Zu viert sind wir aus dem Raum Stuttgart dorthin gefahren und das hat sich gelohnt. Das schon mal vorneweg. Der Verein hat das gesamte GebĂ€ude, den Wartebereich und das allgemeine Design wirklich liebevoll gestaltet. Alles hat auch so seinen allgemeinen Charme eines Vereins. Wir waren kurz nach 12 Uhr anwesend und mussten schon auf die Warteliste (Listenplatz 55). Da ist sehr viel Geduld gefragt. Es war an sich auch ĂŒberhaupt nicht schlimm. Der Verein bietet einen angenehmen Wartebereich, genĂŒgend Sitzgelegenheiten und auch Essen und GetrĂ€nke an. Also eben mit lokalem Bier (das wirklich gut ist), Mettbrötchen, Kaffee und Kuchen eben die Zeit vertreiben, bis die Wartenummer ausgerufen wird. Rund 3 Stunden warten ist schon zĂ€h, aber damit haben wir fast gerechnet. Es steht ja auch alles auf der Homepage. Man kann sich ja auch unterhalten oder eben auch mal mit den hiesigen Vereinsmitgliedern reden. Unsere Geduld hat sich jedenfalls ausgezahlt, genauso wie der Eintrittspreis von 16,- EUR pro Person (absolut gerechtfertigt). Das erste Stockwerk besteht hauptsĂ€chlich aus den alten Arcadespielen wie man sie kennt, ein paar KuriositĂ€ten und eine Reihe von Flipperautomaten. AuĂerdem Daytona USA, welches man zu 8 (!) gegeneinander spielen kann. Im Untergeschoss befindet sich die Toiletten und dann nur noch Flipper. Weil alle (!) an sind und eng nebeneinander stehen, ist die LautstĂ€rke tatsĂ€chlich extrem. Es empfiehlt sich ggf. ein Gehörschutz mitzunehmen, wenn man bei sowas empfindlich sein sollte. Das Untergeschoss ist jedenfalls die Krönung der gesamten LokalitĂ€t. Von wirklich alten Flippern bis hin zu den Klassikern der 90er (Indiana Jones, Addams Family, Judge Dredd, etc.) gibt es auch etwas neuere wie zum Beispiel Star Wars: Episode 1 und Avatar.
Die Bilder sprechen fĂŒr sich und ich kann einen Besuch wirklich nur empfehlen, wenn man vor allem Flipperautomaten mag (der Fokus liegt eindeutig auf diesen). Man muss zwar wirklich viel Zeit mitbringen, aber fĂŒr einen Zocker aus Leidenschaft wie mich war...
   Read moreEin sehr schönes Mitmachmuseum. Hinter dem Eingang an der einen Seite stehen Ă€ltere PCs und Spielekonsolen bereit. AuĂerdem befindet sich in der Empfangshalle ein kleiner Imbiss, wo man sich mit GetrĂ€nken sowie Speisen wie Currywurst ausstatten kann. Als Tische zum Essen dienen Spieltische, an denen man auch wirklich zocken kann. Selbst der kleine Eingangsbereich bereitet einen also schon auf das, was kommt, vor. Im Erdgeschoss befinden sich am Rand Flipper, aber vor allem viele Ă€ltere Spieleautomaten. Es gibt Spiele fĂŒr meistens 1 oder 2 Spieler. Es gibt aber beispielsweise auch ein Mehrspieler Autospiel, an dem 8 Personen in einer Art Autositzen nebeneinander sitzen und in Echtzeit gegeneinander eine Strecke fahren. Es sind auch Spieleklassiker wie Pacman oder Donkey Kong vertreten und viele mehr. Es gibt in der gleichen Etage auch einen Bereich ab 18 Jahren mit Spielen, fĂŒr die man Waffen benötigt. Dieser Bereich ist hinter einer Art Vorhang versteckt, wird aber nicht kontrolliert. Alles sind AktivitĂ€ten, fĂŒr die man sonst jedes Mal zum Spielen einzeln Geld zahlen mĂŒsste, hier aber zahlt man einmal einen angemessenen Eintritt und darf den ganzen Tag hier verbringen. Im Keller befinden sich nur blinkende Flipper jeder Art. Das kann dann schon laut werden. AuĂerdem sind hier die Toiletten und ein Billardtisch zu finden, fĂŒr den man sich gegen Pfand wie seinen Personalausweis die Kugeln und SchlĂ€ger ausleihen kann. Leider hat das Flipper- und Arcademuseum nur jeden ersten Samstag in Monat geöffnet. Dementsprechend ist es immer ziemlich voll dort und im Sommer ist es bei der Hitze und stickigen Luft echt sehr anstrengend sich dort...
   Read moreDer Weg zum Museum immer lohnt, auch wenn man etwas weiter wohnt. Man betritt die Halle und wird erstmal von dem Achtsitzer Daytona USA Automaten in Beschlag genommen. Noch bevor man Platz genommen hat, um sein erstes Rennen zu starten, werden die Sinne vollends audiovisuell in Beschlag genommen. UnverschĂ€mterweise wird einem dann noch gesagt, dass dies ja noch nicht alles ist. NOCH NICHT ALLES?? Im Keller stehen halt dann nochmal mindestens drölf Millionen Flipper. Unter anderem auch der in den Bildern aufgezeigte Shadow Flipper. Es ist wie eine Zeitreise und man mag eigentlich nicht wieder zurĂŒck. Und schafft man es dann doch aus der riesigen Halle heraus, so gibt es ja noch das kleine Separee mit wilden Automaten aus dem Land der aufgehenden Sonne. Es ist zu viel fĂŒr einen einzigen Besuch. Auch die Betreuung durch die Mitglieder vor Ort war top. Hier mal ein kleiner Schnack, da mal ein paar wilde Infos ĂŒber den ein oder anderen Automaten. Ach wat schön! Sowas brĂ€uchte es an mehreren Orten, denn wenn man hier rauskommt, ist man einfach tiefenentspannt, glĂŒcklich und zufrieden mit der Welt. Bis zu dem Punkt, wo die Sehnsucht rein kickt und man wieder zurĂŒckwill! Bitte macht weiter so, ihr seid der Wahnsinn!
Die Anreise mit den Ăffentlichen kann sich als etwas mĂŒhsam erweisen, aber es ist die Sache...
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