We did this on a Thursday. To set clear expectations, what is this about?
It's a set of old carriages from a narrow track railway There's a steam locomotive - but only during weekends. For us, it was a diesel engine. The track is about 11km long and the train runs it back and forth once. There's a stop in between about halfway. So, you have 5km ride, then about 20 minutes break, another 5km ride, another 20 minutes break, another 5km ride, another 20 minutes break - and then the final 5km ride. On the train, you get served drinks (we took Schilcher Sturm, new wine from the Schilcher grape common in this part of Styria). You can get the drinks during the 20 minute breaks outside as well. There are also deep fried donuts ("Krapfen") filled with jam available during the breaks. These were delicious. Both drinks and donuts are rather expensive though.
Here's now the most important clue though what this is about: there's a man walking through the train, pausing in each car to play his Styrian accordeon and sing typical folklore songs to it. The lyrics are in (Styrian) German dialect and are for example about the "Höllerhansl", which was some kind of esoteric healer in the region that claimed to be able to diagnose people based on looking at people's urine. The bottles of pee ("Flascherl") were what gave the train its name. Most people on the train do know the lyrics and will happily sing to the songs.
Summary: This train ride is basically a miniature folk festival - with the aim that you sing and chant, drink wine, eat a donut and generally have a good time and fun. If this sounds weird to you, stay away.
Btw: Entry to the carriages is not barrier free. We did see some elderly ladies that were pushed/carried upwards that cried afterwards because of the pain and treatment. Given that there are 3 breaks in between where it's expected that you disembark / embark quickly, this is something you may want to keep in mind if you are not...
Read moreUnter "Junkerfahrt" hätten wir uns etwas anderes vorgestellt! Daher hier eine kurze Beschreibung der Eindrücke von dieser Fahrt:
Reservierung online wurde perfekt abgewickelt. Da wir ca. 1 Stunde vor Abfahrt bereits am Bahnhof waren, überraschte uns die Meierei mit freundlichem Service und gutem Essen.
Auch das Einchecken und die 3G-Prüfung erfolgte professionell.
Der Zug startete pünktlich und rollte in gemächlichem Tempo aus Stainz hinaus in Richtung Preding. Ok, es war unser Fehler, dass wir uns nicht schon vorher mit der Topographie der Gegend vertraut machten. In voller Naivität dachten wir, es ginge zumindest zeitweise durch Weingärten oder auch mal rauf und runter. Stattdessen ging es "brettleben" durch teils abgeerntete Maisfelder, brachliegende Wälder und durch kleine Siedlungen.
Erste Station war in Kraubath. Der Wirt von der Meierei war mit seinem Lieferwagen nachgereist, baute blitzschnell einen Verkaufsstand auf, wo es Wein, Bier, Limo, Kaffee, Krapfen, Strauben und Verhackertbrote zu erwerben gab. OK, nicht sehr einfallsreich, aber was soll's. Ein Quetschenspieler unterhielt die Leute (wer`s mag). Von Junker keine Spur, auch kein Wort!
Nach ca. 20 Minuten setzten wir die Fahrt durch ebenso öde Landschaft fort und gelangten nach Preding. Der Bahnhof liegt weit entfernt von einem Ortskern.
Und oh Wunder: Der selbe Lieferwagen, das selbe Personal, das selbe Angebot an Trinken und Essen! Der selbe Quetschenspieler (der ist mit dem Zug mitgereist und hat Leute in den anderen Waggons unterhalten). Von Junker keine Spur, auch kein Wort!
Ca. 10 Minuten Aufenthalt, die Lok wurde umgespannt und es ging wieder retour Richtung Stainz. Selbe (anspruchslose) Strecke.
Und dann, welche Überraschung, neuerlicher Stopp in Kraubath. Selber Lieferwagen, selbiges Personal, selbiges Angebot von Essen und Trinken. Von Junker keine Spur, auch kein Wort!
Die Pause währte (Gott sei Dank) nicht lange. Die Fahrt ging weiter. Nun verirrte sich der Quetschenspieler auch in unseren Waggon, spielte und sang dabei mehr schlecht als recht genau hinter meinem rechten Ohr. Tinnitus lässt grüßen.
Etwa 5 Minuten vor Ankunft in Stainz brüllt eine Frauenstimme in den Waggon, dass es bei der Ankunft in Stainz Junker zu verkosten gäbe - gegen Vorlage des Zugtickets.
Und tatsächlich waren Biertische am Bahnsteig aufgestellt, mit lieblos trappierten, mit mit Kostproben versehene Weingläser. Man konnte wählen zwischen Schilcher-Junker und Weißwein-Junker. Es wurde Ticket gegen Weinglas getauscht. Das war`s! Aus, finito!
Wir sind schon sehr viel herumgekommen, aber eine derartige lieblose und einfallslose Abzocke haben wir noch nie erlebt.
Auch wenn nach nicht überprüfbaren Angaben anscheinend pro Jahr 20.000 Gäste mit dem Zug fahren, sollten sich die Verantwortlichen doch auch überlegen, das Angebot attraktiver, abwechslungsreicher, ehrlicher und vor allem für die Weststeiermark (Schilcherland) authentischer...
Read moreAls erstes muss ich sagen, die Idee mit dem Flascherlzug ist genial, aber... Für mich als Eisenbahn- und Nostalgie-Fan passt das Gesamterlebnis leider nicht. Die Fahrt selbst, sowohl mit Dampf als auch mit Diesel, ist durchaus genial - jedoch sind für meinen Geschmack viel zu viele und lange Pausen unterwegs.
Es beginnt schon in Stainz, wo am Bahnsteig umfangreich Wein und Snacks verkauft werden. Weiter geht es während der Fahrt, wo mit Gläsern und Körben durch den Zug gegangen wird und regelrecht alles verkauft wird, was das Zeug hält. Der erste Stop in Kraubath dauert ewig, währenddessen Getränke und Essen verkauft werden und sogar ein Musiker für Unterhaltung sorgt. Nach einer langen Umsetzfahrt des Triebfahrzeugs in Preding wird erneut eine heurigenähnliche Stimmung erzeugt.
Kaum setzt sich der Zug zurück Richtung Stainz, nach einer ausgiebigen Feierrunde, bleibt dieser wiederum in Kraubath stehen für weitere Verkaufsaktionen von Spirituosen und Essen. Es ist klar, dass die Marktgemeinde Stainz als Besitzer und Betreiber den Ablauf festlegt, jedoch könnte ich dann gleich zu einer Buschenschank gehen. Das Essen und die Getränke werden jeweils mit einem Auto nach Kraubath und Preding gefahren, um bei Ankunft des Zuges alles vorbereitet zu haben.
Die Angestellten am Zug, also Schaffner und Triebfahrzeugführer, machen einen sehr guten Job, aber es sollte definitiv mehr gefahren und weniger...
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