Vor ein paar Tagen hatten meine Frau und ich einen wundervollen Tag am Waldmaltensee geplant. Wir freuten uns darauf, die Sonne zu genießen und einfach die Zeit miteinander zu verbringen. Doch was dann geschah, trübte unseren perfekten Tag.
Als ich dringend zur Toilette musste, begab ich mich zur Gaststätte Karpfenstüble. Ich trug meinen Bikini und bemerkte ein Schild, das darauf hinwies, dass man sich vor dem Betreten abtrocknen sollte. Leider hatte ich den Teil über die vollständige Bekleidung übersehen. Ahnungslos ging ich weiter, da sich die Toilette direkt am Eingang der Terrasse befand.
Plötzlich erfüllten mich Stimmen voller Feindseligkeit und befahlen mir, "abzuhauen". Es handelte sich um ältere Menschen, zwei Männer und eine Frau, die mich heftig dafür beschimpften, dort zu sein. Verwirrt und ungläubig versuchte ich, ihre aggressive Reaktion zu verstehen.
Bevor ich reagieren konnte, ergriff einer der Männer grob mein Handgelenk und versuchte, mich zum übersehenen Schild zu zerren. Ich sprach den Mann ruhig, aber bestimmt an und äußerte meine Unzufriedenheit über sein Verhalten und das Verhalten seiner Begleiter.
Zu meinem Bedauern eskalierte die Situation weiter, als der ältere Herr vom gleichen Tisch weiterhin Beleidigungen aussprach und mich immer wieder anschrie: “Jetzt hau doch ab!! Hau ab hier!!”. Seine Worte verletzten mich zutiefst. Es wurde deutlich, dass ihre Feindseligkeit nicht nur auf eine Meinungsverschiedenheit über die Kleidung zurückzuführen war.
Ich suchte Hilfe bei der Kellnerin, doch sie meinte sie könne nichts tun, da der Herr, der mich am Handgelenk riss, der Besitzer sei. Sie fügte hinzu, es wäre am besten, wenn ich einfach gehe. In diesem Moment wurde mir klar, dass die Kellnerin mehr Angst davor hatte, ihren Job zu verlieren, als den Mut aufzubringen, Zivilcourage zu zeigen.
Unbeeindruckt von ihrer feindseligen Behandlung entschloss ich mich, mich anzuziehen und zur Gaststätte zurückzukehren. Ich fühlte mich verpflichtet, mit ihnen zu sprechen und ihnen zu verdeutlichen, dass ihre Behandlung mir gegenüber ungerechtfertigt war. Ich hoffte auf einen Moment der Versöhnung, eine Gelegenheit für den Besitzer, das unangemessene Verhalten seiner Begleiter anzuerkennen.
Leider wurde ich enttäuscht, als ich mich der älteren Frau näherte und ein aufrichtiges Gespräch suchte. Sie hielt sich die Ohren zu und wiederholte immer wieder: “Geh doch einfach weg hier!” Ich fragte, warum ich gehen solle, da ich doch jetzt angezogen bin und ganz höflich mit ihnen versuche zu reden. Doch sie nahm ihre Hände nicht von den Ohren. Es wurde mir klarer, dass diese Menschen tief verwurzelte Vorurteile hatten, denen sie sich nicht stellen wollten.
Trotz meines Alters von 44 Jahren werde ich oft jünger eingeschätzt. Zudem spiegelt meine multikulturelle Herkunft in meinem Aussehen wider. Dies sollte jedoch keine Rechtfertigung für respektloses Verhalten sein.
Dazu kam, dass ich die gesamte Gruppe während der Auseinandersetzung höflich mit "Sie" ansprach, während sie mich alle drei wiederholt duzten. Doch es gab es einen Lichtblick: Ein Kunde, begleitet von seiner Familie, beobachtete den Vorfall und war entsetzt über die Misshandlung, der ich ausgesetzt war. Mutig trat er an den Tisch und drückte seine Missbilligung über ihr Verhalten aus. Sie hatten alle beobachtet, wie der Besitzer mich am Handgelenk packte, und fanden das ebenfalls nicht in Ordnung.
