Wir waren vor ein paar Monaten zum ersten Mal im Lamm essen, bereits da fiel uns diese eine unfreundliche Bedienung auf, aber wir haben dies mal so hingenommen. Gestern (Sonntag) kamen wir mit den Fahrrädern wieder am Gasthaus Lamm vorbei und kehrten dort ein. Gleich zu Beginn wurden wir bereits von einem anderen Gast, der schon etwas länger auf die Karte gewartet hatte, darauf hingewiesen, dass es wohl heute etwas länger dauert, da leider zu wenig Bedienungen da seien. Dies hat uns natürlich nicht davon abgehalten dennoch Platz zu nehmen und geduldig darauf zu warten, bis eine Bedienung an unseren Tisch kam, die Wartezeit nahmen wir gerne in Kauf. Als dann aber die uns bereits in der Vergangenheit als unfreundliche Bedienung in Erinnerung gebliebene Bedienung zu uns an den Tisch kam, und uns nur mit den Worten "Danke für Ihr Verständnis" empfing und uns die Speisekarten auf den Tisch legte, spürten wir direkt, dass diese Bedienung heute wohl nicht ihren freundlichsten Tag hatte. Als wir dann direkt nach der Eiskarte fragten, weil wir nur ein Getränk und ein Eis zu uns nehmen wollten, bekamen wir als Reaktion erstmal einen genervten Blick, dann ein launisches Stöhnen und dann einen wortlosen Abgang präsentiert. Die Eiskarte wurde dann kommentarlos vor uns abgelegt um dann die Getränkebestellung aufzunehmen. Da der weitere Gast an unserem Tisch nicht zu uns gehörte und separat bestellte, bekamen wir auch hier wieder einen genervtes Stöhnen zu hören, weil die Bedienung nun dies noch auf ihrem Zettel separat notieren musste. Glücklicherweise wurden die Getränke und das Eis von zwei anderen (wirklich sehr freundlichen) Bedienung gebracht. Das Highlight brachte dann die bis dato unfreundliche Bedienung, als am Nachbartisch bei einem Gast ein Glas zu Bruch ging.... die Bedienung war gerade an einem weiteren Nachbartisch damit beschäftigt eine Bestellung aufzunehmen, starrte dann absolut miesgelaunt und deutlich genervt zu der Dame rüber, der das Glas zu Bruch ging.... dieser Blick hing dann 5 Sek an der Dame und ihrem Glas fest, bis die Bedienung den Blick wieder löste und die Bestellung weiter aufnahm. Anstatt dann an den Tisch zu gehen um vielleicht der Dame mit dem kaputten Glas zu sagen, dass sie sich gleich darum kümmern werde, ging sie ohne jegliche Beachtung an deren Tisch vorbei, die Dame mit dem kaputten Glas hob noch leicht die Hand um die Aufmerksamkeit der Kellnerin zu bekommen, aber diese schaute mit Absicht in die andere Richtung und ging einfach an dem Tisch vorbei!!! Was für eine Unverschämtheit! Die Dame mit dem Glas saß mindestens 5-10 Minuten vor ihrem zerbrochenen Glas, schaute sich immer um um den Blick der Kellnerin einzufangen aber obwohl die Kellnerin noch mehrfach an anderen Tischen war um Gerichte zu servieren ignorierte sie gekonnt die Dame mit ihrem Glas. Diese war mittlerweile sehr aufgebracht und unterhielt sich bereits mit ihrem Mann über das ignorante Verhalten der Kellnerin. Uns wurde schlussendlich die Rechnung kommentarlos vorgelegt... Auch wenn Bedienungen im Stress sind und auch wenn es möglicherweise eine Stoßzeit war und es ggf. auch zu wenig Bedienungen für diesen Tag waren, macht dennoch der Ton die Musik! Die extrem unfreundliche Art, Mimik und Tonlage dieser Kellnerin ging definitiv in keinster Weise!!! Es sollte immer möglich sein, ein Lächeln dem Gast entgegen zu bringen, wir konnten zumindest für ihre Laune nichts! Die anderen Bedienungen waren nämlich alle sehr freundlich und hatten ein Lächeln für die Gäste übrig! Wirklich schade, dass so ein Verhalten für uns ein Grund ist, einen weiteren Besuch...
Read moreWir waren heute zum ersten Mal im Gasthaus Lamm, ich gehe davon aus, dass wir Pech gehabt haben. Läuft sonst sicher super dort! Hier aber der Ablauf aus meiner Sicht.
Empfang: Draußen waren zwei Servicekräfte bei der Arbeit, die uns zunächst ignorierten. Wir sprachen dann selbst ein Paar an, das im Aufbruch befindlich war und sicherten uns deren Platz.
Erstkontakt: Etwa zehn Minuten lang beobachteten wir eine Servicekraft, die sich um diverse Gäste kümmerte und Tische abräumte. Wirklich sehr freundlich sagte ich, sie solle sich keinen Stress machen und sich Zeit lassen. Dies wurde scheinbar als Kritik verstanden und ich handelte mir eine recht unwirsche Entgegnung ein. Die Stimmung war dann leider ziemlich frostig, bis wir ganz gegen Ende doch noch zum Austausch einiger netter Worte kamen.
