Als Vegetarierin habe ich geschmacklich leider immer schon ein bissel das Nachsehen gehabt aufgrund recht geschmacksneutraler Soßen. Vor den ebenso neutralen Nocken in verschiedenen Variationen kann ich leider auch nur warnen. Ok, wer es mild mag ist damit vielleicht gut bedient. Wer Würze erwartet, wird enttäuscht. So war es leider auch gestern wieder, mit dem Unterschied, dass es nicht nur mich erwischt hat. Das Weihnachtsbuffet zum stolzen Preis von 28,50 € erfüllte jedenfalls nicht die Erwartungen. Mal abgesehen davon, dass der Nachtisch nicht inbegriffen war. Einzige Vorspeise war ein Maronensüppchen. Es duftete köstlich, aber ich war ja gewarnt und nahm nur einen Löffel. Zum Glück, denn für meinen Geschmack war es eindeutig zu süßlich geraten. Sehr schade, denn ansonsten wäre es tatsächlich recht gut gewesen. Danach dann das Salatbuffet, was diesen Namen eigentlich nicht verdiente. Eine Schüssel frischer Salat, ansonsten lediglich Rohkost in Form von Karotten, Kraut und Rettich sowie einem Gurkensalat. Da hätte ich mir doch zumindest frische Tomaten, Gurken, Paprika gewünscht, halt ein paar frische Zutaten mehr. Zweites mal Schade. Die Krönung des Disasters war dann das warme Buffet. Lachs mit Spinat in Blätterteig hörte sich ja gut an. Barbarie-Ente in Röllchenform, die genaue Bezeichnung habe ich schon vergessen, las sich auch interessant. Dann gab es noch Rehrücken mit Preiselbeeren. Dazu Butternudeln, kleine selbstgemachte Kroketten und Kartoffelgratin plus "Gartengemüse". Broccoli mit Tütensoße, abgeschmelzten Blumenkohl, Kohlrabi, Karotten, Rosenkohl mit Speck. Schön wär's gewesen. Der "Lachs" war fürchterlich. Kein Filet, wie erwartet bei angekündigtem Lachs im Blätterteig, sondern eine Art Mousse mit säuerlichen Ei-Sprenkeln, die nur fischig und nicht nach Lachs schmeckte. Die Entenrolle bestand nur zur Hälfte aus Ente, die andere Hälfte war wieder eine Art Mousse. Die Haut der Ente war gelb und nicht kross-braun. Wenig einladend selbst für Nichtvegetarier. Das Reh war laut Auskunft meiner Mit-Esser gut, nur zu trocken. Gut waren auch die Kroketten. Das Gemüse hatte noch sehr viel Biss, war aber wieder würzfrei. Was das Essen insgesamt anging, waren wir uns leider alle einig: Durchgefallen Schwarzwaldtanne! Sorry, aber das geht besser....
Read more🤩 Hallöchen, unser Sonntagsausflug ging zu den "Topinamburwochen im Renchtal". Einige Restaurants beteiligen sich mit Spezialitäten aus der "tollen Knolle" 🤩
🌷 Unser Besuch galt dem Landgasthof "Zur Schwarzwaldtanne" in Oberkirch. Dieses gutbürgerliche, familiengeführte Haus liegt direkt an der "Badischen Weinstraße" zwischen Obstanlagen & Weinreben 🌷
In gemütlicher Atmosphäre wird hier die Badische Küche mit regionalen & saisonalen Gerichten zelebriert.
😋 Als "Gruß aus der Küche" gab es selbstgebackenes Baguette mit würzigem Quarkaufstrich. Die Topinambur-Cremesuppe mit Safran, Chili & gebratener Riesengarnele war eine tolle Komposition 😋
🌸 Desweiteren gab's ein perfekt rosa gebratenes Holzfällersteak mit Kartoffelecken & pikanter Kräuterbutter, sowie feine Spinatnudeln in Topimamburcreme & Topimanburplätzchen, sehr lecker! 🌸
🤠 Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein "Alpirsbacher Klosterdunkel im Stiefele". Durch die Stiefelform des Glases sollte man hier beim Trinken der Neige...
Read moreIch wollte dort gestern Mittag (Dienstag) essen gehen. Draußen waren 2 Tische besetzt und drinnen einer. Vor mir kamen zwei Herren kopfschüttelnd aus dem Gastraum heraus und gingen wieder zu ihrem Auto. Ich ging hinein und fragte freundlich, ob ich was essen könne, auch wenn ich nicht reserviert hätte. Die Wirtin war ob des hohen Gastaufkommens (!) wohl ziemlich überfordert und hat mich angemeckert, ich müsse viel Zeit mitbringen. Als ich fragte, um welchen Zeitraum es sich ungefähr handeln würde, sagte sie, ich solle mich irgendwo hinsetzen und warten, sie müsse erst die Gäste bedienen, die reserviert hätten. Ich fand die Art sehr befremdlich und sehr unfreundlich. Ich war vor vielen Jahren schon mal dort und die Wirtin war damals sehr freundlich und zuvorkommend. So geht man nicht mit Gästen um! Ein kurzes, freundliches Gespräch und der Gast kann entscheiden, ob er wartet oder nicht, aber...
Read more