Öffnungszeiten: Das Fort ist nur am Wochenende und an Feiertagen von 13-18 Uhr, kostenlos, zu besichtigen.
Anfahrt/Parken: Das Fort ist mit dem Auto über den Seilerweg zu erreichen. Parkmöglichkeiten sind vorhanden. Am besten erreicht man das Fort mit dem Rad oder zu Fuß über den Heinrich-Heine-Weg. Fahrradständer sind vorhanden.
Geschichte: Das Fort XII liegt im Rotehorn Park nah der Salzquelle. Die Planungen für das Fort XII begannen 1866, fertiggestellt wurde das Fort 1873. Es hatte die Aufgabe die Festung Magdeburg Stromaufwärts zu schützen und die Stromelbe sowie die Alte Elbe zu überwachen. Nach der Aufgabe der Festung Magdeburg kaufte die Stadt 1911 das Fort und bezog es in die Gestaltung des Rotehorn Parks ein. Für die Theater Ausstellung 1927 wurde es zu einer Freilichtbühne umgestaltet. Nach 1945 wurde das Fort verschiedenen Nutzungen zugeführt. 1980 zog die Volkspolizei mit einer Hundestaffel in das ehemalige Fort. Inoffiziell wurde das Fort von der Staatssicherheit (Stasi) genutzt. Es war in die Planung zur Internierung von Subversiveren Elementen bei einem zu erwartenden Volksaufstand einbezogen. Seit 1990 befindet sich in der noch erhaltenen Stasi Baracke (die Polizeibarke wurde nach der Wende beseitigt) ein Café.
Zustand Heute: Von außen sind der Graben und der Wall gut erhalten. Im Graben kann man noch das Fundament der Saillant Kaponniere sehen. Auch die drei Poternen Ausgänge sind noch gut zu sehn. Über den gedeckten Weg kann man die Poternen Ausgänge von außen erreichen. Der Innenhof des Fort wird gepflegt. Die Erdabdeckungen der Hohltraversen sind leider abgetragen worden. Die Pulvermagazine sind auch nicht mehr vorhanden. Von der Theaterausstellung zeugt heute noch eine Bühne. Die zwei der drei Poterneneingänge sind zugemauert. Eine der Poternen ist betretbar. Auf einem Weg der über die ehemaligen Brustwehr verläuft kann man einmal auf dem Wall um das Fort herumgehen. An der ehemaligen Stasibaracke, in der sich heute das Café Fort XII befindet, ist eine Tafel angebracht die über das...
Read moreAlso zu Anfang. Die Kuchen und Torten sind sehr gut und lecker. Allerdings bin ich leider so gar kein Fan von der DDR Einrichtung Innen, wie Außen. Alles ist doch etwas in die Jahre gekommen und lädt nicht gerade zum Verweilen ein. Das Geschirr ist ebenfalls sehr einfach. Zum Beispiel war der Cappuccino in einer ganz einfachen weißen Tasse, wie man sie aus der Jugendherberge kennt. Wer darüber hinwegschauen kann oder dies sogar mag, findet hier leckere Kuchen und Torten und eine ansonsten sehr schöne Umgebung. Es handelt sich um eine ehemalige Festungsanlage (das Café selber...
Read moreDas Café liegt versteckt mitten im Stadtpark. Unzählige Jahre sind wir unbemerkt daran vorbei spaziert. Heute waren wir zum ersten Mal dort und haben nach dem leckeren Kuchen auch noch einen raffinierten Cocktail getrunken. Besonders gefallen hat uns die Freundlichkeit der Betreiberfamilie sowie die entspannte und ruhige Atmosphäre. Selbst unser Hund hat sich wohl gefühlt. PS: Eine große Auswahl an Eisbechern gibt es dort auch. Bei unserem nächsten Besuch werden wir mal die...
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