Bestellung: Die Getränke ließen etwa 15 Minuten auf sich warten. Später erfuhren wir, dass das Lokal innen gut gefüllt war, was ein Grund für diese und weitere Verzögerungen sein könnte. Nach weiterer Wartezeit (ca. 15 Minuten) konnten wir unser Essen bestellen. Die Servicekraft wirkte auch hier sehr hektisch und eher abweisend, so dass wenig Begeisterung aufkam. Eine der Damen unseres Quartetts war sogar so gestresst, dass sie vergaß, wie ursprünglich geplant einen zusätzlichen Salat zu bestellen.
Speisekarte: Zur Auswahl standen gleich drei Speisekarten: die Spargelkarte, die Sonntagskarte und die Karte mit Tagesgerichten. Alle drei entpuppten sich als "Fleisch ist mein Gemüse"-Karten. Freunde des Vegetarischen müssen sich mit Salaten oder dem üblichen Gemüseauflauf begnügen. Veganer sind eindeutig nicht Zielgruppe. Wir bestellten Zwiebelrostbraten, 2 x Schweinerückensteak und ich wählte die Maultaschen. Keine gute Idee.
Essen? Während wir auf unser Essen warteten, gab es mehrfach Unruhe an den Nebentischen. Einige ältere Herren wollten den Tisch wechseln, um der prallen Mittagshitze zu entgehen, was Ihnen harsche Kritik unserer Servicekraft einbrachte. Drei Radler wurden darauf hingewiesen, dass unmöglich bereits Kuchen serviert werden könne. Ein Ehepaar am Nebentisch musste so lange auf seinen Nachtisch (Mousse au Chocolat) warten, dass Protest laut wurde. Auch wir wurden langsam unruhig, doch gegen 14 Uhr trafen dann die ersten Speisen ein.
Essen. Wirklich schade war, dass unsere vier Essen nicht zeitgleich kamen. So war meine Frau mit ihrem Zwiebelrostbraten fast fertig, als meine Maultaschen den Tisch erreichten. Auszusetzen gab es an den Fleischgerichten nichts. Der Rostbraten war medium wie gewünscht, auch die anderen Gerichte wurden gelobt.
Es sei mir daher gestattet, eine Empfehlung abzugeben: Bitte streichen Sie die Maultaschen von der Karte! Sie kamen in einem Suppenteller, drei an der Zahl. Übergossen waren sie mit einer Soße, die nach Tüte schmeckte. Dazu überbacken mit einem undefinierbaren Käse (leider geschmacksfrei) und einem einzelnen Stück Brie (Warum? War das irgendwo übrig?). Der Deko-Tomatenschnitz war in die Soße gefallen. Die Maultaschen waren nicht angebraten, sondern gekocht. Evtl. sogar in der Mikrowelle erwärmt, zumindest so heiß, dass ich mir mehrfach den Gaumen verbrannte (gut, ich hatte eben langsam Hunger). Schmeckten insgesamt nach nichts plus Tütensuppe.
Fazit: Defizite bei Service (gestresst), Timing, Maultaschen. Aber wie gesagt, vielleicht haben wir nur einen schlechten...
Read moreDas Lamm in Waldenweiler hat sich von ehedem 3 Gasthäusern als letztes gehalten. Daß dies nicht von ungefähr noch und sogar gut läuft durften wir uns an diesem Sonntag (19. März 2023) feststellen. Zur Nachmittagszeit, das Lamm hat sonntags durchgehend geöffnet, war noch einiges los und auch schon weitere Gädste kamen und mussten z.T. bedauernd abgewiesen werden.
Wir wurden ausgesprochen freundlich begrüßt und auch den ganzen Aufenthalt über fühlten wir uns gut umsorgt. Die ganze Damenbrigade im Service war sehr zuvorkommend, aufmerksam und einfach angenehm im Umgang. Flädlessuppe und Bärlauchcremesuppe kamen nach angemessener Zeit an den Tisch und schmeckten wirklich gut. Die Flädlessupp’ mit ausreichend Einlage hatte eine kräftige Brühe und gefiel meiner Frau gut. Die Bärlauchcremesuppe war etwas weniger cremig wie gewohnt sondern tendierte fast etwas zu einem Bärlauchbrei mit Sahne. Etwas ungewohnt aber extremst aromatisch und intensiv im Geschmack. Das Schweinerückensteak mit Rahmchampignons war angenehm zart und von einem schönen Berg gut glasierter Zwiebeln begleitet. Das brachte noch eine Extraportion Umami mit an den Gaumen. Die dazu im Tausch gegen Bratkartoffeln gewünschten Pommes waren der dicken Fraktion angehörend und passten wunderbar. Innen noch weich und außen schön kross hielten sie die Hitze lange genug. Ich orderte ein gebratenes Lachsforellenfilet mit Bärlauchsahnesoße. Bei den Beilagen tauschte ich die Pell- gegen die Bratkartoffeln. Was auch hier problemlos und ohne Aufpreis möglich war. Das Lachsforellenfilet kam mit knuspriger „Haut“ an den Tisch und war noch schön saftig. Das hatte mir ausgesprochen gut gefallen. Die Beilagensalate bestanden aus verschiednen Salaten die jeweils gesondert angemacht waren. Eine schöne gutbürgerliche Tradition die wieder Freude gemacht hat.
Das Lamm kann man ohne Bedenken besuchen, wenn man anständige gutbürgerliche Speisen sucht, die auch noch auf gutem Niveau gekocht resp. gebrutzelt werden. Wir kommen sehr...
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