Auch ich habe leider keine herausragende Bewertung abzugeben. Als Gast auf einer Hochzeit sind mir folgende Dinge aufgefallen oder von anderen Gästen zugetragen worden:||||Es waren Hotelzimmer-Buchungen teils für zwei Nächte damit einhergegangen, wobei es am ersten Morgen kein Frühstück gab. Meiner Meinung nach ein klares no go. Dies wurde immerhin dadurch kompensiert, dass der Zimmerpreis am Ende nach unten korrigiert wurde. Das Frühstück am zweiten Morgen war allerdings kaum mehr als Standard, bzw. darunter. Die Zimmer sind aber schön, modern eingerichtet und entsprechen neueren Standards. Die TV-Flachbildschirme fallen jedoch viel zu klein aus und die Zimmer können nicht verdunkelt werden. Wer da empfindlich ist, hat definitiv ein Problem!||||Durch widrige Witterungsbedingungen musste die Outdoor-Trauung (fand auf der Holzterrasse statt) um fast eine dreiviertel Stunde verschoben werden. Dafür kann natürlich niemand was. Bis die wartenden Gäste endlich mal gefragt wurden, ob sie etwas trinken möchten, verging gut die Hälfte der Zeit. Die Sitzkissen draußen wurden zwar teilweise vor dem Gewitterschauer ins Trockene gerettet, aber eben nicht alle, so dass später Gäste sehr genau schauen mussten, wo sie sich während der Trauung hinsetzten. Alles in allem schien das Personal leicht mit der Situation überfordert zu sein.||||Die Sonnensegel über der Terrasse waren stark verschmutzt (und nein, nicht von diesem Gewitter, sie waren vorher schon dreckig).||Mankos im Service setzten sich später im Festzelt fort. Die Bedienungen kamen manchmal alle fünf Minuten vorbei, dann wiederum fast eine Stunde lang gar nicht. Die bestellten Getränke wurden zwar ziemlich rasch geliefert (das Zelt verfügt über eine eigene Schanktheke), manchmal aber die Tische (lediglich sieben an der Zahl!) dazu verwechselt.||||Gar nicht gut liefen die Bestellungen von Kaffee, Espresso & Co, die doch zahlreich getätigt wurden. Manchmal wurde jede Tasse einzeln quer übers Gelände vom Restaurant zum Festzelt getragen, manche kamen nur noch lauwarm an. Da wäre zu überlegen, ob für große Gesellschaften im Zelt, die im Sommer garantiert häufig vorkommen, die Anschaffung eines Kaffeeautomaten für die Eventlocation/Zelt nicht doch lohnenswert wäre.||||Das Essen (in Büffetform): Soweit gut, aber es haperte an Nachschub einiger Hauptspeisen, die stark gefragt waren. Ich musste auf mein Hauptgericht am Büffet fast eine Viertelstunde lang warten, bis endlich nachgelegt wurde. Mit diesem Problem stand ich nicht einmal alleine da, es ging etlichen Gästen so.||||Nach dem Büffet und dem Abendprogramm aus eigenen Reihen wurden plötzlich zu fortgeschrittener Stunde (aber noch vor Mitternacht!) alle Gläser auf den Tischen abgeräumt. Sollte nun wer von der Tanzfläche an seinen Platz zurückkommen, hatte derjenige unter Umständen kein Trinkglas mehr. Wasserflaschen standen jedoch noch auf den Tischen. Wäre aus der Flasche trinken da eine Möglichkeit gewesen?||||Das Dessert war leider nicht berühmt. Der frische Obstsalat im Gläschen bestand aus kleinsten Würfelchen mega-saurer Äpfeln, ein paar Würfelchen Kiwi und ein paar – abgezählten? - Würfelchen Erdbeere. Die in ebenso kleinen Gläschen servierten Cremes und Moussen rissen mich auch nicht vom Hocker.