Um nicht gleich alles schlecht zu reden - es gab auch ein paar positive Aspekte:|Die autobahnnahe Lage, das Essen im Restaurant, der Kaffee beim Frühstück, die Parkmöglichkeiten.||Insgesamt war der Aufenthalt jedoch nicht wiederholenswert!||Beim Einchecken erfuhr ich, dass mein Zimmer im 2. Stock liegt und wo die Treppe sei. Auf mein spontanes “Oh je, da wird sich meine Bandscheibe aber freuen…” entgegnete der freundliche Herr lediglich, dass der Aufzug noch im Bau sei und ließ mich mein Gepäck selbst hoch schleppen… Mein Rücken und ich haben das zwar überstanden, aber an dieser Stelle habe ich schon hilfsbereiteres Hotelpersonal erlebt…||Zimmer|Mit der Zimmergröße assoziierte ich spontan eine Klosterzelle, auch wenn allein das Flachbild TV und das ebenso winzige, aber moderne und saubere Bad da schon Unterschiede machen dürften. Das Einzelbett an der Wand unter der Dachschräge hatte zumindest eine gute Matratze und angenehmes Bettzeug.|Allerdings frage ich mich, was im Kopf eines Menschen vorgeht, der ein Hotelzimmer mit fluffigen hellen, durchscheinenden Übergardinen ausstattet!?!? Auf Grund von Außenbeleuchtung bis in den späten Abend und allgemeiner nächtlicher Helligkeit konnte ich nur Dank einer Schlafmaske eine einigermaßen gute Nacht verbringen.|Kann man da nicht einfach Vorhänge anbringen, die auch verdunkeln???||Was aber wirklich gar nicht geht, habe ich leider mit den Handtüchern erleben müssen: Am Spiegel im Bad klebt der hotelübliche Hinweis, dass der Gast entscheidet, ob die Handtücher gewechselt werden sollen. Z.B. in dem er sie auf den Boden oder in die Duschwanne legt. Nachdem ich morgens versehentlich ein Handtuch zur Hälfte komplett durchnässt habe, hatte ich beide in die Duschwanne gelegt. Am Abend entdeckte ich dann, dass das halbnasse Handtuch einfach wieder auf eine Haken gehängt worden war. Natürlich war es auch am nächsten Morgen noch nicht komplett trocken…. Danke für nichts…||Frühstück |Nachdem ich gute Bewertungen speziell auch zu dem hier angebotenen Frühstück gelesen hatte, ging ich mit einer gewissen Erwartungshaltung nach unten. Das Buffet war jedoch recht überschaubar. Ziemlich harte Aufbackbrötchen (zu Hause sind meine Vortagsbrötchen vom Toaster fluffiger) und Marmelade ohne Sortenbeschriftung in kleinen Schalen. Allergiker sind an der Stelle wohl schon raus… Der Kaffee, der mir sehr schnell von einem freundlichen jungen Mann gebracht wurde, war überraschend gut. Ich hätte gerne noch ein Kännchen getrunken, wenn man mich gefragt hätte, oder auch nur anwesend gewesen wäre… Stattdessen haben die drei Mitarbeiter jedoch lieber zusammengesessen und sich hörbar über allerlei Unbill in ihrem Arbeitsalltag unterhalten….||Das Frühstückserlebnis am zweiten Morgen geht jedoch in meine persönlichen Memoiren ein… Da im Hauptteil des Restaurants eine Veranstaltung stattfand, wurde das Frühstück für die Hotelgäste in einem Nebenraum angeboten. Als ich gegen 7.30 h (also nicht kurz vor Torschluss…) dorthin kam, waren alle Tische mit gebrauchtem Geschirr zugestellt und kein Gast mehr weit und breit… Ich habe also erstmal selbst etwas Platz gemacht, um dann festzustellen, dass es am Buffet keine Teller mehr gab - Besteck sowieso nicht, das würde ja theoretisch am Tisch liegen. Auf meine Frage an der Rezeption, ob es vielleicht möglich sei, Frühstücksgeschirr und Kaffee zu erhalten, wurde mir beides auch sehr schnell gebracht. Das viele gebrauchte Geschirr rund um meinen Platz blieb unberührt. Als ich dann jedoch das Angebot auf dem Buffet in Augenschein nahm, war ich sprachlos… Sagen und schreibe noch EIN helles Brötchen, wenige Reste der Wurst und fast leere Saftflaschen. (Auf Käse oder Müslizeugs habe ich nicht geachtet). Ein junger Mann, der kurz nach mir kam und ebenfalls seinen Teller “einklagen” musste, war auch fassungslos. Aber immerhin hatte ich die Chance, noch eine Kaffee zu erbitten, weil ja jemand den Teller bringen musste.||Beim Checkout habe ich zumindest mal erwähnt, dass das Frühstück für 6€ ein Witz sei. Die junge Dame meinte darauf, ich hätte ja was sagen können, wenn etwas fehlt… Ich dachte immer, ein gähnend leeres Buffet zu bemerken, gehört zu den Aufgaben eines Servicemitarbeiters…||Fazit|Ich bin kein besonders anspruchsvoller Hotelgast, habe aber viele Vergleichsmöglichkeiten in dieser Preisklasse. Das nächste Mal fahre ich lieber etwas weiter, aber weiß, dass ich mich in einem...
