Schlechter, ĂŒberteuerter und unverschĂ€mter geht es nicht!!!
Meine Freundin und ich pendeln oft zwischen Trier - Losheim und hatten uns schon öfter mal vorgenommen zum Panzhaus (Panzhaus 129 · 54314 Zerf) etwas essen zu gehen. Gestern Abend 24.07.2020 hatten wir uns kurzfristig dazu entschlossen und fuhren gemeinsam mit der Schwester meiner Freundin dort hin. Nach einer viertel Stunde Wartezeit am Eingang zum Terrassenbereich (wir waren die einzigen nur leider keine Servicekraft auf der Terrasse) wurden wir doch noch von einer Servicekraft in Empfang genommen und zu einem Tisch gefĂŒhrt. Am Tisch war der Service freundlich und konnten schnell unsere GetrĂ€nke bestellen und bekamen die Speisekarten. Ich bestellte mir ein Schnitzel mit Champignonrahm SoĂe, Bratkartoffeln und Beilagensalat fĂŒr 14,50 âŹ. Der sehr sehr kleine Beilagensalat sollte augenscheinlich mit einem Joghurtdressing sein was allerdings eher ein Joghurtwasser gewesen ist. Beim Schnitzel war die Champignonrahm SoĂe total versalzen und somit auch das Schnitzel und die Bratkartoffeln die in dieser SoĂe ertrĂ€nkt wurden. Die gröĂe der Schnitzel (2 kleine Schnitzelchen zusammen etwa die gröĂe der InnenhandflĂ€che) stand in keinem Preis-LeistungsverhĂ€ltnis. Obwohl der Hunger groĂ gewesen ist konnte ich nach dem dritten Bissen davon nichts mehr herunter bekommen. Als dann wieder nach langer Zeit eine Servicekraft auf die Terrasse kam reklamierte ich das Essen und lieĂ es zurĂŒck gehen. Die Nachfrage ob ich das Essen nochmal haben möchte verneinte ich. Kurz darauf wurde ich dann von der Bedienung gefragt ob ich ein Dessert oder Kaffee haben wollte was ich aber auch dankend ablehnte da mir jeglicher Appetit vergangen war. Auf mein Nein Danke kam dann das ich das nĂ€chste mal doch direkt was sagen soll (man merkte das dies Ihr vom Arbeitgeber so vordiktiert wurde). Schneller ging es auch nicht es war ja keiner da. Das Essen von meiner Freundin (Rote Beete SpĂ€tzle mit Pfifferlingen 18,00 âŹ) dagegen war absolut fad und ohne Geschmack und wie alles andere auch total ĂŒberteuert. Vielleicht hat der Koch die WĂŒrze fĂŒr das Essen meiner Freundin in meins mit getan. Als dann die Rechnung kam war unverschĂ€mter Weise mein Essen von dem ich drei Bissen verzehrt habe voll berechnet. Auf meine Frage ob dies allen Ernstes ist kam die Antwort das Sie (Bedienung) es nicht entscheiden wĂŒrde. Die beiden ServicekrĂ€fte waren sehr nett und wenn drauĂen aktiv sehr aufmerksam. Traurig das ein Wirt es nicht fĂŒr nötig hĂ€lt bei einer Beschwerde selbst aufzutreten um das Problem mit dem Gast zu besprechen und einen ungenieĂbaren FraĂ voll zu berechnen. Man merkt bei der minderwertigen QualitĂ€t und den ĂŒberteuerten Preisen das hier gezielt auf den Durchgangstourismuss gesteuert wird denn die kommen ja eh nicht wieder. Wir werden definitiv kein zweites mal dort hin gehen und allen die wir zwischen Trier und Losheim kennen sehr davon abraten dort hinzugehen. Noch nie so schlecht gegessen. Leider muss man hier mit einem Stern bewerten obwohl es keinen...
