Gasthaus Saxenhammer - keine Empfehlung...
Liebe Leute,
Ich war neulich Anfang November 2017 mit meiner Frau in diesem Gasthaus, da meine Frau einen Fernsehbericht von diesem Gasthaus gesehen hat, indem leckeres bayrisches Essen kredenzt wurde. So ähnlich wollte wir es auch erleben und haben uns auf diese schöne Zeit des miteinander Essens im Gasthaus Saxenhammer eingelassen.
Die Wirtin, die uns in der Gaststube empfangen hat, präsentierte die Speisekarten und fragte nach Getränken. Als wir uns für das Gericht entschieden hatten, verschwand die Wirtin in der Küche und arbeitete darauf los.
Nach einer als angenehm und angemessen empfundenen Wartezeit kamen und schließlich unsere beiden Essen. Einmal Cordon bleu (für meine Frau) und einmal Käsespätzle (für mich). Die Wirtin wird sich jetzt an uns beide erinnern.
Nun, wie soll ich sagen, die Käsespätzle hatten wenig von einem Käse und viel von einer Mischung aus Sahne und anderen Substanzen, die ich im Rahmen einer Geschmacks-, Geruchs- und Tastprobe nicht näher analysieren konnte. Obendrauf gab es noch eine ordentliche Portion gerösteter Zwiebeln (fertig zubereitet). Die Spätzle konnten auf keinen Fall selbst gemacht sein, sondern entsprangen einer Produktion außerhalb des Gasthauses. Näheres möchte ich nicht mutmaßen.
Aus Freundlichkeit und um meine Frau nicht vor den Kopf zu stoßen, die sich seit langem gewünscht hatte, im Gasthaus Saxenhammer ein Essen zu genießen, aß ich mit einigem Herumgestocher die mir kredenzte Speise, wobei ich etwa ab der Hälfte des Tellers letztlich aufhörte und mir dachte, hoffentlich hat das keine Nachwirkung.
Es hatte eine Nachwirkung. Den ganzen übrigen Nachmittag und Abend stießen mir die sogenannten Käsespätzle oder die mit den Spätzle präsentierte Flüssigkeit auf. Erst am Folgetag hatte ich das kulinarische Erlebnis überstanden.
Schon während des Essens äußerte ich meiner Frau gegenüber die Bemerkung, dass die Freude am miteinander Essen gehen in der heutigen Zeit kaum noch aufkommt und immer wieder Enttäuschungen dieser Art passieren.
Meine Frau übrigens fand das Cordon bleu soweit in Ordnung, wenngleich keine Spitzenpreise damit zu gewinnen waren. Wenigstens meine Frau hatte ihre Freude.
Ich wünsche allen, die mit einer anderen Erwartungshaltung als ich, einem robusteren Magen als ich, mehr Glück bei der Auswahl der Speisen als ich in das Gasthaus kommen und mehr Glück beim Geschick der Speisenzubereitung durch den Koch/die Köchin haben und sich auch künftig an ihrem Lokal (und gegebenenfalls auch Stammlokal) ihre Freude haben.
Ich jedenfalls kann hier keine Empfehlung geben.
Es wäre ein leichtes Käsespätzle selbst zu machen, diese entweder einzufrieren oder im Kühlschrank für die Zubereitung aufzuheben und im Falle der Bestellung durch den Gast die vorbereiteten Käsespätzle in heißes Wasser zu werfen sowie den hierfür erforderlichen hochwertigeren Käse und die Zwiebel frisch zu verarbeiten und schließlich im Ofen zu überbacken. Die Wartezeit wäre die gleiche, die ich zusammen mit meiner Frau auf das Essen verbracht habe.
Ich freue mich schon auf echte Käsespätzle, die mir meine Frau zubereitet, während ich in der Vorbereitung die Zwiebel geschnitten habe und den Käse gehobelt...
