Das italienische Restaurant La Locanda am Karlstern hat eine spannende und schöne Lage. Der Karlstern, ein idyllischer Ort am Ufer des Neckars in Mannheim, birgt eine reiche Geschichte, die bis ins 17. Jahrhundert zurĂŒckreicht. Er wurde wĂ€hrend der Regentschaft des Pfalzgrafen Karl Ludwig angelegt und diente zunĂ€chst als Jagdrevier fĂŒr die kurfĂŒrstliche Familie. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Karlstern zu einem beliebten Erholungsgebiet fĂŒr die Bewohner Mannheims und zog mit seinem malerischen Ambiente und den ausgedehnten GrĂŒnflĂ€chen zahlreiche Besucher an. Heute ist der Karlstern nicht nur ein Ort der Entspannung, sondern auch ein bedeutendes kulturelles Zentrum, das regelmĂ€Ăig Veranstaltungen und Festlichkeiten beherbergt, und somit ein integraler Bestandteil des kulturellen Erbes Mannheims ist.
Wie man jetzt zur kulturellen Beschaffenheit jenes Restaurant steht, sei mal dahingestellt. Eingebettet in die malerische Umgebung des Parks bietet La Locanda eine einladende AtmosphĂ€re, in der GĂ€ste ordentliche italienische KĂŒche zu sich nehmen können. Das Ambiente im AuĂenbereich kann man mit etwas Augenzwinkern durchaus als charmant bezeichnen und die Inneneinrichtung ist auf jeden Fall gemĂŒtlich.
Leider hatte unsere Bedienung einen ziemlich schlechten Tag erwischt und lies uns dies durchaus spĂŒren. Wirklich Gastfreundlich war das nicht, eher etwas arrogant und leicht genervt. Der Bestellvorgang verlief nicht reibunglos: Manche Zutaten waren wohl aus und so konnten wir z.B. keinen Caprese Salat ("Mozarella isch leer") bestellen. Besonders Tragikomisch wurde es dann, als wir fĂŒr unseren Tisch eine Runde Aperitifs bestellen wollten: vier Aperol Spritz. Der Kellner sagte dazu nur "Ich habe aber nur drei Aperol" und wir mussten lachen - typischer italienischer Kellnerhumor. Das Eis war gebrochen ... Leider nicht, denn sein Gesichtsausdruck war sehr ernst und er meinte das auch so: Das Aperol ging leer. Und am Ende war es dann tatsĂ€chlich verbraucht und so bekam keiner von uns einen Aperitif. Den obligatorischen Kaffee am Ende mussten wir nach sehr langem warten abbrechen, weil uns dann doch ein wenig die Lust verging ("Alle Tassen mussten gewaschen werden"). Schwierig.
Unsere Hauptgerichte, die Pizza (Capricciosa & Vegetaria) und die Bruschetta, waren geschmacklich definitiv in Ordnung und konnten uns zufriedenstellen. Wir haben dazu normale GetrĂ€nke wie Radler, Apfelsaftschorlen und Wasser genossen. Leider wird Bier dort nur in Flaschen angeboten und nicht vom Fass ausgeschenkt. Bei einem Italiener zĂ€hlt ja aber ohnehin primĂ€r die Weinauswahl und die machte durchaus einen guten Eindruck. Vielleicht beim nĂ€chsten mal. Ăbrigens: Die Servietten waren von guter QualitĂ€t.
Toiletten-Check: Die Ărtlichkeiten waren sauber und in gutem Zustand. Da gibt es nichts zu meckern.
Auch wenn das Gesamterlebnis etwas getrĂŒbt war, hatten wir dennoch eine gute Zeit und kommen vielleicht...
