen Zeit überhaupt nicht. Danach wurde uns auch noch der "Getränkehahn" zugedreht, denn die Bedienung kam immer seltener und dann garnicht mehr, so dass ich die Rechnung vorn am Tresen zahlen musste. Das Personal vergnügte sich dort bei Aperol Spritz. Meine nächste Feier werde ich dort auf jeden Fall nicht verbringen.
Seit meinem letzten Besuch liegen 1 1/2 Jahre dazwischen, doch leider hat eine Einladung von Freunden wieder dazu geführt in diesem Hause einzukehren. Ich wollte die Ziegenmühle eigentlich nicht wieder besuchen nach meinen Erlebnissen dort, aber vielleicht auch deshalb der Name Erlebnisgastronomie. Der Neujahrsbrunch war okay, aber mehr auch nicht. Er war nicht hervorstechend, aber okay. Was mich bewogen hat wieder eine Bewertung zu schreiben, ist das liederliche, ungepflegte Umfeld ums Gasthaus. Zum Bachlauf hin in Nähe des Mühlrades/Feuertreppe stehen alte Fenster, hinter dem Brauhaus ist die Unordnung mit Planen und Bretterzaun etwas kaschiert, am Brauhaus ist umlaufend Plane angebracht um die herabfallenden Schieferstücke aufzufangen und im vorderen Sichtbereich steht ein hässlicher blau-gelber Container auf Beinen. Man muss davon ausgehen, dass es in den anderen von Gästen nicht frequentierten Bereichen ähnlich aussieht. Für ein erst neugebautes Haus unerträglich. Schön ist anders.
Nach einem weiterem 3/4 Jahr bin ich zufällig wieder dort vorbei gekommen, wir waren hungrig durch unsere Fahrradtour und wollten uns bei einem im Gasthof gebrautem Bier und Essen stärken. Für uns bot sich folgendes Bild. Im Biergartenbereich eine aufgebaute Theke mit verschiedenen "Warmhalten". in diesen befand sich Tomatensuppe, Mutzbraten und Apfelkuchen. Dieses "Riesenangebot" versuchte die Bedienung mir in sehr gebrochenen Deutsch nahezubringen. Das war das gesamte Speiseangebot für diesen Sonnabend, an dem viele Wanderer das Gasthaus ansteuerten und auch gleich nach Sichtung des Angebotes wieder verließen. Also unverändert Enttäuschung pur. Wir sind dann weiter Richtung Jena und im Gasthof Hainbücht eingekehrt. Sehr empfehlenswert, eine große Auswahl an Speisen (gutbürgerlich) bis hin zu Känguru. Alles vertreten. Es geht also auch in Corona- Zeiten, ein Gasthaus zum Wohle der...
Read moreErschreckend wie hier "Erlebnisgastronomie" umgesetzt wird. Kurzbeschreibung des gestrigen Besuches (Sonntag, 16.09.2018 15.30Uhr_ über 25°C und reinster Sonnenschein) -- mehr als 1h Aufenthalt hat leider die Einrichtung nicht zugelassen
Erlebnis: 4 verschiedene Bedienungen bedienten uns innerhalb der 1h -- hier weiß einer nicht was der andere macht
Erlebnis: Nachbartisch fragte nach der Speisekarte und bekam diese mit dem Hinweis, dass diese nur zum Anschauen ist -- Erklärung hierzu in Erlebnis 3
Erlebnis: bereits 16 Uhr wurden Gäste mit der Aussage abgefertigt, dass es nur noch Getränke gibt --Küchenschluss Sonntag 16 Uhr bei besten Wetter -- alleine das ist bereits ein Alleinstellungsmerkmal in der Gastronomie -- als die sichtlich genervte Bedienung beim "Koch" nachfragte ob nicht doch noch was möglich ist, raunte dieser während seiner Tätigkeit die Schirme einzuholen "nur noch Kaffee!!!" -- natürlich alles vor den Gästen