Read moreUm nicht gleich alles schlecht zu reden - es gab auch ein paar positive Aspekte:|Die autobahnnahe Lage, das Essen im Restaurant, der Kaffee beim Frühstück, die Parkmöglichkeiten.||Insgesamt war der Aufenthalt jedoch nicht wiederholenswert!||Beim Einchecken erfuhr ich, dass mein Zimmer im 2. Stock liegt und wo die Treppe sei. Auf mein spontanes “Oh je, da wird sich meine Bandscheibe aber freuen…” entgegnete der freundliche Herr lediglich, dass der Aufzug noch im Bau sei und ließ mich mein Gepäck selbst hoch schleppen… Mein Rücken und ich haben das zwar überstanden, aber an dieser Stelle habe ich schon hilfsbereiteres Hotelpersonal erlebt…||Zimmer|Mit der Zimmergröße assoziierte ich spontan eine Klosterzelle, auch wenn allein das Flachbild TV und das ebenso winzige, aber moderne und saubere Bad da schon Unterschiede machen dürften. Das Einzelbett an der Wand unter der Dachschräge hatte zumindest eine gute Matratze und angenehmes Bettzeug.|Allerdings frage ich mich, was im Kopf eines Menschen vorgeht, der ein Hotelzimmer mit fluffigen hellen, durchscheinenden Übergardinen ausstattet!?!? Auf Grund von Außenbeleuchtung bis in den späten Abend und allgemeiner nächtlicher Helligkeit konnte ich nur Dank einer Schlafmaske eine einigermaßen gute Nacht verbringen.|Kann man da nicht einfach Vorhänge anbringen, die auch verdunkeln???||Was aber wirklich gar nicht geht, habe ich leider mit den Handtüchern erleben müssen: Am Spiegel im Bad klebt der hotelübliche Hinweis, dass der Gast entscheidet, ob die Handtücher gewechselt werden sollen. Z.B. in dem er sie auf den Boden oder in die Duschwanne legt. Nachdem ich morgens versehentlich ein Handtuch zur Hälfte komplett durchnässt habe, hatte ich beide in die Duschwanne gelegt. Am Abend entdeckte ich dann, dass das halbnasse Handtuch einfach wieder auf eine Haken gehängt worden war. Natürlich war es auch am nächsten Morgen noch nicht komplett trocken…. Danke für nichts…||Frühstück |Nachdem ich gute Bewertungen speziell auch zu dem hier angebotenen Frühstück gelesen hatte, ging ich mit einer gewissen Erwartungshaltung nach unten. Das Buffet war jedoch recht überschaubar. Ziemlich harte Aufbackbrötchen (zu Hause sind meine Vortagsbrötchen vom Toaster fluffiger) und Marmelade ohne Sortenbeschriftung in kleinen Schalen. Allergiker sind an der Stelle wohl schon raus… Der Kaffee, der mir sehr schnell von einem freundlichen jungen Mann gebracht wurde, war überraschend gut. Ich hätte gerne noch ein Kännchen getrunken, wenn man mich gefragt hätte, oder auch nur anwesend gewesen wäre… Stattdessen haben die drei Mitarbeiter jedoch lieber zusammengesessen und sich hörbar über allerlei Unbill in ihrem Arbeitsalltag unterhalten….||Das Frühstückserlebnis am zweiten Morgen geht jedoch in meine persönlichen Memoiren ein… Da im Hauptteil des Restaurants eine Veranstaltung stattfand, wurde das Frühstück für die Hotelgäste in einem Nebenraum angeboten. Als ich gegen 7.30 h (also nicht kurz vor Torschluss…) dorthin kam, waren alle Tische mit gebrauchtem Geschirr zugestellt und kein Gast mehr weit und breit… Ich habe also erstmal selbst etwas Platz gemacht, um dann festzustellen, dass es am Buffet keine Teller mehr gab - Besteck sowieso nicht, das würde ja theoretisch am Tisch liegen. Auf meine Frage an der Rezeption, ob es vielleicht möglich sei, Frühstücksgeschirr und Kaffee zu erhalten, wurde mir beides auch sehr schnell gebracht. Das viele gebrauchte Geschirr rund um meinen Platz blieb unberührt. Als ich dann jedoch das Angebot auf dem Buffet in Augenschein nahm, war ich sprachlos… Sagen und schreibe noch EIN helles Brötchen, wenige Reste der Wurst und fast leere Saftflaschen. (Auf Käse oder Müslizeugs habe ich nicht geachtet). Ein junger Mann, der kurz nach mir kam und ebenfalls seinen Teller “einklagen” musste, war auch fassungslos. Aber immerhin hatte ich die Chance, noch eine Kaffee zu erbitten, weil ja jemand den Teller bringen musste.||Beim Checkout habe ich zumindest mal erwähnt, dass das Frühstück für 6€ ein Witz sei. Die junge Dame meinte darauf, ich hätte ja was sagen können, wenn etwas fehlt… Ich dachte immer, ein gähnend leeres Buffet zu bemerken, gehört zu den Aufgaben eines Servicemitarbeiters…||Fazit|Ich bin kein besonders anspruchsvoller Hotelgast, habe aber viele Vergleichsmöglichkeiten in dieser Preisklasse. Das nächste Mal fahre ich lieber etwas weiter, aber weiß, dass ich mich in einem...