   Read moreWir waren gestern mit einer gröĂeren Gruppe nach einer kleinen Wanderung da. Eigentlich war innen fĂŒr uns gedeckt worden da es ein regnerischer Tag war, aber wir wollten doch lieber im Biergarten Platz nehmen. Also wurde schwuppdiwupp alles nach drauĂen gebracht ohne Probleme. Die nette Bedienung war sehr lustig drauf. Ja, die Speisekarte ist sehr reduziert - aber die Produkte sind sehr guter QualitĂ€t und hervorragend zubereitet. Das ist mir sehr viel wichtiger als eine riesige Auswahl. Und es kann auch mal etwas aus sein. Sie achten auf Nachhaltigkeit. Es sollen keine Lebensmittel weg geworden werden. Lieber empfiehlt man dann auch mal eine Alternative von dem was noch da ist. Das ist doch genau die Nachhaltigkeit, die wir alle heutzutage leben sollten. Fleisch und Fisch sind grundsĂ€tzlich Tagesangebote und mĂŒssen direkt bei der netten Bedienung angefragt werden. Pizzen und Salate stehen in der Karte. Das Iberico-Kotelett als auch die Dorade oder das Schweinesteak mit WeiĂweinsoĂe konnte entweder mit Spagetti Alio e Olio vom Grill oder mit gegrillten Kartoffeln und verschiedenem gegrilltem GemĂŒse kombiniert werden und alles war auf den Punkt perfekt. Alles sehr zurĂŒckhaltend und dennoch genug gewĂŒrzt und dadurch schmeckte man die QualitĂ€t der Produkte. Die Pizzaesser in unserer Runde waren auch rundum glĂŒcklich. Die sahen aber auch richtig lecker aus. Und die Salate waren lt. meiner Kolleg*innen ebenfalls sehr lecker. Auch unsere Vegetarier und Veganer waren sehr zufrieden. Die Bedienung schaute immer wieder vorbei und betreute uns hervorragend. Als der Himmel seine Schleusen öffnete, haben wir wieder das Lokal gestĂŒrmt und dort das sagenhaft leckere und hausgemachte Tiramisu in ĂbergröĂe genossen mit lecker Cappuccino. Ein sehr freudiger Abschluss bildete dann eine Runde hervorragender Grappa vom Chef. Es ist ein klassisches Ausflugslokal, kein super edler Italo-Schuppen. Wollen sie auch gar nicht sein. Aber sie wollen einfach sehr gute QualitĂ€t anbieten. Und was sie machen, machen sie einfach richtig gut. Die Tische drauĂen wurden kurzerhand trocken gewischt und auch die sanitĂ€ren Anlagen waren bei MĂ€nnlein und Weiblein piccobello sauber. Keiner von uns hat die teilweise unterirdisch schlechten Bewertungen verstanden. Wir jedenfalls waren rundum mehr als zufrieden und werden ganz sicher wieder mal dort einkehren. Zumal die Umgebung dort ein Traum ist. Danke an das gesamte La ...
   Read moreIch war mit meiner Freundin dort, da sie das Lokal aus der Vergangenheit gut in Erinnerung hatte. Schon die BegrĂŒĂung war wenig freundlich, als wir dann einen Platz gefunden hatten, bediente uns eine nette junge Dame. Die GetrĂ€nke kamen schnell und wir bestellten Spaghetti Frutti di mare und eine Pizza Calzone. Hier fing das Desaster an. Zwar kamen die Speisen in einer angemessenen Zeit, waren jedoch alles andere als essbar. Die Calzone meiner Freundin bestand aus Formschinken, Formsalami (wo wir uns beide sicher waren, dass keine Salami auf der Speisekarte steht) und triefenden Pilzen. So ergoss sich beim anschneiden der Calzone so viel grĂ€ulicher Saft aus der Calzone, dass fast der ganze Tellerboden bedeckt war. So lieĂen wir die Pizza zurĂŒckgehen. Meine Nudel mit Frutti di Mare waren leider auch ungeniesbar. Die Nudeln selbst waren von der Kochzeit in Ordnung, die Frutti di Mare rochen ĂŒbermĂ€ig nach Fisch (und ich esse Frutti di Mare oft und gerne), waren faktisch ungewĂŒrzt und bereitreten mir schon wĂ€hrend der Essens eine leichte Ăbelkeit. Als dann die reklamierte Calzone wieder bei meiner Frendin ankam, war das Ergebniss auch nicht besser als der erste Versuch. Wieder schwamm alles und es schmeckte stark pappig. Der etwas schmierig wirkende Kellner brachte die Calzone, machte einen abfĂ€lligen Kommentar und suchte Körperkontakt zu meiner Freundin und mir. Ausrede warum das Essen nicht gut sei: Neuer Lieferant.
Fazit: Dort hat man uns definitiv das letzte...
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