The food, the drinks, the vibe, the people were all exceptional. A unique experience in a proud italian restaurant. My 2 brothers and I were staying in Avers, Switzerland from Canada. The moment we walked in the restaurant, we were greeted by the owner Valentino. A minute later, he was giving us a tour of his kitchen and that is how he introduced his menu. For each serving, Valentino sat with us several minutes to present what was served while drinking with us. We could hear his passion for everything he made in every sentence he said in a mix of French, English and Italian. We closed the restaurant playing piano, drinking Limoncello, Arancello and Sparkling wine with Valentino and his family as well as the other guests. We will remember this...
Read moreAuf unserer Wanderung von der Rofflaschlucht hinauf nach Juf, haben wir hier zu Abend gegessen, übernachtet und gefrühstückt. Valentino, der Wirt, und Rosella, seine Ehefrau und guter Geist des Hauses und vor allem der Küche, haben uns an diesem Abend mit ihrem bekannt guten Menu verwöhnt. Zwar gab es heute den „famoso gatto Braten“ nicht, den Valentino mit Schalk im Nacken seit 2014 „su richiesta in alternativa specialità“ anbietet und den er sicherlich auch mit einem Lachen im Gesicht und einem gemurmelten „wer’s glaubt wird seelig“ serviert hätte. Dazu gab es den Hauswein, einen ausgezeichneten roten Curtefranca, der auch dem gehaltvollen Käse, darunter einem zehnjährigen "Bitto" von der Alp des Bruders Davide, bzw. des Neffen Gianmaria standhielt. Dass dieser "Bitto" zwangsläufig kein Ex-Bitto-storico bzw. heute Storico Ribelle aus den Bergamasker-Alpen südlich und nördlich des Passo San Marco sein konnte, tat dem keinen Abbruch. Die Zimmer mit sechs Doppelstockbetten sind einfachst, aber sauber. Auf dem zum Zimmer gehörigen Balkon kann die Wäsche trocknen und auslüften. WC und Dusche finden sich auf der Etage, dürften aber schnell überlastet sein. In jener Nacht waren wir aber die einzigen Gäste. Rund um das Capriolo findet sich ein "Verhau" an Baumaterialien und Maschinen, der nicht abschrecken darf. Er erinnert in gewisser Weise an den Bau der diga. Das tut auch das Capriolo selbst, das von außen einer schlichten Baubaracke jener Zeit ähnelt. Das Capriolo ist denn auch während des Baus der diga entstanden. Valentinos Vater bewirtete dort Arbeiter der Baustelle. Und wer sich für das alte Valle di Lei und den Bau des Staudamms interessiert, dem sei auf YouTube der Film von Hermanno Olmi mit dem Titel "Un metro lungo cinque" aus dem Jahr 1961 empfohlen. Die Reste der Seilbahnen, die von Campodolcino aus, über den Passo del Angeloga die Baustelle versorgten, finden sich noch heute in der Landschaft. Dort führen sie zu fragenden Blicken der Berggänger, die die Zusammenhänge nicht kennen und eher Bunkeranlagen des ehemals faschistischen Italiens vermuten. Dass Rossella und Valentino zugewandte und hilfsbereite Menschen der Berge mit einem großen Herzen sind, bedarf...
Read moreWhat a unique experience Valentino and his crew offered us! We made our way down to the Lago di Lei last weekend and had the Baita del Capriolo restaurant on our dinner plan. The experience was far better than we expected. The place is cozy and rustic, with delicious food prepared with heart, and service that comes genuinely from the heart too. I will definitely recommend to everyone.
Cibo e accoglienza davvero eccezionali, un’esperienza da...
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