||Ähnliches gilt für die Käse-Auswahl als Mitternachts-Snack: Auf den drei Platten waren sage und schreibe vier Sorten Käse zu finden, davon eine Sorte in so großen Stücken, dass ein Käsemesser extrem hilfreich gewesen wäre. Leider lag keines dabei… ||||Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch, dass man während der Trauung den Lärm der hinterm Haus vorbeiführenden Schnellstraße (jede Fahrtrichtung zweispurig, also im Prinzip wie eine Autobahn) stark hörte. Zum Glück lief die Traurede in diesem Fall über eine Tonanlage, sonst wäre das kaum hörbar gewesen. Für diese Einschränkung kann die Location natürlich nichts, aber es bleibt dennoch ein Problem. Ähnliches gilt für den Besuch der Polizei noch ein gutes Stückchen vor Mitternacht, weil Anwohner sich über Lärm beklagt hatten. Das ist dann für mich keine uneingeschränkt passende Hochzeits-Location, ganz ehrlich. ||||Die Toiletten-Situation ist ein weiteres Manko. Hätten wir nicht im Haus selbst Gästezimmer belegt gehabt, auf deren Badezimmer wir ausweichen konnten, wäre die Sache um einiges schwieriger gewesen. Die Restaurant-Toiletten sind relativ beengt und mit zwei Damen-Kabinen zu knapp bemessen, um sowohl Restaurant- als auch Eventgästen gerecht zu werden. Dazu käme noch der Umstand, dass eine Braut – sofern sie kein eigenes Gästezimmer hat – meist nur sehr umständlich und mit Begleitung die Toiletten aufsuchen bzw. nutzen kann. Das wächst sich hier zu einer richtig großen Herausforderung aus. ||||Auch wenn die Location mit ihrem Festzelt für größere Gesellschaften ausgelegt ist und auch so beworben wird, ist das Haus alles in allem nur mit Einschränkungen dafür empfehlenswert, da sich zu viele weniger gute Punkte...
Read moreAuch ich habe leider keine herausragende Bewertung abzugeben. Als Gast auf einer Hochzeit sind mir folgende Dinge aufgefallen oder von anderen Gästen zugetragen worden:||||Es waren Hotelzimmer-Buchungen teils für zwei Nächte damit einhergegangen, wobei es am ersten Morgen kein Frühstück gab. Meiner Meinung nach ein klares no go. Dies wurde immerhin dadurch kompensiert, dass der Zimmerpreis am Ende nach unten korrigiert wurde. Das Frühstück am zweiten Morgen war allerdings kaum mehr als Standard, bzw. darunter. Die Zimmer sind aber schön, modern eingerichtet und entsprechen neueren Standards. Die TV-Flachbildschirme fallen jedoch viel zu klein aus und die Zimmer können nicht verdunkelt werden. Wer da empfindlich ist, hat definitiv ein Problem!||||Durch widrige Witterungsbedingungen musste die Outdoor-Trauung (fand auf der Holzterrasse statt) um fast eine dreiviertel Stunde verschoben werden. Dafür kann natürlich niemand was. Bis die wartenden Gäste endlich mal gefragt wurden, ob sie etwas trinken möchten, verging gut die Hälfte der Zeit. Die Sitzkissen draußen wurden zwar teilweise vor dem Gewitterschauer ins Trockene gerettet, aber eben nicht alle, so dass später Gäste sehr genau schauen mussten, wo sie sich während der Trauung hinsetzten. Alles in allem schien das Personal leicht mit der Situation überfordert zu sein.||||Die Sonnensegel über der Terrasse waren stark verschmutzt (und nein, nicht von diesem Gewitter, sie waren vorher schon dreckig).||Mankos im Service setzten sich später im Festzelt fort. Die Bedienungen kamen manchmal alle fünf Minuten vorbei, dann wiederum fast eine Stunde lang gar nicht. Die bestellten Getränke wurden zwar ziemlich rasch geliefert (das Zelt verfügt über eine eigene Schanktheke), manchmal aber die Tische (lediglich sieben an der Zahl!) dazu verwechselt.