Read moreVon mir leider keine Empfehlung.
Positiv: Lage, Parkmöglichkeiten, Essen im Restaurant, der Kaffee.
Zimmer Mit der Zimmergröße assoziierte ich spontan eine Klosterzelle, auch wenn allein das Flachbild TV und das ebenso winzige, aber moderne und saubere Bad da schon Unterschiede machen dürften. Das Einzelbett an der Wand unter der Dachschräge hatte zumindest eine gute Matratze und angenehmes Bettzeug. Allerdings frage ich mich, was im Kopf eines Menschen vorgeht, der ein Hotelzimmer mit fluffigen hellen, durchscheinenden Übergardinen ausstattet!?!? Auf Grund von Außenbeleuchtung bis in den späten Abend und allgemeiner nächtlicher Helligkeit konnte ich nur Dank einer Schlafmaske eine einigermaßen gute Nacht verbringen. Kann man da nicht einfach Vorhänge anbringen, die auch verdunkeln???
Was aber wirklich gar nicht geht, habe ich leider mit den Handtüchern erleben müssen: Am Spiegel im Bad klebt der hotelübliche Hinweis, dass der Gast entscheidet, ob die Handtücher gewechselt werden sollen. Z.B. in dem er sie auf den Boden oder in die Duschwanne legt. Nachdem ich morgens versehentlich ein Handtuch zur Hälfte komplett durchnässt habe, hatte ich beide in die Duschwanne gelegt. Am Abend entdeckte ich dann, dass das halbnasse Handtuch einfach wieder auf eine Haken gehängt worden war. Natürlich war es auch am nächsten Morgen noch nicht komplett trocken…. Danke für nichts…
Frühstück Nachdem ich gute Bewertungen speziell auch zu dem hier angebotenen Frühstück gelesen hatte, ging ich mit einer gewissen Erwartungshaltung nach unten. Das Buffet war jedoch recht überschaubar. Ziemlich harte Aufbackbrötchen (zu Hause sind meine Vortagsbrötchen vom Toaster fluffiger) und Marmelade ohne Sortenbeschriftung in kleinen Schalen. Allergiker sind an der Stelle wohl schon raus… Der Kaffee, der mir sehr schnell von einem freundlichen jungen Mann gebracht wurde, war überraschend gut. Ich hätte gerne noch ein Kännchen getrunken, wenn man mich gefragt hätte, oder auch nur anwesend gewesen wäre… Stattdessen haben die drei Mitarbeiter jedoch lieber zusammengesessen und sich hörbar über allerlei Unbill in ihrem Arbeitsalltag unterhalten….
Das Frühstückserlebnis am zweiten Morgen geht jedoch in meine persönlichen Memoiren ein… Da im Hauptteil des Restaurants eine Veranstaltung stattfand, wurde das Frühstück für die Hotelgäste in einem Nebenraum angeboten. Als ich gegen 7.30 h (also nicht kurz vor Torschluss…) dorthin kam, waren alle Tische mit gebrauchtem Geschirr zugestellt und kein Gast mehr weit und breit… Ich habe also erstmal selbst etwas Platz gemacht, um dann festzustellen, dass es am Buffet keine Teller mehr gab - Besteck sowieso nicht, das würde ja theoretisch am Tisch liegen. Auf meine Frage an der Rezeption, ob es vielleicht möglich sei, Frühstücksgeschirr und Kaffee zu erhalten, wurde mir beides auch sehr schnell gebracht. Das viele gebrauchte Geschirr rund um meinen Platz blieb unberührt. Als ich dann jedoch das Angebot auf dem Buffet in Augenschein nahm, war ich sprachlos… Sagen und schreibe noch EIN helles Brötchen, wenige Reste der Wurst und fast leere Saftflaschen. (Auf Käse oder Müslizeugs habe ich nicht geachtet). Ein junger Mann, der kurz nach mir kam und ebenfalls seinen Teller “einklagen” musste, war auch fassungslos. Aber immerhin hatte ich die Chance, noch eine Kaffee zu erbitten, weil ja jemand den Teller bringen musste.
Beim Checkout habe ich zumindest mal erwähnt, dass das Frühstück für 6€ ein Witz sei. Die junge Dame meinte darauf, ich hätte ja was sagen können, wenn etwas fehlt… Ich dachte immer, ein gähnend leeres Buffet zu bemerken, gehört zu den Aufgaben eines Servicemitarbeiters…
Fazit Ich bin kein besonders anspruchsvoller Hotelgast, habe aber viele Vergleichsmöglichkeiten in dieser Preisklasse. Das nächste Mal fahre ich lieber etwas weiter, aber weiß, dass ich mich in einem...
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