Leckeres kulinarisches Deja-Vu nach 35 Jahren...
Zur Vorgeschichte: Vor 35 Jahren war ich zum ersten und vorläufig letzten Mal in der Schutterzeller Mühle. Wir feierten dort unseren Gesellenbrief, ein Sohn des Hauses hatte mit uns erfolgreich die Ausbildung beendet. Seither habe ich mir immer vorgenommen, dass ich wieder einmal hin muss: nur wegen dem leckeren Flammenkuchen. Es sollten 35 Jahre vergehen! Dann letzte Woche war es soweit, ich konnte endlich meiner Frau die Schutterzeller Mühle zeigen. Im Sommer ist es sicherlich schöner, aber der Flammenkuchen schmeckt im Sommer und im Winter. Ich wünsche mir viele solcher Lokalitäten in Deutschland, auf die man(n) sich einfach verlassen kann, auch nach fast vier Jahrzehnten: Platz genommen, freundlich bedient worden und natürlich den Lauch-Speck-Käse-Kuchen (also mit ALLEM) geordert, meine Frau wollte unbedingt die vegetarische Variante testen. Hinein gebissen und der Beißer war 35 Jahre jünger: gleicher Geschmack, oberlecker! Die Göttergattin war mit dem Lauch-Käse-Kuchen mit Rahm auch sehr zufrieden. Ein „Versucherle“ bei mir machte klar, dass es beim nächsten Besuch die gleiche Variante wird. Zum Dessert gab es ein Apfelküchle mit Vanilleeis und Sahne, sehr zu empfehlen. Heute waren wir wieder dort und konnten beide den Lauch-Speck-Käse-Kuchen genießen und danach einen flambierten Apfelkuchen. Oh Mann, so lecker. Und: An apple a day keeps the doctor away :-) Ich habe eine Kritik gelesen wegen mangelnder Auswahl, wegen der Zubereitung von Toast Hawaii und dass die Trash-TV-Köche Rach oder Hensler mal vorbeischauen müssten. Stimmt, die beiden müssten mal vorbeischauen, damit sie lernen wie man leckeren Rahmkuchen macht, die würden vor Neid rot werden. :-) Saubere Leistung, super Ambiente und ein genial-gutes Preis-/Leistungsverhältnis machen die Schutterzeller Mühle zu einem absoluten Tipp. Und das habe ich so nach 35 Jahren empfunden. Wer Sterneküche sucht, der soll sich in der Großstadt um die Plätze schlagen. Wir gehen viel lieber in die...
Read moreFriday evening, pretty busy. Was given a spot anyway (advantage when alone). Think it's better to call upfront on weekend days 🤓.
I ate very well, the flammenkuchen is actually quite good (thicker than I'm used to get, but nevertheless: good).
The other dishes I saw being passed around all looked very decent. So definitely anplace I'd recommend.
PS : I ate inside. There is outside seating, but it's on long tables with equally long benches .... IMHO did not look comfortable, so not too bad sitting inside, regardless of the...
Read moreNach der langen „Corona-Abstinenz“ im Gastgewerbe haben wir uns sehr gefreut, mal wieder in einem gemütlichen Lokal auf unserer Radtour einzukehren, um ein kühles Bierchen zu genießen. Unsere Wahl viel dabei auf die Schutterzeller Mühle, die wir auch schon vor der Corona-Zeit kannten. Leider wurde unsere Vorfreude bereits durch die Getränke getrübt. Das Radler meiner Frau war von der Temperatur eher als lauwarm zu bezeichnen und das bei dem relativen warmen Wetter (da stand wohl das süße Sprudel zu lange ungekühlt neben der Zapfanlage!?!). Das Essen bekamen wir zügig nach der Bestellung serviert. Leider wurden wir auch hier enttäuscht. Mein „Mühler Schnitzel“ war geschmacklich lecker, aber bei dem Preis hätte ich doch eine etwas liebevollere bzw. reichlichere Deko erwartet. Nun zum Essen meiner Frau. Sie hatte einen (badischen) Wurstsalat mit Bibeleskäs bestellt. Serviert wurde eine undefinierbare Wurstmasse (?), was wohl den Wurstsalat darstellen sollte. Nachdem die freundliche Bedienung den Teller nach unserer Nachfrage in die Küche mitgenommen hatte und diesen wieder an den Tisch zurückgebrachte, meinte sie: „Der Metzger hätte wohl eine zu grobe Wurst geliefert“. Entschuldigung, aber das kann ja wohl nicht sein…, auf jeden Fall ging der Wurstsalat unberührt zurück, da wirklich ungenießbar. Leider hinterließ die Schutterzeller Mühle keinen guten Gesamteindruck bei uns. Da kann auch die fast schon übertriebene Freundlichkeit des Chefs nichts daran...
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