||||Gar nicht gut liefen die Bestellungen von Kaffee, Espresso & Co, die doch zahlreich getätigt wurden. Manchmal wurde jede Tasse einzeln quer übers Gelände vom Restaurant zum Festzelt getragen, manche kamen nur noch lauwarm an. Da wäre zu überlegen, ob für große Gesellschaften im Zelt, die im Sommer garantiert häufig vorkommen, die Anschaffung eines Kaffeeautomaten für die Eventlocation/Zelt nicht doch lohnenswert wäre.||||Das Essen (in Büffetform): Soweit gut, aber es haperte an Nachschub einiger Hauptspeisen, die stark gefragt waren. Ich musste auf mein Hauptgericht am Büffet fast eine Viertelstunde lang warten, bis endlich nachgelegt wurde. Mit diesem Problem stand ich nicht einmal alleine da, es ging etlichen Gästen so.||||Nach dem Büffet und dem Abendprogramm aus eigenen Reihen wurden plötzlich zu fortgeschrittener Stunde (aber noch vor Mitternacht!) alle Gläser auf den Tischen abgeräumt. Sollte nun wer von der Tanzfläche an seinen Platz zurückkommen, hatte derjenige unter Umständen kein Trinkglas mehr. Wasserflaschen standen jedoch noch auf den Tischen. Wäre aus der Flasche trinken da eine Möglichkeit gewesen?||||Das Dessert war leider nicht berühmt. Der frische Obstsalat im Gläschen bestand aus kleinsten Würfelchen mega-saurer Äpfeln, ein paar Würfelchen Kiwi und ein paar – abgezählten? - Würfelchen Erdbeere. Die in ebenso kleinen Gläschen servierten Cremes und Moussen rissen mich auch nicht vom Hocker.||Ähnliches gilt für die Käse-Auswahl als Mitternachts-Snack: Auf den drei Platten waren sage und schreibe vier Sorten Käse zu finden, davon eine Sorte in so großen Stücken, dass ein Käsemesser extrem hilfreich gewesen wäre. Leider lag keines dabei… ||||Der Vollständigkeit halber erwähne ich noch, dass man während der Trauung den Lärm der hinterm Haus vorbeiführenden Schnellstraße (jede Fahrtrichtung zweispurig, also im Prinzip wie eine Autobahn) stark hörte. Zum Glück lief die Traurede in diesem Fall über eine Tonanlage, sonst wäre das kaum hörbar gewesen. Für diese Einschränkung kann die Location natürlich nichts, aber es bleibt dennoch ein Problem. Ähnliches gilt für den Besuch der Polizei noch ein gutes Stückchen vor Mitternacht, weil Anwohner sich über Lärm beklagt hatten. Das ist dann für mich keine uneingeschränkt passende Hochzeits-Location, ganz ehrlich. ||||Die Toiletten-Situation ist ein weiteres Manko. Hätten wir nicht im Haus selbst Gästezimmer belegt gehabt, auf deren Badezimmer wir ausweichen konnten, wäre die Sache um einiges schwieriger gewesen. Die Restaurant-Toiletten sind relativ beengt und mit zwei Damen-Kabinen zu knapp bemessen, um sowohl Restaurant- als auch Eventgästen gerecht zu werden. Dazu käme noch der Umstand, dass eine Braut – sofern sie kein eigenes Gästezimmer hat – meist nur sehr umständlich und mit Begleitung die Toiletten aufsuchen bzw. nutzen kann. Das wächst sich hier zu einer richtig großen Herausforderung aus. ||||Auch wenn die Location mit ihrem Festzelt für größere Gesellschaften ausgelegt ist und auch so beworben wird, ist das Haus alles in allem nur mit Einschränkungen dafür empfehlenswert, da sich zu viele weniger gute Punkte...
Read moreAmbiente Top – Essen leider Flop bzw für das Gebotene zu teuer
Wir waren jetzt 2 mal in der Wolfschlucht zum Essen. Das eine Mal war es halbwegs OK vom Essen, weswegen wir dem Restaurant, besonders wegen dem schönen Ambiente, nochmal eine Chance geben wollten und ein zweites Mal reserviert haben. Da war das Essen dann leider auch nicht zufriedenstellend .
