Der Zenith ist überschritten – eigenartige Erfahrung
Schon bei der telefonischen Reservation wurde ich stutzig. Ich hätte besser auf mein Baugefühl gehört.
Turi Eiholzer meinte er sei heute alleine in der Küche. Worauf ich antwortete, dass es vielleicht besser sei, wenn wir heute nicht kommen würden. Schliesslich waren wir zu siebt. Das sei kein Problem, er habe nur zwei andere Tische reserviert. Also glaubte ich ihm, denn kochen tut Herr Eiholzer gut.
Wie wir ankamen, war das ganze Restaurant bis auf einen Tisch besetzt! Was dann aber kam, schlug dem Fass den Boden aus.
Bevor wir überhaupt richtig am Tisch sassen, teilte uns die Chefin mit, dass wir zuerst die Vorspeise und dann die Hauptspeise bestellen müssen. Na ja, dafür hatten wir noch Verständnis, ist der Chef doch alleine in der Küche.
Als wir dann beim Bestellen der Hauptspeise nicht alle gleich wussten, was wir Essen wollten, meinte die Chefin in einem arroganten Ton: 'Machen Sie endlich vorwärts mit der Bestellung. Ich habe noch andere Gäste zu bedienen'! Sagte es, schmiss den Bestellblock in die Kiste mit den Speisekarten, welche hinter ihr stand und ging von unserem Tisch weg. Die Hälfte der Bestellungen hatte sie bereits aufgenommen.
Ich habe dann die Rechnung für die Getränke, welche wir konsumiert hatten, verlangt. Was dann aber kam, war der absolute Oberhammer. Turi Eiholzer stürmte aus der Küche und beschimpfte uns lauthals, dass mit unserer Gruppe immer etwas nicht in Ordnung sei und wir nie zufrieden seien.
Nun, Herr Eiholzer, bei Ihren hohen Preisen legen Sie den Anspruch an sich selbst und an Ihre Leistung ein Quentchen höher als in einer gewöhnlichen Dorfbeiz.
Das Wirtepaar und das Restaurant haben ihren Zenith definitiv überschritten. Es wäre besser, die beiden würden aufhören und jüngeren Kräften Platz machen.
Herr Eiholzer und seine Partnerin bewiesen gestern Abend perfekt, woran die Schweizer Gastronomie in weiten Teilen krankt: Freundlichkeit und Organisation.
Da ich beruflich in der ganzen Schweiz unterwegs bin und beinahe ausschliesslich in Restaurants essen (muss) und in den Speiserestaurants von meinem Grossvater aufgewachsen bin, weiss ich wovon ich spreche.
Das Feldschlösschen werden wir nicht mehr besuchen und ich empfehle jedem einen weiten Bogen um das...
Read moreWe had lunch in this authentic, solid swiss restaurant.
I had a mixed salad with pieces of fried fish ("Fischknusperli") which was tasty. I liked the variety of the main green salad and the Knusperli along about 8 different other salads.
We also ordered a green salad with chicken pieces, which looked very tasty too but sadely was too much salted in both our opinion. I would still give it another chance though.
The service staff and also the cook were very friendly and welcoming and the restaurant seemed to be popular...
Read moreSonntags um ca. 13:30 ins Restaurant. Der Wirt grüsste sehr freundlich und überliess uns die Wahl eines Tisches. Wir hatten uns für den Tisch in der Ecke des Restaurants entschieden, wo scheinbar gerade ein paar Gäste gesessen hatten und der Tisch noch nicht neu gedeckt war. Aber die Ecke war sehr einladend, da doch einige andere Tische besetzt waren. Anschliessend kam die Bedienung (Chefin?), eher mürrisch. Ich versuchte eine nette Kommunikation aufzubauen, aber sie müffelte weiter. Dann machte sie sich daran die Tischdecke auszutauschen und riss das Tuch nur so weg, dass meiner Begleitung der Brotkrümel und der Schmutz des Tischtuches ins Gesicht flog. Auf die Frage, was wir trinken möchten, beantworteten wir, dass wir gerne zuerst in die Karte schauen würden.
Nun, so ein Verhalten gegenüber Gästen toleriere ich nicht. Mag sein, dass nur Einheimische gut bedient werden, ja, wenn man sich eben kennt. Was auch immer, aber wir haben das lokal umgehend verlassen und werden es auch nie wieder betreten.
Eigentlisch schade, denn die abgebildeten Speisen und der Wirt machten einen sehr einladenden Eindruck. Nun gut, statt meine Enttäusche hier mit 1 Stern zu bekunden, bleibe ich mal fair...
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