Erlebnis: das angeblich völlig überforderte Küchenpersonal kann man dann geschlossen vom Mühlrad aus beobachten, wie dort in Stammtischmanier bei Bier und Zigaretten die Arbeit zelebriert wird -- natürlich in Gesellschaft vom Servicepersonal welches gerade nicht im Hof zu sehen ist -- dies erklärt dann also das 3.Erlebnis -- dies kann man übrigens zu jeder Tageszeit beobachten
Erlebnis: als vorletzt besetzter Tisch um 16.30 Uhr wurden dann in Rausschmeißermanier an den Nachbartischen die Schirme eingeholt -- wo man schon Platz machen muss um nicht getroffen zu werden ... Die Haupteingangstür wurde geschlossen... und zum bezahlen mussten wir selbst schon reingehen -- auf interessehalber Nachfrage warum es denn kein Essen mehr gibt, kam dann die Aussage das die Küche hoffnungslos überlastet sei -- habe ich ja auch im 3. Erlebnis auch selber schon gesehen-- von daher war ja auch meine Frage blöd
Die Hoffnung das sich nach dem Wechsel der Vorpächter was tut, hat sich leider nicht bestätigt. Man hat leider das Gefühl das es eher schlechter als besser wird. Hier wird aus maximalen Möglichkeiten das minimalste rausholt. Und die schlechten Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis bestätigen sich leider bei jeden Besuch. Der schlechte Ruf wir auch durch mangelnde Besucher aus der unmittelbaren Umgebung bestätigt.(null bekannte Gesichter am Sonnatg Nachmittag)
Wenn man denn was zu Essen bekommt ist es allerdings gut und auch das gebraute Bier schmeckt sehr gut. -- Dieses Erlebnis wird allerdings durch die negativen Erlebnisse zu nichte gemacht
Ingesamt null Struktur und wahrscheinlich das schlechteste Invest was Herr Adomat je gemacht hat.
Gerne würde ich die Möglichkeit nutzen, mal mit dem Eigentümer über meine Erlebnisse zu sprechen. Einfach traurig wenn man die...
Read moreWir waren am 1. Mai mit den Fahrrädern unterwegs und sind auf dem Rückweg hier eingekehrt, um uns einen Eisbecher zu gönnen. Es war ziemlich warm und wir hatten beim radeln ordentlich geschwitzt. Als wir dort ankamen, war im vorderen Außenbereich noch einiges los. Wir gingen an den Imbiss, der sich vor der eigentlichen Mühle befindet, und fragten, ob wir einen Eisbecher bestellen können. Mit Blick auf die Uhr wurde uns gesagt, dass die Küche bereits geschlossen hat. Es war 16.50 Uhr! Wir bestellten Getränke (4) und für die Kinder ein Eis am Stiel (2) und bezahlten dafür fast 30€! Wucher! Dann bemerkte ich das Schild, auf dem stand: "wir sind heute von 13-18 Uhr für Sie da- Küchenschluss 16.30 Uhr ". Nochmal zur Anmerkung: Es war Feiertag, super Wetter und in einem Gebiet, das viele Ausflügler anlockt! Wie kann man da 16.30 die Küche schließen?
Da uns das hier schon zum 2. Mal passiert ist, dass wir nur am Imbiss etwas bekommen haben (auch das erste Mal war an einem Feiertag mit schönem Wetter), werden wir wohl nicht wieder kommen. Ich war schon als Kind oft zu Gast in der Ziegenmühle und fand es hier immer sehr idyllisch. Der Anbau, der mittlerweile auch schon einige Jahre steht, passt optisch überhaupt nicht zum alten Gebäude. Es sollte wohl ein Restaurant entstehen, das bei Ambiente und Speisenangebot im gehobenen Bereich mithalten kann. Das ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Heute würde ich es als "Möchtegern-Schickimicki-Lokal" bezeichnen. Das ist sehr schade, denn die wunderbare Lage und die Geschichte der Ziegenmühle hätte mehr hergegeben. Als einzig positiv empfinde ich die Brauerei, denn das Bier...
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