Nun die Details :
Erster Besuch:
Vorspeise: Falsche Schnecken = Argentinisches Rumpsteak überbacken mit hausgemachter Knoblauch-Kräuterbutter, dazu Wurzelbrot (10,80 EUR) = 5 kleine Stücke Rumpfsteak in einem Tontöpfchen mit Kräuterbutter heiß serviert = lecker aber für 10,80 EUR zu teuer
Zwischengang: Kleiner Gartensalat = leckeres Dressing , frischer Salat = OK für 3,50 EUR
Hauptgänge: einmal Rose gebratenes Entenbrustfilet auf flambierter Beeren-Orangen-Sauce, serviert mit hausgemachten Kartoffel-Plätzchen und Zuckerschoten in Cherrytomaten-Ragout (22,80 EUR) = Fleischqualität OK, schön rosa gebraten und zart; Sauce für mich ungenießbar, zu fruchtig und zu sauer hat das gesamte Gericht
einmal auf der Haut gebratenes Zanderfilet serviert mit Kräuter-Risotto und glasierten Estragon-Karotten (19,80 EUR) = zwei dünne Scheiben Zander völlig übergart und trocken , Risotto OK
Desserts: einmal Crêpes Suzette Hauchdünne Crêpes mit Orangen-Sauce, geriebener Orangenschale, flambiert mit Grand Marnier, begleitet von Zitronen Sorbet und Sahnehäubchen (7,90 EUR) = OK, wobei der Crêpes kalt war als das Gericht an den Tisch kam
einmal Himbeergenuss des Winters Vanilleeis auf heißen Himbeeren serviert mit Aprikosenkompott, Sahnehäubchen und Fruchtgarnitur (6,90 EUR) = OK
Zweiter Besuch:
Vorspeise: Tapas Gambas im Kartoffel-Mantel, Schafskäse-Würfel, spanische Tortilla, Melonenfilet im Parmaschinken-Mantel, Tomaten-Mozzarella-Crostini serviert mit einem Mousse aus Zitronen-Kräuter-Schmand (10,90 EUR) = kleine Tapas, durchaus essbar aber wiederrum für das gebotene zu teuer
Zwischengang: Kleiner Gartensalat = leckeres Dressing , frischer Salat = OK für 3,50 EUR
Hauptgänge: einmal Argentinisches Rumpsteak nach Wunsch gebraten mit geschmorten Zwiebeln, Bratkartoffeln und hausgemachter Kräuterbutter (21,80 EUR) = medium –rare bestellt kam jedoch fast well-done an den Tisch , ca 150 g Rumpsteak, Fleischqualität OK aber da durchgegart viel zu trocken, Bratkartoffeln und geschmorte Zwiebeln lecker mit frischen Kräutern. Aber 150 g Fleisch für knapp 22 EUR zu teuer
einmal Gourmetpfännchen Medaillons vom Rind, Schwein und Hähnchenbrust in herzhafter Sauce mit Bratkartoffeln, geschmorten Zwiebeln und Preiselbeeren (17,80 EUR) = je eine dünne Scheibe Rind, Schwein, Huhn völlig übergart und völlig trocken , ging halb gegessen zurück, Sauce war nicht herzhalft sondern sauer und fruchtig
Desserts: einmal Schokoladensoufflé Halbflüssiges Soufflé aus Valrhone Schokolade auf Vanille Creme serviert mit Cassis Sorbet (7,80 EUR) = das Soufflé war trocken , Schokolade floss beim Zerteilen nicht heraus. Cassis Sorbet war OK
einmal Panna Cotta Joghurt-Limetten Panna Cotta mit Fruchtgarnitur auf einem Himbeerspiegel (7,90 EUR) = die Milchcreme war zu fest, da fehlte die Leichtigkeit – geschmacklich OK
Reklamationen wurden mit „Ich gebe es an die Küche weiter“ abgetan und nicht weiter kommentiert. Die vielen guten Bewertungen können wir leider nicht teilen und werden die Wolfschlucht nicht wieder besuchen. Wir waren enttäuscht, denn vor allem die von uns gekosteten Hauptgerichte waren geschmacklich und technisch durchweg verbesserungswürdig...
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