   Read moreEin Erlebnis - irgendwo im Nirgendwo Vor vielen Jahren war das "Panzhaus" fĂŒr mich eine Kneipe im Nirgendwo zwischen dem saarlĂ€ndischen Britten und dem rheinland-pfĂ€lzischen Zerf (an der Abzweigung ins unbeschriebene Greimerath bzw. talabwĂ€rts nach Serrig im Saartal), an dem ich angesichts augenscheinlich vieler Motorrad-Besucher stets schnell vorbeifuhr. Inzwischen betrachte ich das 200 Jahre alte GebĂ€ude mit dem fast ebenso alten Gasthaus als "Geheimtipp" im Hochwald. ĂuĂerlich wie innerlich ist es immer noch eine "Wirtschaft", mit Theke, HolzvertĂ€felung und zwei ineinander ĂŒbergehenden NebenrĂ€umen, in denen im Winter Holzöfen gemĂŒtliche WĂ€rme und Feuerspiel verbreiten. Eine Wirtschaft mit dem - laut "Eigenwerbung" - Ă€ltesten Pissoir der Region. Wirklich besonders und empfehlenswert sind allerdings vor allem das gastronomische Angebot und der Service. Vom âHeimatkotelettâ ĂŒber den âPulled Lambâ-Burger bis hin zum Bachsaibling setzt das Haus vor allem auch auf QualitĂ€t: Fleisch vom Bio-Hofgut Serrig, Fisch vom renommierten Forellengut Rosengarten â dazu (endlich mal wieder) traditionelle Beilagen wie Kartoffelstampf, Spitzkohl, Rohkost-Sauerkraut oder KrĂ€utersaitlinge. SelbstverstĂ€ndlich gibt es auch zwei, drei vegetarische bzw. vegane Gerichte, so dass sich also keine(r) mit dem Hinweis auf eingeschrĂ€nkte Auswahl vor einem Besuch drĂŒcken kann :-) . Mir persönlich hat der besagte Bachsaibling mit FenchelgemĂŒse, hausgemachten Wasserspatzen und Pernodsauce super geschmeckt. Da Panzhaus ja quasi im Dreieck von Saar, Mosel und Pfalz liegt ;-), ist ein gutes Rebensaft-Angebot Ehrensache. Zur Auswahl stehen mehrere offene und ein Dutzend Flaschenweine â keine groĂen GewĂ€chse, dafĂŒr aber regional, toll passend zum Speisenangebot und vor allem wohlschmeckend! In dieser Abgeschiedenheit gute ServicekrĂ€fte zu finden, ist natĂŒrlich ambitioniert. Ja, es gab auch schon Tage, an denen Newcomer âstets bemĂŒhtâ waren, aber umso hĂ€ufiger habe ich in Panzhaus erstaunlich professionelle und freundliche Jung-Kellner(innen) kennengelernt â auch ein Frage guter und wertschĂ€tzender GeschĂ€ftsfĂŒhrung⊠Apropos: Obwohl das Panzhaus soooo alt ist, ist die Betriebsleitung auch noch recht jung und ausgesprochen innovativ. Online-Reservierung ist kein Thema, in der sommerlichen AuĂengastronomie sind Bestellung, Nachbestellung, Rechnung und Trinkgeld sogar via Smartphone möglich â kein Technikhype sondern die Chance, mit wenigen (guten) KrĂ€ften die glĂŒcklicherweise groĂe Nachfrage zufriedenstellend zu bedienen. Also kurz und gut: Das Panzhaus ist kein Sternerestaurant, aber ein Erlebnis. Und deshalb ist es fĂŒr mich inzwischen nicht mehr nur ein âPoint of interestâ auf der Durchreise sondern meist...
   Read moreWir hatten einen Tisch fĂŒr 4 Personen Sonntags Abends reserviert. Aus den Rezensionen ging hervor dass es sich dort um ein Selbstbedienungs-Restaurant handelt. Was auch eigentlich gar nicht schlimm wĂ€re, wenn man als EigentĂŒmer/Restaurant auch zum Einen die GĂ€ste durch Hinweise/Schilder ĂŒber die Vorgehensweise aufklĂ€ren wĂŒrde, und zum Anderen wenn das System dann auch letztendlich funktionieren wĂŒrde. Wir mussten uns bei anderen GĂ€sten und einer sehr gestressten Kellnerin ĂŒber die Vorgehensweise selbst erkundigen. Bestellten dann, wie empfohlen, die GetrĂ€nke am Tisch ĂŒber einen QR Code, der dort befestigt war. Die GetrĂ€nke mĂŒssen direkt via Paypal bezahlt werden um den Vorgang abzuschlieĂen. Dann sollten die GetrĂ€nke am Tisch serviert werden. Nach 20 Minuten noch immer keine GetrĂ€nke, auf RĂŒckfrage teilte man uns mit, die GetrĂ€nke seien noch nicht bezahlt. Haben wir dann via PayPal nachweisen können, dann wurde unser Bon erst an die Theke weitergeleitet und wir bekamen unsere GetrĂ€nke. Das Essen muss man am Servicepoint selbst bestellen und sofort bezahlen. Dann bekommt man einen Pieper der ertönt wenn das Essen an der Theke abgeholt werden kann. Achtung, wer vergisst, direkt bei Bestellung nach Besteck zu fragen, der hat dann keins wenn er sein Essen abholt und muss wieder irgendjemanden fragen. Hatten wir uns zum GlĂŒck schon bei wartenden GĂ€sten abgeguckt. Nach einer Stunde Wartezeit fragten wir, wann das Essen kommt. Das sehr gestresste Servicepersonal sagte, es sei sehr viel zu tun, das Essen kĂ€me aber bald. Kam dann auch nach weiteren 15 min. Wir hatten alle Schnitzel mit Bratkartoffeln, Champion Rahmsosse und Salat. Es waren keine hochwertigen Zutaten wie manchmal hier in den Rezensionen geschrieben. Das Fleisch war nicht lecker, es war zĂ€h, die Panade rundherum nicht braun vom anbraten in Ăl oder Butterschmalz, sondern weiss und wabbelig. Die Bratkartoffeln waren zwar aus selbst gekochten Kartoffeln, nur leider kaum angebraten. Die Champion Rahmsosse eher eine Suppe als eine SoĂe. Der Salat im Weckglas zwar eine liebe Idee, aber kaum Dressing, und das leider auch nicht gut abgeschmeckt. Die Tische um uns herum wurden nicht abgerĂ€umt, neue GĂ€ste fanden somit keinen Sitzplatz. Insgesamt ein eher schlechtes Konzept, wir werden nicht nochmal...
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