Manch Gutes hatte ich gelesen und gehört über das Restaurant „Zur Börse“ im fernen Zwönitz. Und so machte ich mich im Oktober 2021 mit meiner Familie auf den Weg vom Hessischen Ried ins Sächsische Erzgebirge. Um es vorwegzunehmen, wir haben die Fahrt nicht bereut. Die Gaststube ist geschmackvoll eingerichtet. Die Atmosphäre ist familiär. An dem Abend, als wir dort waren, wurden die rund zwanzig Gäste einzig vom Chef, des Hauses und einer ebenso freundlichen, wie kompetenten Servicekraft bewirtet. Beide haben ihren Job ausgezeichnet gemacht und uns einen schönen Abend bereitet. Die Auswahl der Speisen ist angenehm klein, was meist ein gutes Zeichen für Qualität ist, so auch hier. Unsere Vorspeisen: Ein Ragout Fin, das klassisch serviert wurde und nicht besser hätte sein können. Die Komposition von Lachs und Avocado mit Feige und Ziegenkäse war solide. Die Kürbissuppe war ausgezeichnet, sonst hätte meine sechsjährige Tochter sie nicht bis zum letzten Tropfen verspeist. Die Hauptgerichte: Das Steinpilzrisotto mit Rotgarnelen war perfekt gegart und wunderbar cremig. Kinder essen keinen Spinat? Weit gefehlt. Die mit Spinat gefüllten Maisteigtaschen an einer wunderbaren Salbei-Nussbutter haben meine Tochter sehr glücklich gemacht. Doch das beste Gericht unserer Auswahl war die Rehschulter mit Spinat-Semmelknödeln und roter Beete. Das Fleisch war butterzart und die Knödel eine Klasse für sich. Getränke: Die Weinkarte bietet nicht nur sehr gute Tropfen unter Anderem aus Rheinhessen. Zu meiner Überraschung gab es auch Mispelchen. Eine Spirituosen-Spezialität aus dem Großraum Frankfurt (Main), die mir außerhalb von Hessen bisher noch nie begegnet ist. Drei Dinge sollte man wissen, bevor man sich entscheidet einen Tisch zu reservieren. Rechtzeitig reservieren! Das Haus ist gut besucht. Der Chef, Alexander Schnerrer, ist ein Anhänger der Slow Food Bewegung. Die Zubereitung der Speisen beginnt nach der Bestellung. Wer es eilig hat, sollte woanders essen gehen. Ausgerechnet ein Haus das „Zur Börse“ heißt, akzeptiert keine Kartenzahlung, nur Bargeld. Diese archaische Zahlungsform ist leider in weiten Teilen Deutschlands noch verbreitet und damit kein exklusives Manko der „Börse“. Ach ja, noch ein Wort zur Preisgestaltung. Als wir dort essen waren, kostete kein Gericht über 20,- Euro. Angesichts der Qualität und Frische unfassbar günstig. Noch was? Ja. Wenn nicht 450 Kilometer zwischen uns lägen, so wäre ich gerne Stammgast bei Familie Schnerrer. Nur selten spürt man außerhalb der Sternegastronomie so viel Leidenschaft für gute Küche und Spaß an der Bewirtung von Gästen. Ich sage...
Read moreWir haben heute Ostersonntag in einem fantastischen Restaurant zum Mittagessen gegessen und waren begeistert von der kulinarischen Erfahrung. Das frisch zubereitete 3-Gänge-Menü war hervorragend – ich hätte mir sogar ein 4. Gericht vorstellen können! Wir entschlossen uns für den Saibling, der perfekt zubereitet war und köstlich schmeckte.
Das Restaurant haben wir als Mitglieder von Slow Food über die App gefunden, die man ganz einfach im Store herunterladen kann. Als begeisterte Fans von exzellenter Küche sind wir von den Slow Food-Restaurants immer wieder begeistert. Die Auswahl an erlesenen Weinen, Bier vom Fass und frischen Smoothies ist beeindruckend und trägt zur vorzüglichen Atmosphäre bei.
Einziger kleiner Wermutstropfen war, dass nur Barzahlung akzeptiert wird. Dennoch war das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut in Ordnung. Die Toiletten waren äußerst sauber und der Gastraum war wunderschön dekoriert und sehr gemütlich – dies trägt definitiv zu einem angenehmen Ambiente bei.
Ich empfehle dringend, einen Tisch im Voraus zu reservieren, da es ohne Voranmeldung schwierig werden kann, einen Platz zu bekommen. Insgesamt war es ein wunderbares Erlebnis, das ich jedem ans Herz lege. Wir kommen auf jeden...
Read morePERFEKTION im Glas
Wir waren überwältigt von eurem Einfallsreichtum. Ein Gericht wie das NEUNERLEI in solch genialer Art und Weise in dieser "besonderen" Zeit an den Mann zu bringen.
Aufmachen und erstmal STAUNEN. Das war wohl die erste Reaktion am gestrigen Abend. Liebevoll verpackt und beschriftet...
Das Anrichten war ein weiteres Highlight... Alle haben sich schick gemacht für eure Gaumenfreuden und so versuchten wir die Köstlichkeiten ohne KLECKERN auf den Teller zu bringen. Am Ende stand ein einziges Glas in der Mitte unserer Festtafel... Ein KLOẞ-GLAS. Es ließ sich nicht öffnen. Jeder versuchte sein Glück - ein Kräftemessen um die zwei gut verpackten Klöße begann und niemand vermochte es dieses Gefäß zu öffnen. So stand es dann den restlichen Abend auf dem Tisch und wurde von allen beobachtet 😬😅. Herrlich.
Wir möchten euch für diesen tollen kulinarischen Abend danken und freuen uns, dass ihr dieses HOCHGLANZ-DINNER so genial umsetzen konntet mit solch einer kreativen Idee.
Einfach PERFEKT eben.
Wir hoffen, dass ihr diese harte Zeit übersteht und wir noch viele weitere tolle Einfälle von euch erleben dürfen.
Das NEUNERLEI TO GO ist ein HIT!!!!
Vielen...
Read more