Anschließend kam die Familie auf mich zu und bot mir ihre Unterstützung und ihr Verständnis an. Ihre Freundlichkeit spendete mir Trost und erinnerte mich daran, dass es noch immer Menschen gibt, die Rassismus und Diskriminierung nicht tolerieren. Es ist wichtig, nicht nur auf das Fehlverhalten derjenigen zu achten, die Vorurteile zeigen, sondern auch auf diejenigen, die untätig bleiben. Wir alle haben die Verantwortung, uns für das Richtige einzusetzen, selbst wenn es unangenehm ist oder Konsequenzen mit sich bringen könnte. Denn nur durch unsere gemeinsamen Bemühungen können wir positive Veränderungen bewirken und eine bessere Welt für uns...
Read moreMeine erste Google-Bewertung ist das. Ansonsten bewerte ich nicht öffentlich, auch nicht bei schlechten Erfahrungen, aber was ich heute dort erlebt habe, ärgert mich dermaßen, dass ich das loswerden muss! Meine 3 jährige Tochter musste heute auf einmal ganz dringend groß. Ich hatte leider kein Handtuch griffbereit, da es schnell gehen musste (unser Platz war auf der anderen See-Seite). Leider wurden wir vom Personal nicht auf die Toilette gelassen aufgrund meines nassen Bikinis. Das Schild, dass man nur im trockenen Zustand die Toilette nutzen darf, habe ich nicht gesehen (musste nun mal schnell gehen mit Kleinkind, da habe ich kein Schild beachtet), hätte aber auch nichts an meinem Vorhaben geändert, da die Kleine nun mal dringend eine Toilette benötigte. Grundsätzlich kann ich die Regelung ja verstehen. Dass man bei einem Kleinkind, das wirklich dringend auf Toilette muss, jedoch keine Ausnahme machen kann, ist mir unbegreiflich. Habe mehrfach versucht zu erklären und mehrfach darum gebeten, dass meine Kleine kurz die Toilette benutzen darf. Wir standen gerade mal zwei Meter von der Toilette entfernt. Keine Chance! Selbst als meine kleine Tochter angefangen hat zu weinen, ist der Angestellte hart geblieben. Unfassbar! Musste dann mit ihr ums Eck auf den Parkplatz und sie in einen Busch abhalten und mit Blättern abwischen. Sowas habe ich noch nie erlebt!...
Read more12.6.25 Früher ein mega gutes Restaurant sehr gute Salate sehr gutes Fleisch. Freundliche Bedienung und positive Energie. Heute, ein neuer Pächter, Bedienung die absolut fehl am Platz ist, unfreundlich, lustlos und ja schon fast unverschämt. Wir haben zwei Teenager dabei gehabt und die wollten Chickennuggest mit Pommes in einer etwas größeren Version als der Kinderteler. Die Bedienung war davon schon genervt. Wir bekamen für die Kinder einen Teller mit Pommes und einen mit Chickennuggest. Die Teller von denen die Kinder essen sollten mussten wir drinnen extra bestellen. Wir haben SchniPoSa bestellt, es war keine Sosse auf der Karte gestanden, kam aber mit schlechter Bratensosse und als das bemängelt wurde, hat die Bedienung schnippisch gesagt: hätten Sie diecSosse ja abbestellen können und dreht sich einfach weg und geht. Bitte was ist das für ein Service, man kann nichts abbestellen was nicht auf der Karte steht und so fühlt man sich nicht als Gast. Salate matschig und mit Röstzwiebeln..... so schlecht. Aperol.....so einfach....schlecht gemischt. Bin seehr traurig.....wircsind in großen Gruppen früher im Karpfenstüble gewesen , aber nun Geschichte Wir werden nicht mehr...
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