Read moreGestern Abend bestellte ich in der Gaststätte Saxenhammer ein Cordon Bleu. Sofort beim ersten Bissen bemerkte ich einen fauligen, ja verwesten Geschmack und der Brechreiz setzte ein. Nach dem ich mich auf der Toilette übergeben musste, „untersuchte“ ich das servierte Stück. Unter der Panade war ein hell- bis dunkelgraues Fleisch, das schon Verwesungsgeruch „absonderte“. Zuerst dachte ich, dass es der Käse sei, aber je mehr ich davon freilegte, desto schlimmer wurde es. Käse roch nicht! Als ich leise die Fleischgüte bemängelte, um nicht andere Gäste zu schockieren wurde ich noch lautstark von den Wirtsleuten angegangen. Sie hätten das Fleisch gestern von einem Stück heruntergeschnitten und als Cordon Bleu verarbeitet. Es könne nicht sein, dass dies schlecht ist. Der Teller wurde mitgenommen, und mir ein Besteck gebracht, damit ich den Rest, gemeint ist der gemischte Salat, weiteressen könne. Mir und meiner Frau ist das Essen gänzlich vergangen und wir zahlten. Ergänzend ist zu erwähnen, dass die Zubereitung der Suppe davor und der Salat durch die offene Küchentüre zu beobachten waren. Bei der Griesklößchensuppe wurden zuerst die Klöße in der Micro und dann die Suppe in der Micro in einer Frischhaltebox erhitzt. Das störte mich gar nicht, denn die schmeckte gut. Als ich die Suppe erst zur Hälfte gegessen hatte, wurde bereits das Cordon Bleu auf den Tisch gestellt. Wie gesagt, nach leiser Reklamation, um die beiden anderen 2 Gäste (außer den Kartenspielern) nicht zu beunruhigen und des lautstarken Widerspruchs der Wirtsleute wurde mir ein Besteck gebracht, damit ich wenigstens weiteressen könne, nämlich den Salat- meinten Sie. Es kam keine Art des Bedauerns! Mir und meiner Frau ist es gänzlich vergangen weiter zu speisen. Ich zahlte 29,40 EURO und übergab 30,00 EURO, die die Wirtin ohne ein Wort einsteckte. Erst als ich auf die Herausgabe der 60 Cent erinnerte wurde dies getan. Ergo ist es dort nicht reinlich oder gar höflich. Wie man einen Gast behandelt schient nicht angekommen zu sein. Ich beglückwünsche die anderen Beurteiler, dass sie in diesem Lokal mehr Glück hatten. Ich bin selbst über 50 Jahre habe aber bisher nie einen derart unhöflichen, ja respektlosen Umgang erfahren, geschweige denn wurde mir so ein Essen vorgesetzt. Ach ja, der Salat wurde mit den bloßen Händen aus einer Art – ich hoffe – Kühltheke hochgeholt, nachdem zuvor eine große Taschenlampe nebst Zeitung/Papier aus der Hand gelegt wurde....
Read moreDurch reinen Zufall kamen wir vor kurzem am Gasthaus Saxenhammer vorbei. Wir fanden im lauschigen Biergarten gleich ein schönes Plätzchen.
Worüber wir von Anfang an wirklich sehr positiv überrascht waren, war uns als Gästen gegenüber die lockere Art und die ausgesprochene Gastfreundschaft der gesamten Wirtsfamilie, die im Betrieb mitarbeitet. Es wird einem sprichwörtlich jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. Da wir erst später am Abend zu Gast waren, war es im Biergarten schon etwas kühl. Ohne Nachfrage wurden uns Decken und ein Stuhlkissen angeboten. Auch während des Essens wurden wir regelmäßig gefragt, ob alles in Ordnung sei oder wir noch etwas benötigen. Wir haben uns rundum wirklich sehr wohl gefühlt.
Was die kulinarischen Genüsse betrifft, sind wir ebenfalls nicht enttäuscht worden. Beim Saxenhammer bekommt man bodenständige Hausmannskost, die ehrlich zubereitet wird. Die Kartoffeln, Salate und Eier kommen aus eigenem Anbau. Der Kartoffelsalat, der aus diesen Kartoffeln zubereitet wurde, hat uns sehr gut geschmeckt, ebenso die Fleischgerichte wie das Cordon Bleu oder Fleischpflanzerl, die gekonnt in der Pfanne zubereitet wurden. Obwohl wir nach den Hauptspeisen schon ziemlich satt waren, wollten wir uns trotzdem die Nachspeisen nicht entgehen lassen und bestellten Apfelküchle und einen Kaiserschmarrn. Beide Nachspeisen waren nicht übersüßt und haben uns gut geschmeckt.
Wir sind glücklich, dass wir durch Zufall ein Kleinod bayerischer Wirthaus-Tradition gefunden haben. Angesichts der gemachten Erfahrungen werden wir dem Saxenhammer demnächst einen weiteren...
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